Der Amtsschimmelreiter heute - Kindergeldrückforderungen

Christina Köhler, Bundesfamilienministerin
will die Schwachen vor den Faulen schützen. Aber wer schützt die Schwachen eigentlich vor den Dummen und den Raffgierigen?
Tatsache ist nun einmal, dass der deutsche gesetzgeber mehr als einen Fehler gemacht hat und hunderttausenden ALG2 Empfängern einen 20 Euroschein geschenkt hat. Einmalig. Dieses Geld will man sich nun wieder holen, koste es was es wolle und das kann man beinahe wortwörtlich nehmen. Was kostet eigentlich die Rückforderung der fälschlich ausgezahlten Kindergeldbeträge für ALG2 Empfänger dem Steuerzahler wirklich? Alleine in Wuppertal soll der Aufwand, 20 Euro zurück zufordern, satte 80 Euro kosten. Ergibt unterm Strich sechzig Euro Verlust für den Steuerzahler. Ähnlich wird es sich auch in anderen ARGEn verhalten. Noch mehr könnte es kosten, wenn ALG2 Bezieher in Widerspruch gehen und diese Wiedersprüche vielleicht vor Gericht ausgefochten werden.
Der Aufwand, der betrieben wird, steht in keinem Verhältnis. Man will unbedingt Macht zeigen, dabei stellt sich heraus, dass das politische Kalkül falsch war. Man hat sich schlichtweg verrechnet und somit noch mehr Sympatien verspielt. was man da im realitätsfernen Berlin veranstaltet, lässt sich ohnehin nicht mehr nachzuvollziehen. Die Interessenskonflikte zwischen Arbeits- und Familienministerium erinnern an jene von damals, als sich Familienministerin Ursula von der Leyen mit Superminister Clemens auf dem Rücken aller Bezieher von ALG2 einen irrwitzigen Krieg geliefert hatten, damals, der Beginn von HartzIV. Und heute? Heute ist man den Abgrund schon einige Schritte näher. Niemand kann sagen, ob die ARGEn in Zukunft nicht weitere Steuergeldvernichtungsaktionen ausführen müssen, die man im Arbeits- oder im Familienministerium ausgeheckt hat. Die einzigen, die der Rückforderungsblödsinn wohl wirklich freuen dürfte, sind die Autoren vom Bund der Steuerzahler. Immerhin hat man so noch mehr Stoff für das Schwarzbuch der Steuersünden.
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Taiwan: Wenn die Provinz aufrüstet

Die Volksrepublik China
betrachtete den Nachbarn Taiwan von jeher als abtrünnige Provinz und hatte bisher alles unternommen um den selbständigen Staat auf der Insel Formosa politisch und wirtschaftlich an die Wand zu drücken. In der Vergangenheit hatte Peking auch Staaten unter Druck gesetzt, die mit Taiwan diplomatische Beziehungen unterhielten. Ein wenig erinnert der chinesische Alleinvertretungsanspruch an das Deutschland der Bonner Republik, als westdeutsche Politiker die sogenannte Ostzonenddr in aller welt aus vertreten wollten. Auf Formosa liegt der Fall jedoch etwas anders. Auch waren die Beziehungen bisher nicht die allerbesten. Mittlerweile haben sich die Beziehungen sogar noch verschlechtert. Der Grund ein Waffengeschäft von Taiwan mit den USA, bei dem u.a. 114 Patriot-Raketen und 60 Kampfhubschrauber geliefert wurden. Es versteht sich beinahe von selbst, dass dies dem Nachbarn nicht gefällt. Ob allerdings die Konzequenzen, die China gegenüber dem amerikanischen Botschafter androhte, wirklich stattfinden?
Niemand redet über chinesische Waffenexporte, die auch bei afrikanischen Genoziten wichtige Rollen spielten. Niemand redet davon, dass mit chinesischen (Angriffs)Waffen Verbrechen verübt wurden. Die USA werden die Waffenexporte nach Taiwan kaum einstellen, es sei denn, man knickt vor einem chinesischen Agressor ein, was allerdings kaum vorstellbar wäre. Wie wird es aber nun weiter gehen? Mit Patriotraketen und Kampfhubschraubern lassen sich keine Gebiete erobern, sie haben Verteidigungscharakter.
Eine drastischere Sprache über China spricht diese Seite, wobei manche Passagen lediglich die Meinung der Autoren und Seiteninhaber wiedergeben.
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DSDS Das Recall beginnt - Die Show der Bettler und der Tränen

120 Kandidaten und nur einer kann Superstar werden.
Diese 120 Anwärter auf einen Plattenvertrag müssen alles geben. Die Jury will alles sehen, hören und erleben.
Langweilt mich nicht
Thomas »Checker« Karaoglan muss die Aufforderung bereits verinnerlicht haben. Mehr also die Kandidaten der letzten Recalls eröffnet er den Recall-TV-Reigen.
Kevin Rebstock ist schon einmal im Recall gescheitert. wie weit kann er sich verbessern? Aufgeregt sind alle, nicht nur er. Ebenso wie er nehmen die meisten Kandidaten die Performance beinahe wortwörtlich. Das lockerte die Situation, zumindest in den gezeigten Szenen auf. Trotzdem konnte man die Anspannung förmlich greifen. Malcolm und auch Checker Thomas machten sich offenbar schon von Anfang an unbeliebt. Ob sie weiter kommen?
Bei den Damen sieht es beinahe genauso aus. Singen und performen versuchen auch sie auf biegen und brechen.
Die erste, Kim Dombrowsky kann mit einer positiven Überraschung rechnen. Angeliki versucht sich mit Lady Marmelade und erntet keinen Spott. Übertreibungen gehören offensichtlich zur Staffel 2010 dazu. Das Credo, mit allen Waffen zu kämpfen, haben die Damen offensichtlich perfekt verinnerlicht.
Meike Büttner war offenbar zu crazy. Trotz guter Stimme wirkte sie angespannt und verkrampft. Hat sie im wichtigsten Moment versagt? Auch bei den Mädchen gibt es Tränen, Wut und Enttäuschungen. Die Angst zu verlieren, ist immer dabei.
Die zweite Runde findet im Pärchensingen statt. Nelson, Malcolm, und Thomas scheinen sich als die Konfliktgruppe herauszustellen, die man gerne in den Mittelpunkt stellt. Thomas Karaoglan zeigt, dass er mit seinen 16 Jahren unter enormen Druck plötzlich nur noch der kleine Junge ist. Aber eine Petze? Zumindest ist das, was er macht, nicht gerade koscher und von Teamwork ist dabei nichts zu spüren. Die Frage nach dem besten Sänger brachte unterschiedliche Meinungen hervoir. Manuel und Nelson sind beinahe kommentarlos in der kommenden Runde. Nelson ist raus.
Anastasia und Dirk hatten sich von Anfang an nicht lieb und das merkt man auch. Der Auftritt war vollkommen daneben. Es ist um beide Kandidaten schade.
Angeliki und Helmut scheinen sich als das Paar bei DSDS zu entpuppen. Zumindest verstehen sie sich besser als Anastasia und Dirk.
Valeria, Andrea, Olga und Semine scheinen das weibliche Gegenstück zu Malcom, Nelson und Thomas zu sein. Streiten aber keine Probe. So etwas ist Zickenkrieg. Vor allem auch noch, wenn die Katastrophen kein Ende nehmen. Die Unorganisiertheit setzte sich sogar beim Auftritt fort. Nur Semine kann aus diesem Zickenkampf als Siegerin hervor gehen. Für die anderen drei Kandidaten ist es natürlich bitter. DSDS ist für sie vorbei.
Auch in anderen Gruppen ist der Druck und die Konkurrenz extrem hoch.
Menowin, Ruszhdi, Joel und Mersat hben eine gute Nummer abgegeben.
Für Anastasia und Dirk hat sich die Anstrengung und die zweite Chance gelohnt. Aussergewöhnlich findet es Juror Bohlen und beide sind weiter.
Und nun? Auf in die Karibik.
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Update

Mittlerweile ist auch die erste, allerdings inoffizielle Liste der Top 15 Kandidaten aufgetaucht. Überraschend ist die Liste nicht, es verwundert aber, dass Alexandra Jansen nur als Ersatzkandidat dabei ist und Meike Büttner nicht mehr erwähnt wird. Demnach konnten einige, ursprünglich als Favouriten gehandelte Kandidaten nicht überzeugen.
Die Seite DSDS-Finale.de sucht Autoren für die Staffel 2010. Wer für und über DSDS schreiben möchte, kann sich hier melden.

Blogs des Tages: Ali Schirasi und Farhoud Farnia

Mitunter kommen Meldungen aus dem Iran
in Europa bzw der westlichen Welt vollkommen falsch an oder werden falsch interpretiert. Der staatliche Mord an zwei Oppositionellen hat in der gesamten westlichen Welt für Empörung und Wut gesorgt. Klar ist, dass die Exilbewegungen eine breite Unterstützung benötigen.
Die Weblogs Ali Schirasi und Farhoud Farnia gehören zu diesen Kräften und sie verdienen jene Unterstützung, weil sie richtig stellen und über die Verhältnisse im Iran aufklären. Aus diesem Grund sind sie die Blogs des Tages
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DSDS Das Recall

Wieviele Recallsendungen
werden nun über den ungeduldig wartenden DSDS-Zuschauer ergehen? Zwei? Vier? Oder ist der Februar voll?
Klar ist, zum siebenten Mal geht das Zittern, erschüttert sein und hoffen, dass wundervolle Kandidaten in die Mottoshows einziehen, weiter. Die Seite musik-kompakt.de listet hierfür alle 120 kandidaten noch einmal auf, nach eigenen Angaben mit Ausnahme von Mercedes Kelz, die offenbar nicht im Wettbewerb war. Bisher sind dafür auch keine Gründe gefunden.
Mittlerweile sprießen auch Spekulationen und Interpretationen, wer denn nun genau weiter kommen könnte. Von 35.000 werden letztlich 10 übrig bleiben, ob sie, wie Alexandra Jansen, Gesangstalente sind, bleibt abzuwarten. Schliesslich taucht nicht in jeder Staffel ein Holger Göpfert auf. Der Charakter von DSDS hat sich geändert und auch diese Staffel wird anders sein als die vorherigen Staffeln. Vielleicht mit einer Ausnahme, es gibt immerhin wieder so etwas wie ein Boxenluder. Dafür werden allerdings einige Gesangstalente ihren Platz räumen müssen, damit die Boulevardpresse etwas aus der DSDS Villa zu melden hat. Aber ob der oder diejenige auch gesanglich etwas auf die Bühne bringt? Nunja, die Hauptsache ist, die Jury kann sich gut unterhalten.
Viel Spass bei Tränen, Sechs und guter Laune.
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iPad rein iPad raus Google Tablet rein Google Tablet raus.

Apples iPad
ist noch nicht einmal eine Woche auf dem Markt, da droht schon wieder Ungemach.
T-Online soll den Computer bereits wieder aus seinem Angebot gestrichen haben. Anschauen kann man den iPad mit seinen technischen Einzelheiten schon mal. Verschiedenen Quellen nach soll das Gerät noch keine Zulassung durch die US-Zulassungsbehörde FCC besitzen. Was macht Apple da eigentlich? Nicht allein, dass sich Apple möglicherweise Plagiatsvorwürfen ausgesetzt sehen könnte, was da nun geschieht, macht wenig Lust auf den iPad.
Der lachende Dritte könnte in dem Fall möglicherweise Google sein. Der Suchmaschinenriese hat bereits ein Betriebssystem und ein Handy und nun soll noch ein Tablet PC kommen? Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man davon ausgehen, dass Google abwartet, was sich im Tablet Sektor tut und ein GoogleTab wird ausgereifter und technisch raffinierter sein als sein vermeintliches Original, was eher an Damenhygiene erinnert, zumindest in den USA.
Interessant an der iPad Diskussion sind auch die Kommentare, die warnende Worte beinhalten. Eine Diskussion um Urheberrechte, die sich mit und vor allem an Appleprodukten aufreiben könnten, schliesslich produziert man mit dem iPad kein OpenSource. Man sollte auch gewarnt sein, dass sich gewisse Inhalte lediglich erbwerben lassen und dass die Allgemeinheit mit Endgeräten wie dem iPad kaum Möglichkeiten haben dürften, zukünftigen Zensurmaßnahmen zu entgehen.
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Bundesligawunder - Gladbach vs Werder

Man glaubt es kaum
was sich da auf deutschen Fussballplätzen tut. Kaum führte Borussia Mönchen-Gladbach noch mit 4:1, steht es dank Pizarro nur noch 4:2.
Etwas ungeschickt stellt sich auch Bayern in den ersten 40 Minuten gegen Mainz 05 an, bereits das Hinspiel hatte der Rekordmeister verloren und die Chancen für die Mainzer stehen durchaus gut, hier unbesiegt vom Platz zu gehen. Butt hatte einen Elfmeter für die Bayern verschossen.
Update
Die zweite Hälfte verlief beinahe standesgemäß Bayern konnte noch zwei Tore nachlegen, für Bremen hat es nicht ganz gereicht.
HSV - Wolfsburg 1:1
Gladbach - Werder 4:3
Eintracht - Köln 1:2
Herta - Bochum 0:0
Bayern - Mainz 3:0
Hannover - Nürnberg 1:3
Noch offen sind das Spiel Schalke - Hoffenheim (18.30 ) sowie Stuttgart - Dortmund und Bayer - Freiburg als Sonntagsspiele.
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Der Imam am deutschen Campus?

