DSDS: 3facher Zickenalarm

Die Mädchen, die in der siebenten Staffel singen
sind die Überbleibsel all jener Frauen und Mädchen, die meinen, singen zu können.
Ganze drei Damen müssen sich nun in den Mottoshows gegen sieben Jungen durchsetzen, die einen kleinen, biologischen Nachteil haben. Die Jungs von DSDS haben keine Brüste und müssen demzufolge mit einem interessant-armen Leben und etwas mehr Gesangstalent aufwarten. Ob das gut geht? In Etwa zehn Wochen ist das Schauspiel wieder vorbei und die sechste Jahreszeit endet mit der Krönung des neuen Superstars, der für ein Halbes Jahr gegen das gesellschafttliche Vergessen, das Supertalent, seinen Vorgänger und einen raffgierigen Musikverlag ankämpfen muss. Bei so wenig aber dafür gewaltigen Brüsten, wer schaut da noch hin?
Bravo Marcel
Besonders finanzkräftig schätzt RTL offensichtlich die Bravo-Fraktion ein, also jene Zielgruppe, die sich offenbar Samstag für Samstag votend in den Schlaf onaniert und hofft, dass der angebetete Kandidat ja vielleicht doch noch weiter kommt. Daß vielleicht hinterher das Taschengeld alle und alle feuchten Wunschträume verflogen sind, das ist egal, nach spätestens einem Monat und einem elterlichen Donnerwetter ist die Taschengeldkasse wieder gefüllt.
Hier ist aber nun einiges anders. In den Vergangenen Staffeln war immer eine Frau, die mit einem regelrecht professionellem Gesangstalent Hoffnung versprüht und von eifersüchtigen, pupertierenden ExpertInnen hinausgevotet wurde. Diese Sängerinnen fehlen hier denn keiner kann wirklich sagen, dass die drei Kandidatinnen wirklich singen können.
Das Erbe der Annemarie Eilfeld
wird darin liegen, den Aufgabenbereich von Ines, Kim und Steffi neben den wöchentlichen Auftritten genau zu definieren. Man kann gespannt sein, auf welche weise die frei Frauen versuchen, sich vor der Kamera das Wasser abzugraben. Endlich kann man auf Big Brother verzichten, wo ausser ziemlich dünnem Gelaber und Alltagsschmalz nichts weiter geschieht. Man wird die Kandidaten sicherlich genau instruieren, was man von ihnen erwartet, damit kleine Mädchen die Zielgruppe die Taschengeldkassen plündert.
Aber wo genau bleibt dabei der Gesang? Der ist nebensächlich, wie der Titel Superstar. Dieter Bohlen kann schliesslich auch nicht singen.
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RTL - Nostalgie Nation

Auch bei RTL
gibt es gute Zeiten und auch schlechte Zeiten. Jo Gerner kann ein Lied davon singen und die Angestellten des ehemals Luxemburger Privatsenders mit Sicherheit auch.
RTL mit Sitz in Köln hat auch schon so manchen Straßenfeger produziert. Ein Strassenfeger der jüngsten Geschichte nennt sich DSDS und ist demnach Marktführer der von RTL erfundenen Zielgruppe. Zumindest sind damit jene Zuschauer RTLscher »Sendungen« gemeint. Sozusagen ist man immer Sieger. Irgendwie.
Jener Sender mit dem Charme der Bildzeitung, scheint sich irgendwie im Murmeltiermonat zu befinden, denn immer wieder ertappt man sich dabei, die ewig gleichen Moderatoren, TV-Formate und anderes Ausgelaugte zu konsumieren, was da über die Mattscheibe flimmert. Immer wieder auch sind es die Themen, die keinen Menschen interessieren aber mit dergleichen Regelmäßigkeit schauen uninteressierte, verständnislose Unterschichtenangehörigen der Fernsehstation mit dem selbstgesteckten Ziel der VolksverdummungAufklärung und Bildung der Massen zu. Seltsam, oder? Was ist so faszinierend an den Rückblenden des Olliver Geissen, der seine Zuschauer in perfekter Regelmäßigkeit und eingeschlafener Schlagfertigkeit mit der Geschichte und den Schicksalen halbvergessener Prominenter terroroisiert? Wohlgemerkt, man schaut ja hin und vergisst dabei, dass es auch noch Kultur gibt.
Aber auch Olli Geissen schwächelt etwas. Es ist eben manchmal etwas dumm, dass Dieter Bohlen bzw DSDS kein Dauerthema bei RTL ist, denn sonst würden Sendungen, die man sonst beiläufig neben ficken und kotzen mitbekommt, vollkommen verpassen.
Apropos Sendezeit? Wayne interessiert eigentlich die beste Zeit seines Lebens? Die ist doch schon Geschichte. Oder?
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Plagiarius - Die Fälscherolympiade