Der Wissenschaftsrat ist der Meinung
der Islam solle stärker in die deutsche Gesellschaft eingebunden werden. Zumindest an Universitäten sollte islamische Theologie verstärkt gelehrt werden. Es ist beinahe klar, dass das nicht nur auf wohlwollende Reaktionen stösst obwohl die Intensionen des Wissenschaftsrates durchaus in eine richtige Richtung zielen. Andererseits gibt es noch andere Hintergedanken, warum der Islam in die Gesellschaft eingebunden werden sollte. Auf diese Weise würde der Islam durchaus kontrollierbar werden. Politisch würde sich somit Einfluss ausüben lassen. Unklar ist allerdings, ob sich islamische Verbände wirklich so mitbestimmen können, wie sie gerne wollten und ob man sich auf einen gemeinsamen Nenner einigen kann. Einer der Nenner wäre, es zu verhindern, das konservative oder gar islamistische Kräfte an deutschen Universitäten zum Zuge kommen würden. Ob die Kontrollmöglichkeiten ausreichen, die der Wissenschaftsrat nennt? Vorerst wäre es wahrscheinlich ausreichend, dass islamische Theologen ihre Befähigungen den Universitäten selbst unter Beweis stellen sollen. Was aber würde in mehr als zehn Jahren passieren, wenn sich gesellschaftliche und religiöse Gleichgewichte in Mitteleuropa weit verschoben haben? Man muss aber auch hinterfragen, ob konservative Kräfte in naher Zukunft noch eine Rolle spielen werden. Klar ist aber auch dass islamische Organisationen, ob radikal und konservativ oder nicht, sich am Dialog beteiligen müssen. Wäre das eine Neuauflage der Integrationsbemühungen?
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HSV: So ein Dusel aber auch

Beinahe 92 Minuten lang
sah es so aus, als wolle der HSV wieder einmal auf eigenem Platz versagen. Edins Treffer in der 34. Minute für Wolfsburg hatte den Effekt, dass die Hamburger auf eigenem Platz den rest der regulären Spielzeit beinahe komplett ergebnislos gegen das Wolfsburger Tor anstürmten.Die einzigen Effekte nach dem 1:0 waren zwei gelbe Karten für Jansen und Rozehnal. Bis auf die 92. Minute. Unhaltbar versenkte Trochowski das Leder im Wolfsburger Tor, ohne dass die Gäste in irgend einer Weise reagieren konnten.
Mit lediglich 35 Punkten kann der HSV zwar seinen Platz behaupten, das Rennen um die Tabellenspitze ist allerdings etwas schwieriger geworden. Immerhin sind es jetzt 6 Punkte, die man zum Tabellenführer Bayer hinterher hinkt und es ist kaum real, dass Leverkusen, Bayern, Schalke und Dortmund verlieren werden. Wird die Meisterschaft damit unerreichbar?
Interessant werden allerdings auch andere Spiele werden. Da ist beispielsweise das Match Bayern gegen Mainz. Wie wird sich der Rekordmeister gegen den Aufsteiger behaupten können? Mainz05 befindet sich derzeit auf dem 8. Tabellenplatz, zumindest vorerst ist ein Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse gesichert. Ähnlich wie einst Hoffenheim haben sich die Hessen nach vorne gearbeitet.
Die Samstägliche Bundesligakonferenz wird zeigen, wer die Nase wirklich vorne hat.
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Die eigenverantwortlichen Krankenklassen - eine kleine Verschwörungstheorie

Dass Deutschland eine Klassengesellschaft ist
ist hinlänglich bbekannt, auch wenn man in der Bonner und in der Berliner Republik noch nie wirklich vom Klassenkampf geredet hat. Jedenfalls nicht direkt. Indirekt wird so getan, als wenn es Klassenkämpfe gibt. Ein ziemlich aktuelles Gerangel betrifft die deutschen Krankenkassen. Speziell das Schlagwort »Eigenverantwortung« der Patienten wirkt manchmal wie eine Ohrfeige, für die die Patienten auch noch selbst verantwortlich sein sollen.
Die Zahnärzte mahnen Eigenverantwortung an, Diabetologen, Politiker. Aber was wirklich hinter der sog. Eigenverantwortung steckt und dass sie bei weitem nicht jeder Patient begriffen hat, das scheint an Ärzten, Krankenkassenmanagern und Politikern ungehört vorbei zu gehen. Was nützt auf der einen Seite ein Sparwillen von Kassen und Ärzten, wenn die Zahl der Zuckerkranken steigt und diese immer jünger werden. Niemand verschwendet auch nur einen Gedanken daran, dass ein Grossteil von übergewichtigen Patienten und Rauchern überhaupt keine ausreichenden Kenntnisse hat, um eigenverantwortlich zu handeln. Auf der einen Seite werden Patienten an die kurze Leine genommen und ausgenommen wie Weihnachtsgänse, andererseits propagiert man den mündigen Bürger mit eigener Verantwortung. Was das wirklich bedeuten soll, wissen offensichtlich die wenigsten und scheinbar nicht einmal die meisten Politiker selbst.
Krebserreger mit Kalkül
Ein Beispiel. Die meisten Lebensmittel sind mit Zucker oder Zuckeraustauschstoffen versetzt. Für die Gesundheit der Konsumenten, die nicht immer auf das, was sie essen achten, wäre eigentlich jeder Bissen fatal. Zucker ist billig, immer zu haben und als Zusatzstoff, um den Geschmack zu verbessern, ideal. Es findet sich u.a. in Brötchen und Toastbrot, manchen Sorten von sauren Gurken, konserviertem Gemüse und in manchen preisgünstigeren Wurstsorten. Wer es schon immer gegessen hat, schaut nicht immer auf die Inhaltsstoffe. Dort, wo man nicht mit Zucker arbeitet, werden Zuckeraustauschstoffe verwendet ungeachtet der Tatsache, dass einige der Austauschstoffe eigentlich lebensgefährliche Nebenwirkungen besitzen. Sind diese dem eigenverantwortlichen Kassenpatienten eigentlich bekannt? Manche Zuckeraustauschstoffe sindsogar krebserregend, ein Umstand, den man erst selbst recherchieren muss und der auf keiner Verpackung steht. Wie kann ein Patient seiner eigenen Verantwortung bewusst sein, wenn ihm Informationen vorenthalten werden und das aus Profitgründen? Studien zeigen schon lange, dass Saccarin und Cyclamat krebserregend sind und dennoch werden sie weiterhin in den Handel gebracht. Was ist daran verantwortlich?
Ein altbekanntes Süßungsmittel ist hingegen Stevia. Was in Europa wegen angeblich mangelnden wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht als Lebensmitteln zu haben ist, stört die Zuckerlobby und die Hersteller von anderen Süßungsmitteln erheblich. Stevia hat bisher kaum lebensgefährliche Nebenwirkungen und so tut man seit langem mit ziemlichen Erfolg alles, um Stevia vom europäischen Markt fern zu halten.
Eine Connection?
Nicht nur die Süsstoff und Zuckerindustrie hätte etwas vom Steviaverbot auf europäischem Boden. Auch die Pharmaindustrie würde in Sachen Krebs weitaus weniger forschen und Milliarden in Medikamente investieren, wenn es die Krebserreger nicht geben würde. Auch in Sachen Fettleibigkeit und Kreislaufbeschwerden würden wahrscheinlich weniger Medikamente verkauft werden, würde man Stevia als Süsstoff verwenden. Die Tatsache alleine, dass man mit Schweinegrippenmedikamenten die deutsche Politik gezielt über den Tisch gezogen hat zeigt, dass man auch hier eine zementfeste Lobby hat, gegen die weder Kassen noch Politik ankommen können. Weiss die Masse der Patienten von Stevia? Wissen die Menschen, die tagtäglich Zuckeraustauscstoffe zu sich nehmen, was sie mit ihren Körpernanstellen und welchen Gesundheitsrisiken sie sich aussetzen?
Die alberne Phrase vom eigenverantwortlichen Patienten entpuppt sich als die beinahe kriminelle Aussage, dass man sich amerikanische Verhältnisse wünscht.
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Wenn Apple abkupfert. Das iPad gibt es schon längst.

P88 nennt sich das »Vorgängermodell«
und kommt aus China. Es heisst sogar, es sei technisch besser und ausgereifter als das "Original". Wer hat da eigentlich bei wem geklaut? Offensichtlich liegt der schwarze Peter diesmal beim Apfelbauer selbst. Nicht nur die Technik sondern auch der Name des neuesten Appleproduktes scheinen daher schon längst in Gebrauch zu sein, n24 schreibt, es deute sich ein Namensstreit mit dem japanischen Elektronikkonzern Fujitsu an. Demnach verkauft Fujitsu bereits seit 7 Jahren Geräte unter den Namen Tampon iPad.
Aber was wird nun aus der Sache? Der chinesische Hersteller Shenzhen Great Loong Brother Industrial Co., Ltd fürfte in Sachen P88 vs iPad vielleicht einen ebenso langen Atem haben wie Fujitsu, wenn es um Verwechslungsgefahr und Markenschutz geht. Apropos verwechseln. Da das chinesische »Original« bis auf eine mickerige Akkulaufzeit dem Vernehmen nach technisch ausgereifter sein soll, was wird es kosten? Bisher war noch nicht in Erfahrung zu bringen, ob der chinesische Tablet PC vielleicht auf dem europäischen Markt zu haben sein wird.
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Die Spritztouren des österreichischen Bundesheeres

Was ist das österreichische Bundesheer eigentlich? Ein Puff?
Nicht ganz. Zumindest hat man den Eindruck, der neue Spot des Bundesheeres vermittelt den Eindruck, man hat es nicht mit einer Armee sondern einer lockeren Freizeittruppe mit Weiber, Sex und Saufen zu tun. Wie wörtlich kann man denn die
Spritztour nehmen? Die Informationsreihe Heer 4 u scheint in Teilen nicht sonderlich anzukommen, auch wenn es beim Bundesheer gegenteilige Meldungen gibt. Spätestens nach diesem Spott wird man über die Armee spotten. Wozu braucht Österreich eigentlich noch ein Bundesheer= Eingekeilt zwischen Deutschland, Italien und den ehemaligen Gebieten der untergegangenen KuK Monarchie liegt Österreich eingebettet wie in Abrahams Schoß. Was will man noch verteidigen? Abendländische Traditionen oder ist es nur eine Truppe notgeiler Spritztourenfahrer?

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Canisius Colleg: Vorne Hui und hinten die Hölle

Für einige Schüler
muss es die Hölle gewesen sein. Sexuelle Übergriffe sind an katholischen Institutionen nicht fremd, nicht in Deutschland und nicht in anderen Ländern und immer wieder wird mit Betroffenheit seitens der katholischen Kirche reagiert. Sind es wirklich einzelne Fälle?
Einzeln sind die Fälle von Missbrauch keinesfalls. Sie sind es nur soweit, wie man sagen kann, es besteht zwischen den Tatorten keine Verbindung. Das macht die Taten allerdings nicht weniger gefährlich. Für manche Schüler des Cansius Collegs spielt dies keine Rolle, denn die Taten sind geschehen. Die Katholische Kirche selbst spricht in der Schlagzeile eines eigenen Artikels von Missbrauchsverdacht, so wirklich hat man nicht den Eindruck, dass man sich mit den Geschehnissen auseinander setzen will. In den Reihen der unmittelbaren Lehrerschaft hat man sich damals jedenfalls nicht auseinandergesetzt, die Täter wurden offenbar stillschweigend versetzt und somit »entfernt«. Verliert diese Schule nun an Ansehen?
Klar ist, die Taten sind vor langer Zeit geschehen und sie sind ein Trauma der vorherigen Generation. Viele der Absolventen des Gymnasiums befinden sich heute in hohen Positionen, ihre Sprösslinge sollen selbst auf das Cansius Colleg gehen. Ist es aus der Sicht der Kinder weniger emotional und traumatisch, vielleicht zu erfahren, dass die Eltern an der eigenen Schule missbraucht worden sind? Der Rektor des katholischen Elitegymnasiums, Pater Klaus Mertes, hatte in einem Brief an etwa 600 ehemalige Schülerinnen und Schüler das düstere Geheimnis offenbart und somit den Stein ins Rollen gebracht. Vor allem sind es zwei ehemalige Lehrer, die in den Verdacht des Missbrauches geraten sind, jene Pater, die stillschweigend versetzt worden und die offenbar die Zeit gerettet hat, die Taten gelten als verjährt. Die Opfer allerdings haben immer, ihr ganzes Leben mit den seelischen und mitunter körperlichen Folgen zu kämpfen.
Haben hier die christlichen Werte versagt? Offensichtlich wurden die Lehrkräfte bis dato noch nie kontrolliert. Offensichtlich hat es niemanden interessiert, was mit den Schutzbefohlenen geschehen war. Es gibt viele dokumentierte Fälle von Missbrauch und Gewalt sehr viele im Zusammenhang mit kirchlichen Einrichtungen. Nach und nach kommen nun Vergehen der letzten 60 Jahre ans Tageslicht, die Täter und meist auch die Opfer sind bereits verstorben, die Taten allerdings bleiben. Man wird auch im Cansius Colleg noch sehr lange über Missbrauch reden und vielleicht genauer hinschauen, was da geschieht.
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Nachtrag

Wie sich inzwischen heraus stellt, ziehen die Geschehnisse des Cansius Collegs weite Kreise.
Nach und nach kommen weitere Fälle sexueller Übergriffe ans Tageslicht und auch, dass selbst höchste Kirchenkreise Kenntnisse von den sexuellen Übergriffen haben. Indirekt machen Kritiker die katholische Kirche und ihren fehlenden Umgang mit jeglicher Sexualität verantwortlich. Es fällt schon auf, dass immer nur Katholiken erwähnt werden, sei es bei sexuellem Missbrauch oder auch Gewalt gegen Kinder, wie sie bis teilweise in die 70er Jahre bei Heimkindern praktiziert wurde. Von anderen christlichen Glaubensrichtungen sind derartige Fälle nicht oder kaum bekannt.

Familie Romeike bekommen Asyl in den USA

So ganz koscher
ist die Angelegenheit dann wohl doch nicht, ebenso nicht die US-Entscheidung. Wer nimmt eigentlich welche Drogen und vor allem wann wurden sie wem verabreicht?
Hannelore und Uwe Romeike finden es unchristlich, ihre Kinder dem deutschen Schulpflichtsystem zu unterwerfen, sie wollen ihre Kinder lieber selbst unterrichten. Unklar ist allerdings, was die Kinder selbst wollen, die wurden nicht gefragt und es scheint auch keinen Menschen zu interessieren. Stattdessen gibt man die christlich Verfolgten, die ausgerechnet in einem Staat, der von Christen regiert wird, verfolgt werden sollen. Wo bleibt eigentlich die Moral der Geschichte? Ehrlich gesagt, es gibt keine.
Eingeführt wurde die allgemeine Schulpflicht zuerst in Preussen im 18. Jahrhundert. Dem Einfluss Preussens im Norddeutschen Bund und später im Deutschen reich ist es zu verdanken, dass die Pflicht, eine Bildungsstätte zu besuchen, einheitlich vollzogen wurde. Auch nach 3 Kriegen gab es in 2 Deutschen Staaten eine Schulpflicht. Während sie in der Bonner Republik Ländersache war, wurde sie in der DDR zentralistisch und einheitlich geregelt, heraus kam die Allgemeinbildende Polytechnische Oberschule Aber können die Romeikes etwas derartiges bieten? Kann die christliche Familie eine umfassende Bildung ihrer Kinder sicherstellen? Es bleiben bei allen guten Vorsätzen Zweifel.
Die evangelikalen Christen beschäftigten schon vor einiger Zeit Medien und Polizei, also die ältesten Kinder der Familie durch die Polizei in die Schule gebracht wurden. Wie ein Experte soll Uwe Romeike erklärt haben er habe einen zunehmenden Verfall christlicher Werte an deutschen Schulen beobachtet. Was hier ebenfalls niemanden interessiert ist die Frage, wie es denn die Kinder finden. Ebenso wenig scheint die Tatsache, dass den Kindern unter diesen Umständen ein Teil sozialer Fertigkeiten und Kontakte fehlen, zu interessieren. Betrachtet man die Angelegenheit aus der Sichtweise der Kinder, ist es wenig glaubhaft, dass die Eltern in deren Sinne gehandelt haben. Die Absichten der Eltern mögen die besten gewesen sein, von Vorteil waren sie allerdings kaum.
Der bewilligte Asylantrag wäre vielleicht sogar ein Startschuss für weitere Flüchtlinge, denen das deutsche Schulsystem zu suspekt ist und die vielleicht ihre Kinder selbst unterrichten wollen. Die Frage ist nur, wie derartige Familien einen Hausunterricht finanzieren wollen. Ob nunals Asylanten in fremden Staaten oder als mutige Familienlehrer unter der Ägide des deutschen Grundgesetzes. Uwe Romeike hat seine Klaviere verkauft, um die Flucht vor dem deutschen Schulzwangsapparat zu finanzieren und der Rest? Ein wenig wird man beim Urteil des US-Richters daran erinnert, auf welche Weise die Judenverfolgung stattgefunden hatte. Aber die Bundesrepublik Deutschland mit dem Naziregime in einen Topf zu werfen und Gleichnisse herzustellen, die Romeikes in diesem Zusammenhang noch als Verfolgte darzustellen und Deutschland in Sachen Bildung von einem US-Gericht eine Menschenrechtsverletzung in die Schuhe zu jubeln, ist schon mehr als grenzwertig.
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Haiti: Noch immer gibt es kleine Wunder

Es ist kaum zu glauben,
dass es noch immer Überlebende gibt, die im Katastrophengebiet von Haiti gefunden werden wollen. War es letztens ein Mann, der sich hauptsächlich von Keksen und Cola ernährte, fand man nun eine 16jährige, die unter den Trümmern überlebt haben soll. Offensichtlich aber sind sich verschiedene Aotoren uneins über das Alter, aber es ist vollkommen gleich, ob Darlene sechzehn oder siebzehn ist, die Hauptsache ist, sie lebt.
Wunderbar ist auch, dass die Hilfe für Haiti nicht abreisst und es noch immer private Initiativen gibt, die Spenden für die gebeutelte Insel sammeln.
Die Katastrophe macht allerdings auch denb Blick für manch andere kleine Katastrophen frei. Beispielsweise das der Kindersklaven auf Haiti. Offenbar wurde auch dort die Not derer, die weniger als Nichts haben, gnadenlos ausgenutzt und Kinder sind wieder einmal die Leidtragenden. Ein Wunder wäre es, wenn explizit diesen Kindern geholfen werden könnte.
Inzwischen wird auch die Vor- und Nachsorge geplant. Die NASA will in Zukunft seismische Aktivitäten auf Haiti scannen und überwachen.
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HartzIV - Die Eier legenden Wollmilchsäue

Es ist beinahe ein Skandal
dass Kassenkunden für die Misswirtschaft ihrer Krankenkassen bezahlen müssen. Anders als bei Banken, die ihren Kunden nicht so direkt und so tief in die Taschen greifen dürfen, haben Krankenkassen die Möglichkeit, sich ihre eigenen Fehler noch grosszügig honorieren zu lassen. 8 Euro, ganze 16 Mark sollen es sein, die Krankenkassenkunden zukünftig monatlich auf den Tisch blättern sollen. Die DAK hat den Anfang gemacht, weitere werden folgen.
Esgibt beim Bezahlen allerdings ein kleines Problem, das irgendwann wirklich zum Problem werden könnte.Auch Empfänger von ALG2 sollen 8 Euro im Monat auf den Tisch blättern. Im Falle eines Ehepaares, wären das bereits 16€ und unklar ist, was mit mitversicherten Kindern ist. Entgegen ersten Aussagen und Angaben verschiedener Kassen will man den Opfern von HartzIV offenbar doch in die Tasche greifen. Weder den Krankenkassen noch der Politik scheinen klar zu sein, wie sehr fehlende 96 Euro in einer derart knapp bemessenen Kasse eines HartzIV Haushaltes fehlen können, möglicherweise auch das Doppelte, wenn beide Partner bei unterschiedlichen Kassen versichert sind. Noch gravierender ist der Verlust von Geld wenn mehrere Kinder zu versorgen sind.
Unmut hat auch die Aussage gebracht, man wolle das Geld notfalls mit Gewalt eintreiben. MIt Gewalt sind in diesem Falle Lohnpfändungen gemeint. Mittlerweile gibt es auch eine andere Aussage, die da heisst, wer das Geld nicht bezahlt,hat mit Abstrichen an Leistungen zu rechnen. Das wiederum macht aus den entsprechenden Krankenkassen eine kriminelle Vereinigung, denn auf diese Art und weise Geld zu erpressen, grenzt wirklich an Schutzgelderpressung. Es fehlt dann nur noch, dass man Schlägertrupps zu den Patienten schickt. Oder reicht die Verweigerung jeglicher Leistung aus? Das böse Erwachen kommt für die Politik meist erst hinterher, nämlich dann, wenn sich der Kaufkraftverlust von mindestens 96 € in den Statistiken bemerkbar machen. Es mag zwar auf das Jahr verteilt nicht wirklich viel sein, aber die Summe bleibt gleich. Sie fehlt beim Essen, im Urlaub, in der Kinderbetreuung, bei Geburtstagen, zu Weihnachten. Wenn rund 25 Millionen Bundesbürger 96€ bezahlen müssen, fehlen dem Konsum und somit dem Einzelhandel bis zu 2,4 Milliarden Euro, die in ein vollkommen undurchsichtiges Gesundheitssystem gepumpt werden. Damit eingerechnet sind noch nicht einmal die nächsten Erhöhungen von Strom, Gas, Heizöl und Benzin.
Fragwürdig ist auch die Aussage der FDP, dass in besonderen Härtefällen die Jobcenter die Zusatzkosten übernehmen, bleibt außerdem bestehen. Daher ist der Vorschlag nach der Übernahme der Zusatzbeiträge derzeit überflüssig. Die Diskussion zeigt einmal mehr, wie drängend der Umstieg in ein prämienfinanziertes System im Bereich der Krankenversicherung, verbunden mit einem sozialen Ausgleich über das Steuer- und Transfersystem, ist. (Quelle: Pressemitteilung FDP im Bundestag) Davon abgesehen ist diese Aussage der FDP beinahe diskriminierend und absolut realitätsfern. Auf diese Weise bleibt der Erpressungs Ermessensspielraum mitunter vollkommen unqualifizierten und sozial inkompetenten Mitarbeitern überlassen.
Wir wollen uns aber nicht beschweren, wir haben die Politik, die dies ermöglicht hat, selbst gewählt, wir Deutschen.
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Das Toyota Desaster

Mehrere Millionen Rückrufe wegen eines klemmenden Gaspedales
hat der japanische Autohersteller Toyota zu beklagen. Es hat beinahe den Anschein, als wenn alle Toyotafahrzeuge nicht mehr verkehrssicher seien, für manchen Verschwörungstheoretiker natürlich ein gefundenes Fressen. Aber ist es wirklich so einfach? Der Imigeschaden dürfte mehr als nur immens sein, eigentlich kann Toyota damit seinen Betrieb einstellen. Mittlerweile werden Toyotakunden von GM umworben. Ist das Wettbewerb?
Offensichtlich sind die Probleme um das Gaspedal hausgemacht, auch wenn noch niemand weiss, um welches Problem es sich konkret handelt. Ein klemmender Gasbautenzug vielleicht oder doch noch vollkommen andere Probleme? Toyotas Aussage, es könne sich um eine verrutschten Fussmatte handeln, zeigt, dass man keine Ahung vom eigentlichen, noch unbekannten Problem hat. Der Probleme allerdings nicht genug, im vollkommen freien Amerika könntgen auf Toyota noch etliche Schadenersatzforderungen in exorbitanten Höhen hinzukommen, ein Umstand, der in Deutschland bzw Europa unmöglich wäre. Mindestens ein schwerer Unfall ist dokumentiert, weitere Unfälle aufgrund eines klemmenden Gaspedals sind sehr wohl möglich.
Ist das dann noch ein Millionen- oder schon ein Milliardenschaden für Toyota? Es ist eben wirklich nichts unmöglich.
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DSDS - Auf dem Weg in die Karibik

Es verspricht eine witzige Sendung zu werden. Aber muss es unbedingt der Superstar vom Kietz sein? Kick wäre nicht wirklich begeistert, wenn irgendwer klaut. Sarah Busch kann weder singen noch Witze reißen. Volker Neumüller hat recht, aber ob der Rest die Witze verstanden hat? Die letzte Castingsendung zeigt noch einmal, welche Talente und welche Untalente sich dem Abenteuer DSDS stellen wollen.
Der indischstämmige Praveen Smeyts könnte beinahe Michal Jackson. Singen kann er auch, nur die Jury ist sich nicht ganz sicher. Würde er wirklich durchs Recall fallen? Mit nur zwei Stimmen ist er zwar weiter, allerdings ist Bohlens Aussage, seine Stimme wäre nichtssagend, dann doch bedenklich. Ob Praveen an sich arbeiten kann?
Alexandra Jansen macht es wie Holger. Mit Keyboard rückt sie an, sie hat aber einen gewissen Vorteil, sie kann singen. Und sie kann auch noch Klavier spielen, Für Balladen ist sie schon einmal geeignet. Die Meinung der Jury? Hübsches Mädchen, das Klavier spielen kann, das etwas mehr Persönlichkeit braucht, ein Megatalent ist und das beste Mädchen bisher im Wettbewerb ist. Ist Alexandra vielleicht eine Anwärterin auf die letzten fünf Plätze?
Der beste Nachwuchspolitiker in spe Deutschlands, MdB Minister Gott König Gottkönig Christian van Nieuwenburg will mit eintausend Prozent ins Finale einrücken und mit einer Million Menschen im Bundestag singen. Nobel, aber der Jury gefällt das gar nicht. Seit wann können Politniks singen? Kaputtniks schon. Vielleicht sollte er die Gründung seiner namenlosen Partei noch mal überdenken. Christian will das, was alle wollen. Er kann es nur nicht, das singen.
Thomas Karaoglanaus Duisburg will den Laden übernehmen. Mit gefälschten Kleiden und Mark Medlock will Dieter den kleinen, lustigen Checker Thomas dabei haben und er hat ihn auch. Aber, wer reisst letztlich wem den Hintern auf?
Michelle Flanders hat das Aussehen von Claudia Schmutzlers kleine Schwester und ist Frisöse. Präsentieren kann sie sich, vorm Weihnachtsmann Dieter wird sie allerdings immer kleiner. Das kleine Persönchen Michelle kann es ja noch eimal probieren, wenn es grösser geworden ist. In einem Jahr.
Die Griechin Angeliki Paitari hatte es bs DSDS nicht leicht. Durch der Musik von einem gewalttätigen Ehemann getrennt, konnte sie ihre Leidenschaft wunderbar ausleben. Bis zum DSDS-Casting hat sie es geschafft. Das Weiterkommen, über das Recall hinaus ist allerdings fraglich. Hier kann man sich auf Dieters Nase verlassen.
Christine Lemann sollte lieber die Programme schreiben, mit denen RTL die wunderschönen Grafiken auf die Mattscheibe zaubert anstatt mit Maracas (keinhe Rassel) versuchen, zu singen.
Die Russin Anastasia Del Mukhamedova hat Musik studiert und ist aus Russland abgehauen, um bei Dieter vorzusingen. Gibt es denn tatsächlich kein DSDS? Aus den tiefsten Tiefen Russlands, beinahe vom Pazifik kam sie daher. Mit Withney Houston hatte sie sich beinahe aus dem Wettbewerb katapultiert. Stimmlich ist sie allerdings aussergewöhnlich. Mit Höhen, beinahe im Ultraschallbereich ist Anastasia weiter.
Thomas Krüger hat den Hut auf. Singen kann er allerdings nicht, da hilft auch nicht die hochwertige, musikalische Begleitung Auch als Modezar hat er vollkommen versagt. Vielleicht kann er ja mit Heidi auf der Alm singen.
Marco versucht auf den Zug nach Nirgendwo aufzuspringen, aber mehr als das Trittbrett erwischt er nicht. Schade eigentlich. Manche kommen ins Recall, von denen man es nicht erwartet hätte. 15 Plätze in der ersten grossen Liveshow sind zu vergeben.
Weiter geht es nun im Recall. Das findet nun zum Teil nicht in einem Studio, sondern an einem besonderen Ort, in der Karibik statt. Man merkt auch hier, dass die Nerven blank liegen. Offensichtlich gibt es allerdings auch genug Tränen, Wiut, Ärger und Spass.
Auf Wiedersehen im Recall!
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Varel: Es hat ausgefunkt - Exminister legt alle Ämter nieder