Mittlerweile gibt es nichts mehr
was sich nicht fälschen lässt. Es wird alles kopiert, was Profit verspricht und die Qualität der Plagiate ist meist nur als grottenschlecht zu bezeichnen. Der Verlust beträgt sich hierbei meist in zweistelligen Milliardenbereichen.
Seit 1977 verleiht der Ulmer Designer Rido Busse mit seinem Verein Aktion Plagiarius den gleichnamigen Negativpreis. Demnach werden mit Fälschungen Mehr Gewinne erzielt als im Drogenhandel. Die Frage ist, hat bisher jemals oder wird jemals jemand versuchen, Plagiarius zu fälschen? Das wäre wirklich die Frechheit zur Potenz.
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Olympioniken Olympia Olympiade

Der Unfal des georgischen Rennrodlers ist nicht vergessen
aber der die Tatsache, dass die Spiele weitergehen zeigt, dass man noch immer daran glaubt.
Mittlerweile scheinen die Spiele auch gut zu laufen, Biathletin Magdalena Neuner hat die erste Medaille bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver für Deutschland gewonnen. Auch wenn es kein Gold ist, immerhin, eine Medaille. Alles in allem scheint der olympische Alltag Vancouver fest im Griff zu haben, es gibt nicht nur Siege, sondern auchEnttäuschungen.
Es gibt allerdings auch Hochmut wobei man sich wünscht, dass es nicht zum Fall kommt.
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Mit Penny zum Mond?

Haben sie genug Geld zum fliegen?
Also wenn sie einen Flug bei einem Discounter buchen, dann müssen sie sich einen leisten können. Discounter sind, wie der Name schon hergibt, billig. Aber sind sie auch gut?
Netto hat da etwas im Angebot, was sie sich unbedingt leisten könnten, wenn sie genug Asche in der Tasche hätten. Bislang konnte man den Flugpreis auch direktersehen, mittlerweile muss man nachfragen, wenn man wissen will, dass die rund 15 Minuten Schwerelosigkeit etwa 100.000€kosten. Also ein Schnäppchen.
Jeder könnte sich demnach ausrechnen, was ein Kurztrip auf den Mond oder gar den Mars kostet. Oder nach Malle.
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Nachtrag
Danke für den Hinweis auf einen Fehler im Text.
Wurde schon berichtigt!
Wer den Fehlerteufel im Text findet, darf ihn gern behalten!

Blog des Tages: Beppe Grillo

Wenn nichts mehr hilft, hilft nur noch Satire.
Politische Satire die man auch noch ernst nehmen kann, ist selten geworden. Vereinzelt gibt es noch Künstler, die sich mit dem System der Mächtigen anlegen.
Beppe Grillo ist einer davon und er verdient es, gefeiert zu werden. Die Kritik der Presse macht Lust auf mehr und produziert so manchen Lacher über unsere südlichen Nachbarn. Demnach gehört sein Weblog zu den weltweit meist gelesenen.
Es braucht mehr Grillos.
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Dresden gegen Rechts

Das war ein Aufgebot
wie ihn Dresden schon lange nicht mehr erlebt hatte. 15.000 Menschen demonstrierten mit einer Menschenkette gegen Rechtsextremismus und wieder einmal gab es dabei auch gealttätige Auseinandersetzungen. Was aber wichtig ist, der Zug der Neonazis durch die Dresdener Innenstadt wurde verhindert, die mussten nämlich bald wieder abziehen, ohne wirklich demonstriert zu haben. Einen grossten Teil des Erfolges ist auch Twitter geschuldet, denn viele der einzelnen kleinen Aktionen wurden über den Microbloggingdienst koordiniert. So kam auch die Tatsache einiger verletzter Personen ans Tageslicht, ein Umstand, der auf »herkömmlichen Presseweg« unerwähnt blieb.
Man wolle sich auch den Versuchen von Jung- und Altnazis entgegenstellen, die Trauer der Bombardierung von Dresden vor 65 Jahren zu missbrauchen. Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten von Sachsen, Stanislaw Tillich demonstrierte auch Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz
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Wenn Frauen ihre Tage haben.