Wochenlang gab es eine Schlagzeile nach der anderen
aus Varel und nun, nmachdem es mehr als überfällig ist, hat Ex-Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke seine poitische Arbeit vollends eingestellt. Diverse Medien berichten, Funke habe sämtliche Ämter niedergelegt.
In Varel wird man jetzt vielleicht jubeln, die letzten Getreuen des SPD Politikers werden allerdings gut beraten sein, sich von Funke zu distanzieren. Die Gründe dafür sind nicht nur in Funkes gesponsorter Silberhochzeitsfeier zu suchen, mit Sicherheit werden noch weitere Fehltritte zu Tage gefördert, die bis dato vielleicht nicht einmal bekannt sind. Das kann man sich zusammenreimen, wenn die Oldenbuger Staatsanwaltschaft selbst eine längere Ermittlungszeit einräumt. Es trifft auch Menschen aus Funkes Dunstkreis, die in die Korruptionsaffaire um den OOWV verstrickt sind.
Karl-Heinz Funke endet als tragische Figur. Ironie des Schicksals ist, dass es der Partei, deren Mitglied er bleiben möchte, selbst nicht gerade gut geht und auch in Varel die Stimmung in andere Richtungen kippt. Ob die Sozialdemokraten Raffkes wie Funke als Mitglieder behalten wollen, sei dahin gestellt, zumindest ist eines klar, eine Stimme hat der Sozialdemokrat Funke nicht mehr und in Varel wird er das Gespött der Leute sein. Sollten die Ermittlungen abgeschlossen sein, wie wird es mit Karl-Heinz weiter gehen? Wird es dann, wie in manchen Fällen üblich, Gnade vor Recht ergehen oder muss Funke möglicherweise hinter Gitter? Justizia sollte gut überlegen, wie sie entscheidet. IN Zeiten, in denen Arbeitnehmer und ALG2 Empfänger für einen Bissen Brot mit dem Entzug der Existenzgrundlagen bestraft werden, sollten auch Ex-Minister eine gerechte Strafe erhalten.
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Angeblich deutsche Diplomaten im Iran festgenommen

Berlin dementiert
aber in Teheran beharrt man darauf, deutsche Diplomaten im Zusammenhang mit den inneren Unruhen festgenommen zu haben.
Das Interessante an der Meldung ist, man habe gesagt und eine iranische Stelle beruft sich auf eine andere. Unglaubwürdig ist die Angelegenheit solange, bis man entweder im auswärtigen Amt die Angelegenheit bestätigt oder weiter dazu schweigt. Deutsche Medien berufen sich ebenfalls nur auf iranische Medien, dass demnach Diplomaten mit den Decknamen Yogi und Ingo an den inneriranischen Unruhen beteiligt gewesen sein sollen.
Hat der Bundesnachrichtendienst vielleicht seine Hände im Spiel? Nicht nur das auswärtige Amt, auch andere Stellen üben sich in Dementies.
Die Vorwürfe betreffen den 27. Dezember 2009, fast einen Monat später ist von diesem seltsamen Vorgang nichts weiter zu vernehmen. Selbst die Bildzeitung übt sich in Zurückhaltung, keine reisserischen Schlagzeilen, kein Hinterfragen nach einer Beteiligung deutscher Geheimdienste und diese schweigen erst recht. Haben sich wirklich deutsche Geheimdienstler mit Diplomatenpass erwischen lassen oder ist alles nur eine Ente und eine Rachereaktion auf Angela Merkels Ultimatum?
Iranische Blogger sehen die Verhaftung von Yogi und Ingo genauso. Die Frage ist, wieso sich Teheran einen Monat Zeit gelassen hat, um die Verhaftung zu »enthüllen«? Bisher sind weder Details aufgetaucht, die eine deutsche Beteiligung an den Unruhen beweisen noch hat Teheran die Gesichter der Diplomaten mit den Decknamen Yogi und Ingo in den Medien veröffentlicht.
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Das Absacken der Spasspartei

Nicht alle Versprecher der FDP
sind auf fruchtbaren Boden gefallen. Die meisten haben nur Unmut und Verärgerung hervor gerufen, weil die Regierungspartei lediglich eine kleine Klientelgruppe bedient hatte. Vor allem nach der Debatte um eine Millionensprende aus dem Hotelgewerbe ist der gute Ruf der Liberalen in eine extreme Schieflage geraten. Davon Profitieren konnte offenbar nur die Union, die SPD konnte kaum Kapital aus der Spendenaffaire schlagen.
Man darf gespannt sein, welchen vernünftigen Einfluss die Liberalen weiterhin in der Bundesregierung haben werden. Allzugross dürfte der allerdings nicht sein, die Glaubwürdigkeit der Liberalen ist gesunken und ob in nächster Zukunft die Versprecher der gelben Partei ernstgenommen werden, ist eine andere Sache. Wieviel Klausuren werden bis zum Ende der Legislaturperiode folgen? Wie oft müssen Ausreden herhalten, warum das eine oder andere nicht funktioniert? Das Schweigen und Aussitzen der Kanzlerin hat Methode und auf lange Sicht wird die Union übrig bleiben, voraus gesetzt, man leistet sich nicht eigene Schnitzer. Apropos Schnitzer, in welchem, mögllicherweise einstelligen Bereich werden sich die anderen Parteien wiederfinden? Die SPD dümpelt rings um die 20 Prozent herum, die Linke zerlegt sich gerade wieder selbst in zwei Teile, nur die Grünen bauen fleissig aus. Wäre das vielleicht die kommende Koalition oder schafft es Frau Merkel, aus absolut Nichts die eine Regierungspartei zu machen? Mit Nichts ist das Schweigen der Lämmer Kanzlerin gemeint. Während sie lautstark schweigt zerhackstückeln sich die anderen freundlicherweise von selbst.
Angie macht das, was sie eben am besten kann. Regieren und abstürzen lassen. Vor allem die Liberalen. Wer braucht schon absetzbare Bierdeckel, wenn er alles andere haben kann.
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Babyleiche im Kühlschrank

Ob das Neugeborene bei der Geburt
noch gelebt hat, können die Experten nicht sagen. Es ist offenbar schon wieder neugeborenes Kind von seiner Mutter getötet worden. Jahr für Jahr werden immer wieder tote Neugeborene gefunden, deren Mütter mit der Geburt ihres Kindes unter enormen Druck stehen. Wie der Depeschendienst schreibt, habe man die Mutter später im Stadtgebiet von Mühlhausen gefunden. Hat sie die Geburt derart geschockt, dass sie verwirrt herumlief? Unklar sind bisher allerdings die Umstände der Geburt und wie das Neugeborene in den Kühlschrank gekommen ist. Die Polizei wird noch einiges zu ermitteln haben.
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Paolo Guerrero und die Flugangst

Der HSV hat das Nachsehen
weil einer seiner Stars nicht in der Lage sein soll, ein Flugzeug zu betreten.
Mehrere Versuche hatte der HSV Spieler hinter sich, alle waren kläglich gescheitert. Dabei wäre die Hilfe enorm gewesen. Auch die gzten Ratschläge, wie der Spieler nach Hamburg kommen soll, sind zahlreich, ob sie allerdings hilfreich sind, steht auf einem anderen Blatt. Ein Psychologe rät sogar demnach, der Fussballspieler solle sich wegbeamen. Eine Notlösung wäre es schon, wenn sich Guerrero kurzzeitig mit starken Beruhigungsmitteln ausser Funktion setzen würde. Allerdings wäre der Flug sehr lang und sollte nur unter ärztlicher Begleitung stattfinden.
Das mögliche Ausfallen des HSV-Spielers würd kurzfristig sicherlich kein so grosses Loch in die HSV Strategie reissen. Immerhin wäre berühmter Ersatz vorhanden. Ruud van Nistelrooy steht bereit. Unklar ist allerdings auch ob Guerrero weiterhin für den HSV kicken wird, es wäre zwar sehr schade, wenn man keine Einigung finden würde, für Guerrero wäre allerdings eine Quälerei vorbei. Aber vielleicht lässt sich der Peruaner ja verschiffen. Zwar Würde es immens lange dauern, aber Paolo kommt doch noch in Hamburg an.
Flugangst ist nichts ungewöhnliches. Weltweit sollen es rund 500 Millionen Menschen betreffen, denen die Reise durch die Lüfte nicht geheuer ist. Klar ist auch, dass Angst, sobald sie sich einmal manifestiert hat, nicht so leicht vertreiben lässt. Ein Satz, der auch hier gilt ist: Angst fressen Seele auf. Es macht beinahe keinen Unterschied, ob es Enkes Depressionen oder Guerreros Flugangst ist, psychische Erkrankungen bedürfen einer Behandlung und Stars sind in diesem Punkt ebenfalls nur normale Menschen.
Wir wünschen gute Besserung!
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Bettelbriefe einer Totkranken - Grüsse von der Nigeria Connection

Madam Novell Frances
ist eine dem Tod geweihte Witwe, die ein elementares Problem hat. Die 2 Millionen Pfund ihres längst verblichenen Gatten müssen irgendwie unters Volk gebracht werden, aus dem Grund schreibt Madam fleissig Mails. Die neueste Bettelei unterscheidet sich keinesfalls von den übrigen.:
Please you can contact me through my personal email address: novellfrances@discuz.org
Here writes Lady Novell Frances, suffering from cancerous ailment. I am married to Sir David Novell an Englishman who is dead.When my late husband was alive he deposited the sum of 2 Million Great Britain Pounds Sterling which were derived from his vast estates and investment in capital market with his bank here in UK.
Recently, my Doctor told me that I have limited days to live due to the cancerous problems I am suffering from. I have decided to donate this fund to you and want you to use this gift which comes from my husbands effort to fund the upkeep of widows, widowers, orphans,destitute, the down-trodden,physically challenged children, barren-women and persons who prove to be genuinely handicapped financially.
I took this decision because I do not have any child and my husband relatives are bourgeois and very wealthy persons.I do not want my husband's hard earned money to be misused or invested into ill perceived ventures hence the reason for taking this bold decision.
As soon as I receive your reply I shall give you the contact of the Bank in UK. I will also issue you a Letter of Authority that will empower you as the original beneficiary of this fund. My happiness is that I lived a life worthy of emulation. Please assure me that you will act just as I have stated herein.
Hope to hear from you soon.
You can contact me through my personal email address: novellfrances@discuz.org
Madam Novell Frances

Waren es in Vor-Internetzeiten Hunderte von Briefen mit meist gefälschten Briefmarken, werden die Bettelbriefe heute ausschliesslich per Mail versendet. Tatsächlich soll es ja noch Menschen geben, die noch immer auf kriminelle Elemente, wie beispielsweise die Nigeria Connection herein fallen. Wer in diesem Fall den Schaden hat, braucht meist für den Spott nicht zu sorgen. Es geht allerdings auch anders herum. Es gibt sogar Menschen, die der Nigeria Connection auf recht amüsante Weise das Handwerk zu legen verstehen. Ungefährlich ist es allerdings nicht aber immerhin scheint die Gier nach Dollars und Euronen so manchem kriminellen Nigerianer aus der Deckung zu locken.
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Blog des Tages: Seismoblog

Man könnte ihn als den Umweltblog
bezeichnen, aber die Macher des Seismoblog sehen ihn eher als die Informationsquelle zu den Themen Umwelt - Naturereignisse - Seuchen - Klima- Ernährung und Forschung. Die Themenliste ist breit gefächert, die Artikel sehr interessant und gut recherchiert. Auch die optische Aufmachung des Seismoblogs ist gelungen. Deshalb:
Seismoblog - Der Blog des Tages.
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Felsbrocken stürzt auf Wohnhaus

Nicht nur auf Haiti
nein auch in Deutschland geschehen schlimme Katastrophen.
Im oberbayrischen Stein an der Traun ist ein Wohnhaus von einem Felsbrocken zerstört worden. Nach Angaben des Bayrischen Rundfunks sollen Experten vor Ort auch von Verschütteten ausgehen. Ebenso seien die Nachbargrundstücke evakuiert worden, man hat Angst vor weiteren Steinschlägen. Unter den Medien und Weblogs hat die Meldung bereits die Runde gemacht.
Bei dieser Witterung dürften derartige Abstürze von grösseren Gesteinsmassen keine Seltenheit sein, vor allem nicht, wenn Frost mehr und mehr Gesteine zu zersprengen droht. Es sollte auch in der Verantwortung der betroffenen Gemeinden liegen, den Anrainern derart instabiler Felsformationen Schutz zu bieten. Nichts wäre schlimmer, als wenn sich eines Tages herausstellt, dass sich Gemeinden und Versicherungen den schwarzen Peger gegenseitig in die Schuhe schieben.
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Haarp - Die amerikanische Katastrophenwaffe

Wieder einmal ist die US Troposphärenforschung
ins Gerede gekommen. Ausgerechnet der selbst ernannte Feind der Vereinigten Staaten, Hugo Chavez, bezichtigt die »Imperialisten«, Haiti mit einer geheimnisvollen Erdbebenwaffe angegriffen zu haben.
Sollte man sich also Sorgen machen? Oder ist es nur der Stress, der Venezuelas Präsident zusetzt? Schliesslich läuft innenpolitisch nicht alles für den Präsidenten so, wie es vielleicht sein sollte. Zumindest ist aber klar, die Erdbebenkatastrophe eignet sich hervorragend, um von den eigenen Fehlern anzulenken. Auch wenn es Abenteuergeschichten aus den Busch sind. Klar ist allerdings, das Antennenfeld in Alaska ist mysteriös und geheimnisumwittert. Was wird nicht alles mit HAARP in Verbindung gebracht. Erdbeben, Klimaerwärmung, Trockenheit, klirrende Kälte, für beinahe jede Katastrophe lässt sich ein Schuldiger finden und der, oder das befindet sich in Alaska, die »Familie HAARP«. Vielleicht auch noch Arbeitslosigkeit?
Man sollte aufhorchen, dass sich mitunter das Europäische Parlament mit HAARP befasst und Antworten auf nie gestellte Fragen erlangen will. Ein offenes Geheimnis ist allerdings auch, dass HAARP bewusstseinsveränderte Wellen aussendet, die uns Glauben machen wollen, Osama bin Laden steckt hinter den Angriffen auf die Freiheit und früher war ja schliesslich alles besser. Apropos Bewusstseinsverkümmerung. War da nicht einmal irgendwann etwas mit der Bezeichnung Montauk? Richtig, das kleine Fischerdorf auf Long Island ist für eine Reihe von Bewusstsein erweiterten Drogen Verschwörungstheorien zuständig, die mit Gedankenkontrolle zu tun haben sollen. Dasselbe dichtet man dem HAARP Projekt an. Ja, es gibt eben genug Hohles.
Die Wahrheit hinter dem allen erkennt allerdings niemand. Es wäre undenkbar, daß die Vereinigten Staaten Patente oder auch real existierende Technologien präsentieren würden, welche ihre nationale Sicherheit, in welcher Weise auch immer, gefährden würden. Also ist auch hier wie beim UFO Zwischenfall in Rosswell, die Gerüchteküche entwickelt sich zum dynamischen Selbstläufer. Schliesslich glauben ja auch noch genug Menschen daran, dass sich die Nazis nach Neuschwabenland geflüchtet hatten und nun in riesigen Raumstationen auf der Rückseite des Mondes leben. Naja, vielleicht kehren die Herrenmenschen Messiase Feiglinge eines Tages zurück und befreien uns von grossen Tigerentenkalitionen und Hartz IV.
Aber was machen wir nun mit HAARP? Hugo Chavez wird schon wissen, was er da redet und wenn nicht, macht es auch nichts. Ein paar gezielte Schüsse aus der alaskanischen Erdbebenwaffe und noch ein Präsidentenpalast fällt in Schutt und Asche. Der Yankee wird dann wieder ein paar zehntausend Soldaten schicken und Venezuela ist der 52. US-Bundesstaat.
Viel Spass.
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Sony und der Krieg ums Buch

Bisher konnte sich der Konzern Sony
sehr gut bedeckt halten, wenn es um diverse Grabenkämpfe um Urheberrechte und Veröffentlichungen ging. Sony hat sich nur selten aus der Deckung gewagt. Nun aber soll der Branchenriese für eine kleine Revolution verantwortlich sein, mit der Verlage vielleicht gar nicht gerechnet haben, zumindest nicht in dieser Form. Es sieht beinahe so aus, als wenn traditionelle Verlage schon alleine durch neue, unkomplizierte Vertriebswege und Erscheinungsformen, gemeint sind Kindle und Sonys eBook-Reader arg in Schwierigkeiten kommen könnten. Offenbar hat man in Deutschland eine Entwicklung mit Absicht verschlafen. Auch wenn Bücher ohne Batterien funktionieren, am papiernen Informationsbulk nagt der Zahn der Zeit und sie sind meist zu teuer. Standartisiertere Publikationsformen und Preise, so wie es die Welt schreibt scheinen dem Lese immer besser zu gefallen. Für Markus Albers hat sich diese Entwicklung bereits gelohnt, er entwickelt neue Formate.
Da bleibt die Frage, gegen was sich diverse Dinaosaurier Verlage noch alles schützen müssen? Noch immer tobt ein Krieg gegen Google und es ist nicht sicher, dass dieser zur Zufriedenheit der Verlage ausgeht und dann dieses. Irgendwer klaut ihnen auch noch die Lese papierner Publikationen. Werden die Verlage irgendwann noch die Kühe vom Glatteis bekommen oder brechen sie bzw der Umsatz von gedruckten Werken, katastrophal ein?
Das Buch ist tot, es lebe das Buch!
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Angriff auf die Zeugen Jehovas

Es wäre nicht das erste Mal
dass eine Glaubensgemeinschaft in Deutschland angegriffen wird. Dies mit Waffengewalt durchzuführen, ist zwar auch nicht neu aber zum Glück selten.
Am 30. Juli 2009 hatte heute 83jähriger Rentner versucht, unter den Zeugen Jehovas ein Blutbad anzurichten. Es soll nur einer Funktionsstörung seiner Schusswaffe zu verdanken sein, dass er keinen Menschen verletzte oder gar tötete. Der Grund für die Tat soll Rache gewesen sein. Der Man soll die Glaubensgemeinschaft für das Entfremden zwischen ihm und seiner Tochter verantwortlich gemacht haben. Die Anwälte der Zeugen Jahovas bestritten jedoch, dass die Zugehörigkeit der Tochter zu der umstrittenen Glaubensgemeinschaft zu einem Abbruch der Kontakte geführt haben sollen. Seltsam daran ist auch, dass sich der Angeklagte vor Prozessbeginn entschudligt haben soll.Aus Rache? Oder ist der Mann einfach nur zu alt und er konnte die Tatsache, dass seine Tochter auf anderen Wegen glaubt, nicht wirklich verarbeiten? Da wäre in mehreren Verhandlungstagen nur noch zu klären, woher die Waffen stammten, mit denen der alte Mann die »Konkurrenz« niedermetzeln wollte.
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Mit der ISS twittern

Twitter ist nicht nur international
Twittern ist überirdisch. Oder himmlisch. Odereinfacher, es twittert mittlerweile hoch oben, über unser aller Köpfe. Der Grund, mittlerweile twittert man auch in der internationalen Raumstation. Zu den zivielen kleinen Hobbies wie beispielsweise Amateurfunk, das ein Grossteil der Astronauten betreibt, kommt nun auch noch Twitter hinzu. Astro_Mike Mike Massimino war der erste twitternde Astronaut, mittlerweile dürfte mit Timothy Creamer ein weiterer hinzu gekommen sein. Es ist dann nur noch eine Frage der Zeit, bis Twitteraccounts bei Astronauten und sonstigem NASA Personal zum guten Ton gehören oder ein Muss sind. Immerhin, ein Ich kotz gleich den Helm voll. oder Hilfe, hier wackelt alles, wir starten gerade dürfte die weltweite Fangemeinde sehr interessieren. Wann wird die ISS selbst twittern? Es wäre interessant zu erfahren, was andauernd im Weltall geschieht. Was kommt als nächstes? HD Webcam vomMond? Der Mars zwitschert? Oder würde sich auch Hubble über das Internet fernsteuern lassen? Interessant wären auch geostationäre Satelliten mit hochauflösenden Webcams. Natürlich von Google.
Apropos twittern. Was wären eigentlich Rekordtweets, die jeder lesen will? Michael Schuhmachers Tweet Noch eine Runde und ich habe gewonnen! oder Barack Obamas Sitz hier im Oval Office und mache gerade Kaffeepause.? Grenzwertig wird es nur, wenn Osama bin Laden seine Botschaften per Twitter verbreitet. Aber Allah wird schon etwas dagegen haben.
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DSDS 6: Knattern für die Quote

Langsam neigt sich die Zeit der Peinlichkeiten
dem Ende zu. Aber noch zeigt DSDS, was sich alles traut, Quotenkönig Superstar werden zu wollen. Als erstes wurde Marice präsentiert. Vielleicht kann man diese ziemlich hohe Stimme an einem anderen Ort neu präsentieren? DSDS ist auch die Zeit der Botteren Tränen und der grossen Enttäuschungen, nicht alle wollen ihre 3 beleidigten Minuten im Fernsehen haben. Nach den Tränen kommt allerdings die Zeit des Trotzes und die Zahl der Wiederholungstäter steigt. Aber wenn sie doch nicht singen können.
Markus Raith vergleicht sich mit Justin Timberlake. Ok, der Vergleich hinkt sehr aber vielleicht sollte Markus bei seinem Schulabschluss bleiben. Zum Singen reicht es nicht wirklich. Alerdingsm dasmit dem Spickzettel sollte man sich noch einmal überlegen. Für den Thomanerchor ist er zu alt, aber die dürfen auch ganz legal spicken. Zum schwarzen Kater aber auch. Naja, vielleicht wird er ja auch Tänzer
Celine Denefleh aus Mannheim ist mutig. Mit lebensbedrohlichen Herzrhytmusstörungen versucht die 16jährige, sich dem Stress einer Gesangskarriere auszusetzen. Aber keine Frage, Cèline ist weiter, es gab aber Herzklopfen kostenlos
Florian Moritz ist sehr stolz a Bayer zu sein. Ja, so a zünftiger Auftritt, da kann der Dieter niemals nicht nein sagen. Hat er aber doch gesagt und das ist nun nicht gerade so guat. Pontifex Dieter bleibt also am Leben. Gott sei Dank.
Meike Büttner findet Dieter Bohlen sympatisch, sich selbst geil, also das beste für DSDS. Crazy eben. Mit ihre Eigenkomposition präsentiert Meike eine Hammerstimme, wer braucht noch Rosenstolz? Juror Neumüller hat recht, dass sie Spezialistin ist, aber sie deshalb nicht weiter zu lassen? Meike ist schliesslich mit einem eindeutigen JEIN der Jury weiter. DSDS ist eben ein Format der Geisteskranken. (Zitat Bohlen) Hatte er das niicht auch über Lauren Talbot einst gesagt?
Manuel Hoffman studiert Sozialpädagogik und kann gut mit Kindern. Für wen singt der Student? Für seine beste Freundin Jovana Schiffer? Frau Schiffer hat etwas von Emily Holmes. Aber vielleicht ändert sich die Freundschaft ja im Laufe von DSDS.
Harun Yelec bringt einen frischen Wind ins Casting. Der 23jährige Metzger singt türkisch und versteht sich auch sonst gut mit der Jury. Türkisch kann nun Geschmackssache sein. Lachen kann er und Cat Stevens kann er auch singen. Also fast. Alles in allem hat Harun die Jury überzeugen können.
Verena Jantsch aus Ulm riecht gut, alles andere sollte man vergessen. Vielleicht sollte sie bei der Juristerei bleiben.
Kevin Rebstock ist ein Wuppertaler Wiederholungstäter und wohnt noch oben bei Mutti. Er ist schon einmal ins Recall gekommen und er hat es wieder geschafft. Die Frage ist allerdings, ob er es noch einmal schafft? Ob er es weiter schafft als beim letzten Mal? Zumindest hat er schonmal einen Fanclub
Jutta Diedem kann mit Tina Turner die Jury nicht vom Hocker reißen. Eher wedelt sie die angestaubten Juroren von den Platzen. Aber immerhin, keine Tränen und Juttalein hatte trotzdem viel Spass.
Malcolm Ohanwe (16) aus München hat genug Kampfgeist, um der Jury erst einmal einen Recallzettel aus den Rippen zu leiern. Der Junge ist aufgeregt und das hört man auch. Da hilft auch kein Durchatmen, es bleibt beim Puls von 180. Man hat den Eindruck, er singt um sein Leben und Dieter hat ihm nach einer dramatischen Vorstellung das Leben gerettet. Aber ob Malcolm damit weiter kommt als die erste Stufe Recall? Viel Erfolg!
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Blog des Tages - Grüne Mode

Die Hamburgerin Kirsten Brodde
beschäftigt sich mit Ökomode und hat eine Menge interessante Fakten zu berichten. Der Weblog ist nicht nur interessant sondern auch für Freunde ökologisch verträglicher Bekleidung eine Fundgrube an Informationen und Links. Für uns der Blog des Tages
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Alles Bio in der Hose?