Es ist ja mitunter so,
dass Frauen einmal im Monat etwas unpässlich werden.
Wissenschaftler wollen jetzt eine Genvariantegefunden haben, die hormonelle Stimmungsschwankungen gegünstigt.
Ob die neu gewonnenen Erkenntnisse helfen, gewisse Beschwerden abzustellen? Man kann nur hoffen.
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Es scheint doch nicht unmöglich. Mission Impossible - Der vierte Teil.

Als ob es nicht doch genug des Guten wäre
Das Actionspektakel mit Tom Cruise nimmt irgendwie kein Ende. Nun also wird es eine weitere Fortsetzung des ewig Gleichen geben. Fraglich ist aber, ob der nächste Versuch, aus der inzwischen ausgelutschten Geschichte einen vierten Teil heraus zuquetschen, wirklich so clever ist, wie die Macher versprechen. Cruise muss es sich auch mit so manchen verscherzt haben, was die Lust auf mehr unmögliche Missionen einfach versalzt.
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Googles soziales Irgendwas auch immer

Facebook soll stürzen
Twitter soll verstummen, weil Google alles in sich vereinigen will. Google will alles schlucken, Google will die Weltherrschaft?
Google will erst einmal ein wirklich gekonnts Produkt in Sache soziales Netzwerk auf den Markt bringen, was die Nation nicht spaltet. Einige Hartgesottene sind dabei, Google Buzz zu nutzen und Vorteile abzugewinnen. Aber was bitteschön kommt dabei wirklich heraus? Eine Mischung zwischen Chat, Gigatwitter mit integriertem Bilderdienst, Verbindung zu Twitter und der Tatsache, dass Facebook doch ausgesperrt bleibt. Wo also bitte bleibt der Sinn? Buzz aktulisiert auch derart schnell, dass der mit angebotene Chat nichts anderes als zu einer stiefmütterlich behandelten Nebenfunktion verkümmert. Hätte Buzz wirklich eine Chance, sich gegen Facebook und Twitter durchzusetzen? Es ist nicht sicher, wer diese Wette wirklich gewinnen würde. Das Netzwerkverhalten ist sehr unterschiedlich. Klar ist bisher allerdings nur eines, mit Buzz sieht man alles. Manchmal auch das, was man nicht sehen soll. Aber man kann es ja buzzen. Eignet sich Buzz zu irgend etwas? Hat Buzz eine Funktion, die andere nicht haben? Man kann in ewig lange Monologe verfallen und die mit Bildern unterlegen. Das kann man bei Facebook auch. Man kann sehen, wer einen verfolgt, das hat man bei Twitter. Twitteristas sind meist auch Facebooker und das ist nur einen Klick weiter. Buzz kann zwittern aber Twitter nicht buzzen. Facebooker und Twitteristas haben bereits Emailaccounts und die sind nicht in jedem Fall bei Google gelagert. Wer Buzz benutzen will, tappt in eine wichtige Falle, man muss sich einen Gmailaccount zulegen. Wenn man sich dann auch noch der Tatsache bewusst ist, welchen Datensammlern man sich anvertraut, dann sollte man Buzz eigentlich Mephisto nennen. An der Gretchenfrage sind sie nämlich bisher alle gescheitert, Google besonders.
Wie hältst du es mit dem Datenschutz?
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Helene Hegemann: Da bleibt wirklich kein Auge trocken