Der Klamottenskandal des Jahres?
Will wirklich keiner davon gewusst haben?
Wie sich nun heraus gestellt hat, ist ein Teil der (Bio)Baumwolle, die H&M sowie angeblich Tchibo für seine Textilien benutzt, doch nicht so ganz Bio, wie es sein sollte. Offenbar wurde versucht, gentechnisch verändertes Material heimlich in großem Stil anzubauen und zu vertreiben, der Schwindel muss aufgeflogen sein. Die TAZ berichtet von einem Betrug gigantischem Ausmaßes, den indische Behörden aufgedeckt haben wollen. Somit hat die schleichende, gentechnische Veränderung von nachwachsenden Rohstoffen auch den Textilbereich verändert. Die TAZ schreibt auch, dass es eine ganze Reihe von Unternehmen getroffen hat, die ahnungslos die Gen-Bio-Baumwolle gekauft hätten. Demnach wären entsprechende Textilien überall zu finden.
Zwei schwarze Schafe wollen die indischen Behörden ausgemacht und mit vergleichsweise lächerlichen Beträgen abgestraft haben. Das sind die Zertifizierer ECOCERT und Control Union. Expertin Kirsten Brodde spricht hierbei von ein Einzelfällen, Betrügereien seien in dieser Brance nicht alltäglich. Nach Frostschutzmittelwein (1980er Jahre), Gammelfleischskandalen (1990er Jahre) nun auch Mutantentextilien?
Bekannt ist nun der Umstand, dass gentechnisch veränderte Baumwolle wissentlich falsch deklariert und verkauft wurde. Der Schaden, der entstanden ist, beläuft sich in unbekannter Höhe. Anders als die TAZ schreibt das Hamburger Abendblatt, der Kaffeeröster Tchibo beziehe seine Waren nicht aus Indien sondern aus der Türkei. Bei soviel gegenläufigen Meldungen stellt sich die Frage, was haben sie gewusst und von was wollen sie vielleicht doch ablenken? Oder handelt es sich hier nur um schlechte Recherche?
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@Mannheim vs. Stadt Mannheim - ein kleiner Twitterkrieg

Spätestens seit diesem Begehren
ist der Microbloggingdienst Twitter kein Spielzeug mehr sondern ein Zankapfel. Also nicht Twitter direkt, sondern die Namen, mit denen man den Twitterer erkennt. Mark Zondler alias Mannheim kann ein Liedchen davon twittern, denn ihm sind die Anwälte der Stadt Mannheim auf den Fersen. Offenbar will man im Mannheimer Rathaus mittwittern, allerdings nur unter dem korrekten Namen. Somit hat man Mark Zondler abgemahnt. Dass dieser bzw seine Anwälte nicht klein beigeben wollen, versteht sich beinahe von selbst.
Interessant daran ist, wie teuer 140 Zeichen mitunter werden können. Da niemand weiss, wie dieser Rechtsstreit ausgehen wird, der normale User sollte sich auch bei Twitter an Urheber- und Markenrechte halten. Unter den Namen diverser Prominenter oder Markenartikeln zu twittern, dürfte mittlerweile teuer werden.
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Sollte man die Deutschen vom Arzt fernhalten?

Eine interessante Frage, welche die Barmer beschäftigt hat.
Satte 18 Mal geht demnach der Durchschnittsdeutsche pro Jahr zum Arzt, mit einer steigenden Tendenz. Im Endeffekt, für die Krankenkassen scheinen die 10 € Praxisgebühr keinen abschreckenden Effekt darzustellen, abschaffen will man sie allerdings auch nicht. So wie es aussieht, denkt man wohl über eine Überarbeitung der Gebühr nach. Das kann dann nur heissen, dass dem Patienten, egal wie oft oder selten er sich beim Arzt blicken lässt, noch mehr Geld aus der Tasche gezogen wird.
Interessant ist allerdings, welche die häufigsten Ursachen für einen Arztbesuch darstellen. Es kommt allerdings kein Experte auf die Idee, die Ursachen und Gründe für angeblich zu häufige Arztbesuche zu behandeln. Eher doktort man an den Symptomen herum und fragt stattdessen, ob man die Deutschen nicht vom Arztbesuch abhalten soll. Das wäre beinahe so, als wenn man einen Knochenbruch mit Paracetamol und Gymnastik heilen wollte.
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DSDS und kein Ende: Jugendschutz vs Bohlen

Die DSDSche Situationskomik
ist selten komplett freiwillig, meist helfen Cutter und Aufnahmeleiter nach um aus rund 25.000 Gesangstalenten die Besten und die Schlechtesten heraus zufiltern. Vor allem der berühmte Pinkelfleck stieß den Jugendschützern sauer auf. Man muss sich als Zuschauer allerdings auch fragen, wo genau eigentlich die Grenze des guten Geschmacks wirklich sind und wie sich »Unterhaltung« eigentlich definiert. Etwa so, wie sie dem Zuschauer vorgesetzt wird oder wie er sie gerne hätte? Unklar ist allerdings auch, auf welche Weise und mit welchen Kriterien die freiwillige Selbstkontrolle funtioniert. Nach Angaben der Welt hätte sie demnach gründlich versagt. Fakt ist aber, auch die Kommission für Jugendmedienschutz übt sich in einer »möglich wäre wenn« Herumeierei. Bisher konnte noch niemand konkrete Vorgaben machen, was in dieser Castingshow nun gut und was schlecht ist. Schlecht wäre, wenn sich Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren die Show und vielleicht noch Dieter Bohlen ans Vorbild nehmen würden.
Der Dauerärger mit den Medienwächtern und der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen wird auch Zur Genüge in den restlichen Medien ausgebreitet. Billiger kann man nicht werben. Was juckt da ein Pinkelfleck und Scheisse im Fernsehen? Schliesslich hat ja jeder was davon, auch wenn es auf Kosten einiger talentfreier Kandidaten mit nasser Hose ist.
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Vareler Jazznacht

Jazz, Mühle und Haiti? Passt das zusammen?
Ja, es passt, denn es ist für einen guten Zweck. Am 23. Januar findet die Vareler Jazznacht statt. Ab 19.00 geht es im Vareler Tivoli hoch her.
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Der Coup des Hamburger Sportvereins - van Nistelrooy

Schon viele gute Spieler hatte der HSV hergeben
müssen, aber ebenso gute konnten die Hamburger auch bekommen. Die neueste »Anschaffung« aber ist noch nicht so ganz in Sack und Tüten. Die Welt berichtet, dass bei Real Madrid aussortierte Niederländer Ruud van Nistelrooy für einen Wechsel in die Hansestadt bereit sei. Und wann ist es so weit?
Für die ausfallgeplagten Hamburger ist eine Verstärkung des Angriffs mit dem Niederländer eine gute Sache. Man möchte es kaum glaube, dass er bei den »Königlichen« nur noch zweite Wahl sein soll. Immerhin, van Nistelrooy hatte ebenso rennomierten Clubs wie Tottenham Hotspur, West Ham United, Stoke City sowie vom türkischen Verein Galatasaray Istanbul eine Absage erteilt. Das will schon etwas heissen, vor allem, da einige der Clubs wesentlich bessere Verdienstmöglichkeiten geboten haben sollen als der HSV. Seine Aussage dazu: „Beim HSV stimmt alles. Verein, Stadt, Fans – es passt.“ Wer behauptet dann, HSV Fans können keinen Fussball spielen? Fakt ist, dass van Nistelrooy mit dieser Aussage spontane Sympathien gewonnen hat. Das macht auch die vergeblichen Bemühungen des HSV um den brasilianischen Nationalstürmer Vagner Love wieder wett, der sich gegen den HSV, für Flamengo Rio de Janeiro entschieden hat.
Aber wie soll es nun weiter gehen in Hamburg? Die Bundesliga ist nicht die spanische Liga und ein Verein wünscht sich viele Tore und weiterhin schnelle Siege. Es ist noch eine halbe Saison zu spielen, bevor die Weltmeisterschaft in Südafrika startet. Vorher aber noch will und muss der HSV Deutscher Meister werden. Die Chancen dazu stehen gut, die beste Mannschaft zu sein.
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DSDS - Eine kleine Webnachlese

Was schreiben denn die anderen zu DSDS?
Twitter ist mittlerweile voll der Meinungen zu Deutschlands grösster Casting-Soup, ablehnend oder zustimmend und manchmal, das betrifft allerdings nicht nur Twitter, weiss man nicht, wer »besser beleidigt«, Dieter Bohlen oder das Votingvolk. Vielleicht sollte man darüber abstimmen und für jeden fäkalen Kommentar einen Euro spenden. Mit Sicherheit kommt mehr zusammen, als Dieter jemans »Scheisse« finden könnte.
Wer ist eigentlich Philippe Heithier? Kennt jemand den ehemaligen DSDS Kandidaten? Besser bekannt ist der Sänger als Philippe Bühler, der den dritten Platz bei der zweiten Staffel DSDS belegt hatte. Der Ort Seelitz dürfte sich freuen, wenn Philippe Heitier am 12. Juni einen hoffentlich gelungenen Auftritt hinlegt.
Auf Loomee-TV fällt auf, dass Dieter Bohlen doch Gefallen an Männern hat. Nein, nicht was manche denken werden, weil niemand kann Marc Medlock toppen, Dieter Bohlen findet Marcel Pluschke zum knuddeln, ein Zeichen dafür, dass dem Produzenten und Juroren vielleicht die Eurozeichen aus den Augen leuchten? Eines ist jedenfalls bei diesem Kandidaten sicher, er wird möglicherweise dafür sorgen, sollte er in die Mottoshows kommen, dass die Votingergebnisse vorzugsweise weiblicher, junger Fans wieder stimmen.
Dem Blog von Balrog ist aufgefallen, dass Dirk die Jury spaltet. Trotz aller Zweifel, wie weit wird der Kandidat denn nujn wirklich kommen?
Das Botnetz ist sich sicher, dass Michael-Steve Larisch eine glänzende Zukunft haben wird. Aber eben nicht als Superstar sondern eher als altgekleidete Schiessbudenfigur. Oder vielleicht doch in der Wahrsagerbranche? Nein, lieber nicht, denn in der Politik befinden sich schon genug VerWahrsager.
Superhanna findet es, ähnlich wie viele Blogger, ein zweifelhaftes Vergnügen, sich nur einiger Sekunden Mattscheibe wegen, zu DSDS zu begeben. Tja, Hanna, die meisten können sich eben keine eigene Kamera leisten und auf Youtube würde so manche Katastrophen entweder untergehen oder tatsächlich Kult werden. Viel eher sollte man die Juroren auffordern, selbst einmal zu singe, so wie es Dara Rolins bei der slowakischen Ausgabe von American Idol tat. Einfach nur eine Hammerstimme!
Mittlerweile regen sich auch die ersten Supporter. Nelson Sangarè hat einer der ersten auf Myspace. Wie viele gibt es noch?
Vollkommen zum Eimer hat sich Cosimo Citolo gemacht. Der selbsternannte Checker vom Neckar hat sich an DSDS irgendwie die Zähne ausgebissen. Vielleicht sollte er umsatteln. Irgend jemand wird dem Paten von DSDS vielleicht ein Angebot machen, was er nicht ausschlagen kann. Aber bis es soweit ist, wird er wohl mit Bodyguards für 300 Euro pro Auftritt unschuldige Discogäste quälen. Oder unterhalten, je nach Geschmack.
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Konzepte und Jobcenter. Die Ideen der Frau von der Leyen

Dass die Mischverwaltung von Kommunen und Arbeitsagenturen
nicht wirklich funktioniert hat, das weiß mittlerweile jeder Betroffene. Etwas wunderlich ist allerdings, dass mittlerweile auch die Politik Handlungsbedarf sieht.
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), will in der kommenden Woche ihr Konzept für die Neuorganisation der Jobcenter vorlegen. (Quelle: Focus)
Man darf also gespannt sein, in welcher Weise sich für Arbeitslose nichts ändert. Die Frage ist allerdings, auf welche Weise sich nichts ändern soll, wenn Bundesarbeitsministerin eine Trennung der Aufgabenwahrnehmung vornehmen will. Interessant wäre auch zu erfahren, wie diese Trennung aussehen soll und wer wann welche Kompetenzen erhält. Gibt es wieder eine allein verantwortliche, übermächtige und mitunter überforderte Arbeitsagetur, die in Alleinregie die Empfänger von Arbveitslosengeld 2 betreuen oder stösst die Agentur alle Verantwortungen ab und die Kommunen müssen sich selbst um ihre Schäfchen kümmern? Das dürfte schwierig werden, solange die Aussichten noch nicht ganz so rosig sind, wie sie sein sollten.
Die Ankündigung von Frau von der Leyen klingt sehr schwammig und sie lässt viel Spielraum für Mutmaßungen und Interpretationen. Klar dürfte allerdings sein, dass sich für die Betroffenen sehr wohl einiges ändert. Änderungen, die HartzIV betreffen, haben bisher fast immer Unmut ausgelöst. Es will offenbar auch niemand, dass alles so weiter geht wie bisher. Das Bundesverfassungsgericht hatte schonbeizeiten festgestellt, dass die bisherige Betreuungsform verfassungswidrig ist und es ist auch zweifelhaft, ob sich eine Änderung des Grundgesetzes durchsetzen lässt. Offenbar ist dies nicht der Fall.
Vielleicht sollte man das Pferd auch mal von der anderen Seite her aufsatteln. Bisher ist es der Fall, das Arbeitslose mehr gefordert werden, an der Förderung hapert es allerdings schon lange. Ein bischen Plan im Arbeitsmarktchaos täte gut. Zu wissen, wie viele Stellen in einer Brance frei sind und diese gezielt zu besetzen, irgendwie hat man an diesen Punkt vorbei gedacht. Wäre es nicht Grundlage eines Konzeptes, anstatt der Anfangsbuchstaben eines Namens Berufsgruppen zusammen zu fassen. Für so manchen Vermittler wäre es sicherlich von Vorteil, hauptsächlich Bauarbeiter, Bäcker oder Fleischer zu vermitteln.
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Das andere Iran

Literatur von und über den Iran
ist nicht alltäglich. Umsomehr stellt die Seite Bergliteratur.ch ein Buch vor, das andere, vollkommen unpolitische Seiten der islamischen Republik offenbart. Hier ist es die Bergwelt des Irans. Man möchte der Beschreibung des Buches gerne selbst folgen, aber ob das so einfach möglich ist? Interessant ist das Buch ohne Frage, der Preis allerdings auch.
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Was ist, wenn China pleite geht?

Kaum vorzustellen ist das,
was da sich im Reich der Mitte entwickelt. Es gibt Experten, die von einer neuen »Staatsblase« reden, die vielleicht bald platzt. Dabei ist China offensichtlich nicht das einzige Land, das sich beinahe am Rande einer Pleite bewegt. Heise warnt in einem Artikel vor einem neuen Desaster, einer Staatsblase, die irgendwann demnächst platzen könnte. Aber interessiert das den Verbraucher, wenn im fernen China die Finanzmärkte zusammenbrechen wie Kartenhäuser?
Heise erwähnt, dass es in China zu einer gigantischen Überproduktion kommen könnte und Absatzmärkte kurzerhand weg brechen könnten. Zu einem kleinen Teil ist dies schon passiert, denn einige deutsche Firmen haben ihre einst ausgelagerte Produktion wieder nach Deutschland zurück verlagert. Aber das ist nicht das Hauptsächliche. Was passiert eigentlich mit den überproduzierten Turnschuhen, Billiguhren, Stereoanlagen und Kommunikationsgeräten, die alle Welt in China hat produzieren lässt? Wenn man bedenkt, dass ein chinesischer Crash vielleicht noch Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte westlicher Länder hat, was wird aus den Produkten? Werden sie billiger, weil sie den Markt überschwemmen oder kann sich keiner mehr den Transport aus China leisten und Produkte aus heimischer Produktion werden wieder interessanter? Das würde der Binnenwirtschaft natürlich wieder Flügel verleihen. Allerdings wissen wahrscheinlich nur Analysten, ob dieser Gedanke stimmen mag. Für alle anderen wird sich ein mögliches Zusammenfallen der chinesischen Blase wie ein fernes Erdbebeben anfühlen.
In chinesischen Medien sind derartige warnenden Worte allerdings nicht zu vernehmen. Angestachelt durch die »Räder müssen rollen für den Sieg« - Mentalität stehen chinesische Manager auch ziemlich unter Druck und es die Wirtschaft wird auf Verschleiß gefahren. Politisch gesehen, hat diese Wirtschaft ebenfalls nicht mehr sehr viel Spielraum. Der Film Avatar und die chinesische Reaktion auf mögliche Konsequenzen auf Camerons Streifen belegen dies. Cameron hat möglicherweise ohne Absicht in ein Wespennest gestochen, jeder weiss es aber noch reagiert niemand mit Panik. Was wäre,wenn sich dies ändert? Wie würde sich die Weltwirtschaft ändern, wenn China seine zwei Billionen Dollar benutzt, um eigene Schulden los zu werden?
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DSDS: Von Australiern und Ersatz-Juroren

DSDS ist manchmal aussergewöhnlich
wenn man von den üblichen Fremdschämelementen und den daraus resultierenden Peinlichkeiten absieht.
Michael-Steve Larisch will gerne die Ausnahme von der Regel sein, aber als Altkleidersammlung Sänger hat er es nicht weiter geschafft. Er ist eben nicht die Ausahme von der Regel. Ob er als Beratungsorakel etwas taugt? Die Bundesregierung hätte sicherlich Verwendung. Oder eine Lottoannahmestelle.
Lisa Petz hingegen hat nur Unsinn im Kopf aber dafür kann die Kleene richtig gut singen. Sie hat zwar nicht die beste Stimme und singt nicht in den allerhöchsten Tönen, aber dem Dieter sein Mädchen ist süss und mit etwas Qual und Übung wird sie es weit bringen. Mit oder ohne Amy Winehouse.
Julian Willhelm III. Leinweber zaubert mit einer Eigenkreation nur Ratlosigkeit in de Gesichter der Jury. Singen kann er keinesfalls.
Withneys Vertretung kann allerdings ebenfalls nicht singen. Die nett gemeinte Hilfe scheitert am Zettel aber nett war das von dem Dieter.
Ziemlich weit gereist war Joel Havea. Der Ingenieur und Hobbymusiker aus Australien konnte mit Stevie Wonder überzeugen. Bei seiner Stimme könnte Joel weit kommen, weit über das Recall hinaus.
Etwas anders liegt der Fall bei der Schwester einer ehemaligen Kandidaten. Fausta Giordano hatte es beim letztenMal geschafft und nun singt die Schwester vor. Valeria Giordano kann sich voll und ganz auf Stimme und Ausstrahlung verlassen, aber sich selbst nur auf ein wenig »Arschwackeln« zu reduzieren? Nötig sie es nicht hat.
Bartolo Giuffre hat nur alte Fetzen an und kommt damit auch nicht weiter, wie zu erwarten. Er wirkt etwas zu tuntig und langweilig und aus dem Flirt mit Nina Eichinger wird wohl auch nichts. Vor allem nicht mit ihrem Nein. Vielleicht sollte es der Kölner bei einer anderen Castingshow probieren. Vielleicht der Domplattensänger.
Dirk Petry aus dem Saarland bringt die Jury etwas ins Schwimmen. Ja oder nein? Oder doch ja? Country ist nicht Jedermanns Sache Zwar ist seine Stimme nicht die beste, aber sie hat etwas eigenes. Lediglich Dieter findet etwas faszinierendes darin. Sollte es Dirk vielleicht mit Werken von Ennio Morricone probieren? Für eine Handvoll Euro lässt sich sicherlich was finden.
Ist Marcel Pluschke wirklich schüchtern? Das kann man von den 18jährigen nicht wirklich sagen. Mit einem Babyface muss er sich in Ninas Herz gesungen haben. Er ist weiter. Dieter gibt allerdings offen Probleme zu, denn er findet den jungen Man hypersympatisch und ehrlich und droht die Objektivität zu verlieren. Gibt es hier vielleicht den nächsten Marc Medlock?
Cosimo Citiolohat den Bock allerdings vollkommen abgeschossen. Der Wiederholungstäter tritt gleich mit Bodyguards auf und vertreibt Dieter Bohlen. Er kann nicht singen, hat keine Ausstrahlung und der Auftritt braucht eigentlich auch nicht weiter kommentiert zu werden. Cosimo, der Pate vom Neckar. Und Dieter kann Kriterien einstecken. Ist Deutsch eigentlich Voraussetzung für DSDS?
Anastasia Kelz singt richtig toll, nur interessiert es keinen wirklich. Ihre Piepsstimme schockiert etwas, dafür hat sie noch einen heissen Trumpf im Ärmel und der heisst Mercedes Kelz die Schwester. Obwohl sie offenbar nicht mitmachen wollte, es fehlt bei nochmaligem Hinsehen die Kandidatennummer, ist Schwesterherz Mercedes auf Anhieb im Recall. Für einen (Nicht)kandidaten ist La Bomba Mercedes so ziemlich heiss und auch weiter. Reife Leistung!
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DSDS Nachlese

Nur Stunden vor der nächsten Castingshow
sind die Meldungen im Internet, DSDS betreffend wieder sehr polarisierend.
Während Menderes gesteht, dass er noch nie Sex hatte und, beinahe gleich wie Michael Jackson, dann eher auf Küssen und Händchenhalten steht, tauchen andere auf, sie so peinlich sind, dass es beinahe wieder Kult ist. Die Frage ist also, wer kann sich am besten blamieren? Ist es Julia, die DSDS mit nächtlicher Telefonsexwerbung verwechselt und die Universität lieber mit einem Puff tauschen sollte? Also Studienkann man dort auch treiben und im Gegensatz zur Uni kriegt man dort Geld. Mathematisch gesehen ist es eigentlich vollkommen Latte egal, woher das Bafög kommt, Hauptsache die Penunze stimmt.
Es könnte aber auch trotzdem Menderes sein, der sich seine geliebten Abfuhren nicht nur vom Dieter holt, sondern auch gleich zu Universal rennt, um vorzusingen. Warum macht das nicht gleich jeder? Geht nicht, die medienwirksame Abfuhr ist nur einem sicher, Menderes. Apropos Menderes. Dass der Dauerkandidat mit seiner Erfolglosigkeit ziemlich viel Erfolg hat, zeigt die Bilanz, die da sagt, dass er im letzten Jahr 90 Konzerte Auftritte absolvierte und gut davon leben kann. Prima, Menderes. Du bist zwar nicht reich wie Bohlen, aber hast dein Einkommen. Also doch kein Looser? Was ist eigentlich aus Johanna geworden? Ob sie noch die Haare schön hat? Dabei ist sie zumindest schon lange nicht mehr.
Und sonst? Man darf gespannt sein, wer sich heute vor der Mattscheibe blamieren will. Böse Zungen haben ja behauptet, wer zu Dieter will, muss zahlen. Aber das ist sowieso Quatsch, denn sonst hätte Helmut Orosz sicherlich keine Chance und würde als Strassenmusiker sein Dasein fristen. Viel eher kann man der Verschwörungstheorie glauben, RTL schneidet aus Lizenz und anderen Gründen all jene Kandidaten raus, die Michael jackson kopieren. Nur die ganz wenigen, die so schlecht sind, dass es beinahe weh tut, zeigt man, weil das, was sie zeigen,mit dem Pop of King nichts mehr zu tun hat.
DSDS animiert auch noch die Wissenschaft. Genauer gesagt geht es um den Dunning-Kruger-Effekt. Vielleicht lässt sich ja so ermitteln, warum ausgerechnet arme Schweine mittellose Arbeitslosengeld II Empfänger die besten Chancen auf eine umjubelte Ausbeutung durch einen Musikriesen zu bekommen und danach meist wieder im Nichts verschwinden. Oder wissen sie, bei welcher ARGE sich Mike Leon Grosch angemeldet hat?
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Wettermacher Firefox

Wer sich nicht unbedingt eine teure Wetterstation zulegen will
und den Blick auch nicht andauernd auf den Desktop lenkt, aber sich dennoch brennend fürs Wetter interessiert, dem seien ein paar Addons empfohlen.
Pimp my Firefox nennt Magnus.de die Sache und stellt einige interessante Addons für den Firefox vor. Ansonsten dürfte der Fuchsbenutzer selbst wissen wo er interessante Helferlein herbekommt. Besonders interessant dürften nach der Erdbebenkatastrophe Newsticker und Wettermelder sein, die neueste Informationen auf den Browser zaubern.
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Das Internet ist bald voll

Noch gibt es einen Pool von IPv4 Adressen
ein Umstand, der sich allerdings schnell ändern könnte. Langsam wird es mit dem Umstieg auf IPv6 Zeit, auch wenn sich die Verantwortlichen damit immens Zeit lassen. Bereits seit sehr langer Zeit wird vor einem Versiegen freier IPv4 Adressen gewarnt, der Umstieg auf entsprechende IPv6 Adressen ebenso lange angemahnt, getan hat sich bisher nicht sehr viel. Die bisher bekannteste IPv6 Adresse stammt von Google. Mit der Adresse https://ipv6.google.com/ hat der Suchmaschinenbetreiber vor einiger Zeit eine Art Testeinstieg geschaffen, unklar ist allerdings, ob und in welcher Weise er benutzt wird. Ansonsten sind Betreiber mit entsprechenden Seiten noch Mangelware. Bei der momentan vorhandenen Anzahl benutzter IPv6 Adressen fühlt man sich beinahe in die Anfangszeiten des Internets zurückversetzt, als Zugänge noch teuer und Webseiten selten waren.
Wer hätte etwas von einer dramatischen Verknappung derIP Adressen? Abgesehen davon, dass mit IPV6 Adressen sich beinahe jedes Sandkörnchen und jedes Lebewesen mindestens eine IP Adresse zulegen könnte, wären IPv4 Adressen, von denen es "nur" 4 Milliarden gibt, sehr begrenzt, demzufolge auch sehr begehrt. Je knapper das Gut «IP Adresse« wird, umso teurer könnte es für eine gewisse Zeit werden. Manche Betreiber wären dann schon in der Lage, die Verknappung wirtschaftlich zum Vorteil zu nutzen. Ebenso wäre es möglich, sie politisch auszuschlachten. Das ist allerdings nicht alles. Die Fülle von IP Adressen erlaubt es, dass beinahe alles, was möglich ist, sich über das Internet steuern, überwachen und schaltenlässt. Wie wäre es mit einer App für das iPhone, um die heimische Kaffeemaschine zu programmieren? Oder die jalousien? Denkbar wäre es auch, Einzelkomponenten des eigenen Fahrzeuges, Motor, Tankanzeige, Radio, verstellbare Sitze oder Displays zu steuern, egal ob mit oder ohne Apples iPhone. RFID Chips würden sich mit einer eigenen IP Adresse ausrüsten lassen und man wüsste mit etwas technischem Verstand, wer wann was und wo gekauft hat, in Verbindung mit entssprechenden Bewegungsprofilen, ja auch ein paar Schuhe würden sich verletzen lassen, wäre die Überwachung perfekt. Frau A. hat zehn läden betreten, war durchschnittlich zwanzig Minuten in jedem Laden, hat mehr angefasst als gekauft, neue Produkte interessieren sie. Demnach lässt sich auch die Werbung zustellen, ein Arzt konsultieren oder vielleicht gleich der Scheidungsanwalt, der seine Offerte per Mail zusendet.
Jede Neuerung hat zwei Seiten und IPv6 könnte so manche Neuerung lostreten, von denen wir noch nicht einmal geträumt haben. Tatsache ist aber, wir brauchen sie, die neuen IP Adressen. Mittlerweile gibt es auch genug Hilfe, um den Umstieg auf IPv6 zu erleichtern und die technischen Voraussetzungen zu schaffen.
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Obama: Aus und vorbei? The End?