Wenn man die Story um eine 17jährige verfolgt
Um was geht es noch mal? Achja, richtig, die Autorin von Axolotl Roadkill. Was ist das genau? Stimmt, ein zusammengepastetes Buch, frisch aus dem Internet und wer nochmal genau ist Helene Hegemann? Eine 17jährige Göre mit einer Aufmerksamkeitsrate die nicht einmal gestenandene Autoren bekommen. Vielleicht ja Marcel Reich-Ranicki aber Helene?
Über das Buch gibt es nur eines zu kopieren:
Der Umstand, dass Teile dieses Werkes aus vielen ungenannten Quellen kompiliert wurden,
ist dabei das kleinere Problem. Das größere ist, dass es so offensichtlich ist, dass die Autorin
weder über die Erfahrung noch über die Sprache verfügt, um überhaupt einen Roman schreiben
zu können. Denn das kann man lesen, in jedem Satz: "Ich hingegen erfreue mich an der von mir
perfekt dargestellten Attitüde des arroganten, misshandelten Arschkindes, das mit seiner versnobten
Kaputtheit kokettiert und die Kaputtheit seines Umfelds gleich mit entlarvt."
(Quelle: SZ)
was es gleich wieder interessant macht, obwohl es vollkommen uninteressant ist. Da wird mit großem Geschwafel einem Gesamtpaket gehuldigt, das schon an sich der Mittelpunkt einer verwirrenden Geschichte sein könnte. Wenn es nicht so absurd und komisch wäre, hätte vielleicht auch Winehouse Ex-Ehemann Blake Field-Civil daran Gefallen. Nach einem ordentlichen Schuss.
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Sarah Connor und die geplatzte Scheidung

Scheidungen sind Routinesache
bei Richter Dr. Detlev Lauhöfer. Das ist jener Mann, der nun bei der Scheidung von Sarah Connor und Marc Terenzi eine wichtige Rolle spielen soll. Weil Terenzi seinen Flieger verpasst hat, soll er nun aus Temringründen in Süddeutschland von Richter Lauhöfer gehört werden.
Nach viereinhalb Jahren endet damit die Ehe, Aus ihr gingen zwei Kinder hervor. Unklar ist, ob es noch einen Sorgerechtsstreit geben wird oder ob sich die beiden in Ruhe einigen können.
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DSDS Wenn Fünf gehen müssen