Alter Mann, was nun?
die Verschiebung der Mehrheiten im US-Senat könnte möglicherweise mehr Schaden anrichten, als den Demokraten im Moment bewusst ist. Unzufriedene Anhänger, ein wiedererstarkender politischer Gegner, innenpolitisch ist der Höhenflug des ersten afroamerikanischen Präsidenten schon längst zu Ende. Er endete mit dem ersten Tag seiner Amtszeit. Es war Barack Obama von Anfang an klar, dass er kaum bis zu den regulären Kongresswahlen durchhalten würde aber er hat die vielen heißen Eisen dennoch angepackt. Ausgerechnet in Massachusetts hat der Republikaner Scott Brown gewonnen. Man könnte das, was Sky News beschreibt, auch als demokratischen Hypergau bezeichnen. Was nun? Fakt ist, die US-Gesundheitsreform wird es mehr als nur schwer haben und alle bisherigen Angstrengungen, die Reform auf den Weg zu bringen, werden höchstwahrscheinlich an Endlosdebatten der Republikaner scheitern. Fakt ist auch, die Vorbereitungen der Reform war nicht ganz billig und aus demokratischer Sicht dürfte sich ein Scheitern als gigantische Geldvernichtung heraus stellen.
Vernichtet sind auch die Hoffnungen auf einen Wandel, den Obama schon vor Beginn seiner Amtszeit propagiert hatte, einen Wandel, der eigentlich dringend notwendig war, wenn auch aus amerikanischer Sicht nicht immer populär. Populär sind offensichtlich Angriffe auf alles, was der eigenen Kontroll- und Machtsucht entgegensteht. Wie wird es nun mit der amerikanichen Politik weiter gehen? Kehrt Onkel Säm zurück zur imperialen Eroberungstaktik? Wird US-Amerika nun wieder radikalreligiös und werden die gemachten kleinen Schritte in Richtung Normalität von radikalen Republikanern revidiert? Barack Obama droht, sich zu einer tragischen Figur zu entwickeln. Das kleine bischen »Glasnost«, was sich unter seiner Führung entwickelt hat, scheint nur eine Randnotiz der Geschichte zu bleiben und Präsident Obama droht auch, das Schicksal von Michael Gorbatschow zu teilen. Irgendwann wird er in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, weil Volk und Vaterland es so wollten.
Alle Schönwetterreden werden nichts helfen, diesen Krieg hat Obama verloren.
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Nachbeben in Haiti

Ein schweres Nachbeben der Stärke 6,1
hat Haiti um 11:03 UTC erschüttert. Der Bebenherd soll südwestlich von Port-au-Prince in einer Tiefe von 10 km liegen. Über weitere Schäden oder Verletzte ist noch nichts weiter bekannt. Twitter ist kurze Zeit nach dem Beben unerreichbar, möglicherweise gibt es einen Zusammenhang.
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Avatar ist Gift für China

Ein klein wenig haben die chinesischen Zensurbehörden wohl nicht aufgepasst
als es den Film »Avatar« für das einheimische Publikum zulies. Mittlerweile will man den Film nicht mehr, er enthalte zu viel Gift für Chinas Politik.
Es wird berichtet, der Film habe einen besonderen Nerv getroffen, immerhin Zwangsumsiedelungen haben in der Volksrepublik keinen Seltenheitswert und es wäre für Chinas Politik fatal, wenn, und vor allem mit neuesten, emotional besonders eindrucksvollen Techniken, an die eigenen Fehler erinnert wird, eben an jene Zwangsumsiedlungen. Man möchte den Gedanken an Zwangsumsiedlungen und vor allem Gewalt verhindern. Die offizielle Begründung ist aber, dass »Avatar« den einheimischen Produktionen die Einnahmen stehle. Das ist beinahe so, als wenn man sagen wollte, Wir knipsen die Sonne aus, weil es tagsüber zu hell ist. Wenn es so wäre, dann sind chinesische Produktionen schlicht und ergreifend schlechter und niemand will die Schinken sehen.
Es leuchtet schon ein, daß durch den Film mehr oder weniger intensive soziale »Unruhen« auftreten könnten. Mag es Zufall sein oder vielleicht versteckte Absicht von James Cameron, dank der 3D Technologie ist es ihm gelungen, ein Problem in den Mittelpunkt der Auferksamkeit zu rücken, eben jene Vertreibung. Es mag vielleicht Zufall sein, aber es ist beinahe bemerkenswert, auf welche Weise auf soziale Probleme mittels neuer Technologie aufmerksam gemacht wird. Sehen wollte es jeder und alle Welt war neugierig auf 3D Technologien. »Avatar« wird nur der Anfang sein, es werden sicherlich noch einige Streifen mehr werden, die sich mit sozialen und anderen Problemen befassen. Katastrophen, Krieg und Tod wird damit wieder gesellschaftsfähig und selbst Zigaretten erscheinen wieder als Wunderwerk.
Allerdings, nicht nur in China ruft »Avatar« auch Ärger hervor. In Taiwan soll ein Zuschauer nach Schauen des Filmes gestorben sein wobei Zusammenhänge erst einmal bewiesen werden müssen. Tatsächlich aber scheint das Schauen entsprechender 3D Filme bei einigen Menschen wirklich Unwohlsein hervor zurufen. Ungemacht droht Cameron auch aus Russland, wo der Film sich zum Politikum entwicklelt. Angeblich soll Cameron bei Boris Strugazki abgekupfert haben und Elemente seines Werkes »Die Unruhe« übernommen haben. Russische Kommunisten sollen Druck auf die Behörden ausüben, um Cameron mit einem internationalen Haftbefehl verhaften zu lassen. Gibt es noch weitere Neider?
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Erdbeben in Guatemala

Haiti ist nicht der einzige Ort
in Mittelamerika, an dem die Erde wackelt.
Latinapress berichtet von einem Erdbeben in Guatemala mit der Stärke 6,0 auf der Richterskala. Um 09.40 Ortszeit soll die Erde gewackelt haben. Guatemala liegt am westlichen Rad der karibischen Platte, die im Moment ziemlich oft Beben aufweist. Das Beben von Haiti ist nur eines von vielen, das Südamerika und auch Asien und den pazifischen Raum erschüttert. Nachbeben werden auch im Gebiet von Haiti nicht lange auf sich warten lassen. Das GEOFON Extended Virtual Network bietet einen kompletten Ünberblick über die meisten Erdbebenstationen weltweit. Aufgetretene Beben lassen sich mit dem Erdbebenmonitor des GFZ Potsdam beobachten.
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Google und die chinesische Mauer des Schreckens

Es ist schon ein paar Tage her,
dass Google sein Angagement in China beenden wollte. Nachdem nun der Verdacht aufgekommen ist, dass es im eigenen Lager Verräter gibt, sieht die Sache natürlich etwas anders aus. Peinlich ist es für beide Seiten.
Auf der einen Seite sitzen die Gelackmeierten und auf der anderen ist ein Staat, der es offensichtlich mit viel Geld, Tricks und Erpressung geschafft hat, das Allerheiligste des Suchmaschinengiganten Google auszuspionieren. Es ist daher schon verständlich, dass man bei Google sehr sauer auf den chinesischen Staat ist, der sich zudem noch beim klauen hat erwischen lassen. Nun ermittelt der Konzern in den eigenen Reihen und man darf neugierig sein, welche Leichen sich Google noch in den Keller hat schmuggeln lassen. Da dürften die gehackten Emailkonten von Menschenrechtsaktivisten das kleinste Problem für beide Seiten werden.
Was könnte eigentlich noch passieren? Nicht allein, dass chinesische Stellen es geschafft haben, Google-Mitarbeiter als Spione anzuwerben, es hat sich damit auch herausgestellt, dass China hinter den zahllosen Attacken steht, die es in den letzten Jahren auf Regimekritiker und andere Staaten gab. Fraglich ist allerdings nur, ob die chinesische Regierung auch zugeben würde, die betreffenden Emailkonten auch ausspioniert zu haben. Wohl eher nicht. Also bleibt es ein offenes Geheimnis. Eines, was zu weiteren Verschwörungstheorien Anreize bietet. Realistischer ist, wenn sich Google wirklich zurück zieht, andere Anbieter auf den frei gewordenen Markt drängen, die samt und sonders nach der Pfeife der chinesischen Regierung tanzen und es für chinesische Menschenrechtler tatsächlich schwerer sein dürfte, Emails zu versenden. Bereits jetzt sind aus chinesischen Provinzen Nachrichten durchgesickert, dass beispielsweise SMS von chinesischen Stellen überwacht und ausgefiltert werden. Alles, was in irgendeiner Weise mit Sex zu tun hat, wird gestoppt und die betroffenen Telefonbenutzer haben mit einer Abzeige zu rechnen. In manchen Punkten stehen die Chinesen den Britren offensichtlich in nichts nach. Wie tief steckt eigentlich die chinesische Staatssicherheit in diesem Sumpf? Irgend jemand wird letztlich seinen Kopf hinhalten müssen.
Für Google bleibt letztlich nur der Schaden. Nach dem heimlichen Ausspähen von Emails werden sich vielleicht einige User Gedanken um die Sicherheit ihrer Mails machen und weiter viel Geld zum Schutz derselben ausgeben. Möglicherweise setzt die chinesische Regierung auf weitere, eigene trojanische Pferde, die sich in neuen Netzwerken mit Betriebssystem-Eigenentwicklungen steuern lassen. Der Kreativität des Überwachungswahns sind keine Grenzen gesetzt. Gewissermaßenmit Zuckerbrot und Peitsche lässt sich ein Milliardenvolk prima lenken. Auf diese Weise kann man auch Google zu den Bösen erklären und mit kleineren Webscharmützeln vom Wesentlichen ablenken. Letztlich ist eines klar,das Gezerre um eine Onlinepräsenz von Google ist nur Nebensache, in Wirklichkeit geht es um viel mehr, als nur das Spionieren in Emailkonten. Wer die Kontrolle hat, hat auch die Macht und wer diese hat, kann auch kontrollieren, was das Volk zu glauben hat.
Reichspropagandaminister Goebbels hätte sich beim totalen Cyberkrieg sicherlich ein Loch in den Bauch gefreut.
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Duisburg vs. Frankfurt - Das Tor, das keins war

Im Grunde war es eine abgewandelte Version
des Wembley-Tores und auf eine gewisse Weise ist es ein Jahrhundert-Tor, obwohl es gar keines war. Aber es hat Wellen geschlagen.
Zwar hat der MSV Duisburg haushoch gegen FSV Frankfurt gewonnen, nämlich 5:0 und das Zaubertor spielt hierbei überhaupt keine wirkliche Rolle, in Schiedsrichterkreisen grassiert die Schadenfreude und das Entsetzen. Ob Schiedsrichter Marco Fritz sein nächstes Spiel ohne Bemerkungen absolvieren kann? Wohl kaum, es wird sicherlich genug Fussballfans geben, die dem Schiedsrichter, obwohl eigentlich unschuldig an der Geschichte, eine gelbe Binde mit drei schwarzen Punkten schenken würden. Der wirkliche Schuldige, Linienrichter Thomas Münch, war plötzlich unerreichbar, bei einem solchen »Treffer« wirklich nachvollziehbar.
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Welcome, King William von England

Das hat die Lisbeth ja geschickt eingefädelt
dass sie gleich ihren Enkel, den Willi vorschickt, weil sie nicht nach Australien wollte.

würde Oma Alma sagen und wäre stolz auf den feschen Prinzen William, Enkel der englischen Königin.
Prinz William hatte seine Grossmutter auf Staatsbesuch in Neuseeland und Australien vertreten. Eigentlich ist es nur ein Besuch denn Elizabeth II. ist nicht nur englische Königin sondern auch Staatsoberhaupt weiterer 15 Länder.
Die Tatsache, dass Elizabeth nicht ihren Sohn, den eigentlichen Thronfolger sondern ihren Ekel, Prinz William vorgeschickt hatte,könnte man auch dahin gehend interpretieren, dass möglicherweise über einen Wechsel der Thronfolge nachgedacht wird. Immerhin, Prinz Charles ist auch nicht mehr der Jüngste. So sollen mehr Briten für eine Thronfolge von Prinz William sein als für seinen Vater. Dann wären auch so manch unangenehme Fragen um King Charles Gattin überflüssig.
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