Steffi Landerer hat sich Mühe gegeben
und die Aufmerksamkeit ist ihr sicher. Allerdings ist nicht ganz geklärt, wer da wirklich gesungen gewackelt hat, Steffi Landerer oder doch Annemarie Eilfeld. Als Praline Pinupgirl hätte sie der Verkaufsschlager werden können.
Manuel Hoffmann ist zwar unscheinbar aber hat eine gute Stimme. Er ist schliesslich nicht umsonst bis herhin gekommen. Im Gegensatz zu Steffi Landerer kann er sogar singen. Aber, Lob über Lob, ist da noch eine Steigerung drin? Interesse kann schnell in Langeweile umspringen.
Über Rampensau Helmut braucht man keine weiteren Worte zu verlieren ausser voteteuchdiefingerwunddasserweiterkommt. Seine Fanbase ist stabil und riesig und als Musiker dürfte er das Potential haben, kontinuierlich steigende Leistungen zu zeigen. Mit Bryan Adams kann er in dieser Runde überzeugen. Als Zuschauer hat man aber auch in der siebenten Staffel wieder Negatives zu berichten. RTL ist nicht in der Lage, den Sound richtig zu mischen. So geht Helmuts Gesang in einer viel zu lauten Band unter.
Zwischenzeitlich sollte sich RTL auch überlegen, ob man eine solche Sendung wie DSDS mit den 10 schlechtestenFlops aufpimpen muss. Nicht allein, dass Fremdschämen zum Programmbestandteil gehört, aber immer wieder dieselben Versagensgeschichtenaufzuwärmen, sie dem Publikum wieder und wieder unter die Nase zu reiben, grenzt beinahe an spätrömische, sozialistische Dekandenz.
Maria Valecia kann Jenifer Lopez nicht das Wasser reichen, zumindest nicht gesanglich. Über den Rest kann man sich streiten.
Für Nelson dürfte die Sache auch klar sein. Allerdings ist auch hier wieder klar, dass etwas beim RTL Sound nicht stimmt. Es sind nicht die Kandidaten, es ist die Band und ein Teil des Backrounds, der hier offenbar mit Absicht sabotiert.
Kann man Naomi Marte trauen? Zumindest in den tieferen Tönen scheint sie sich nicht wirklich sicher zu sein, das macht die Sache einfach wieder unspannend. Super war der Titel keinesfalls. Der Titel ist eigentlich nicht schwer zu singen. Irgendwie hat auch das Gefühl gefehlt. Gute Besserung.
Für Dirk Petry könnte der Weg hier bereits zu Ende sein. Crazy oder nicht, böse Zungen vergleichen Petry mit einem Totengräber. Es gibt einen anderen Kandidaten, der besagtes Lied schon einmal gesungen hat, Nevio Passaro. Welche Performance spricht dabei mehr an? Gibt es noch mehr Merkwürdigkeiten?
Menowin Fröhlichsollte sich freuen. Mit dieser Performance ist er sicherlich weiter und er hat seinen Anspruch auf einen Favouritenplatz bekräftigt. Hier stimmt alles und es gibt nichts zu meckern. Gänsehautalarm! Bisher ist er der erste, der wirkliche, echte Emotionen hervor ruft.
Kevin Reichmann hätte sich mehr auf das Singen als auf das Tanzen verlegen sollen. Letzteres war musikalischer Unfug. Auch die Titelauswahl ist nicht wirklich optimal. Vielleicht rettet ihn seine Performance in die Mottoshow. Zwischenzeitlich taucht sogar bei Twitter die Frage auf, ob wirklich alle Kandidaten live singen. Bei einigen kann man wirklich Zweifel bekommen.
Ob Celine Denefleh in die Mottoshows kommt? Es scheint,als wenn hier für sie das Abenteuer DSDS zu Ende ist. Da kann man schon als Fazit sagen, es müssen noch etliche gehen, in dieser Staffel werden es hauptsächlich Mädchen sein. Für Celine wäre es sicherlich auch aus gesundheitlichen Gründen besser, etwas anderes zu machen als zu singen. Vor allem vor Dieter bei DSDS unter SonyBMG.
Marcel Pluschke ist da nicht besser dran. Eine derart schlechte Lagerfeuerromanze auf so schlechte Art zu versemmeln, tut schon weh. Wenn er weiter kommt, dann nur aufgrund seines Aussehens und der Liebe der Bravo-Fraktion. Gesungen war Country Road nicht und die Kommentare der Jury dazu sind mehr oder weniger uninteressant.
Welche musikalischen Eigenschaften hat Schminke? Kim Debkowski dürfte die nächste sein, deren Weg hier endet. Menderes hätte eigentlich bessere Karten als Kim Debkowski, leider passt er nicht ins Beuteschema vom Dieter.
Auch Ines singt vollkommen neben der Spur. Die allein erziehende Mutter wird dennoch weiter kommen. Trotzdem muss man sich fragen, wieso alle derart weit neben der Spur singen. Gibt es dafür eine Erklärung?
Chekker Thomas gibt sich selbstbewusst. Arroganter ist bisher noch nie ein Kandidat gewesen, aber jede Staffel hat eben ihre eigenen Charaktere. Thomas Karaoglan kann man auch getrost zur Bravo-Fraktion zählen. Musikalisch ist er zwar besser als manche Mädchen der Staffel, dennoch ist er nichts anderes als Mittelmaß.
Merzat ist der dritte im Bunde jener, die es bis in die Endrunde schaffen können. Zwar sind Prognosen nie wirklich richtig passend und es kann immer etwas anderes passieren. Mersat aber ist neben Menowin und Helmut der dritte Sänger bei DSDS, der wirklich singen kann. Die Söhne Mannheims sind wie geschaffen für ihn. Auch voll des Lobes ist Twitter wobei einige Twitteristas der Meinung sind, er singe besser als Xavier Naidoo.
Wir wagen hier an dieser Stelle bereits jetzt schon eine Prognose für die letzten drei Plätze. Demnach würden es Merzat, Helmut und Menowin auf diese Plätze schaffen. Alles anderen snd schmückendes Beiwerk.
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Update
Nachdem der wohlbekannteste aller Notare, Dr. Fleischhauer die Ergebnisse des Votings überbracht hatte, sind folgende 10 Kandidaten in den Mottoshows:
Merzat
Menowin
Nelson
Manuel
Helmut
Thomas
Kim
Marcel
Steffi
Ines
Damit sind die Jungen in der Mehrzahl, denn die waren eindeutig besser. 5 Kandidaten haben es nicht geschafft aber für sie dürfte das, was sie bisher erlebt haben, von Vorteil sein.

Dieter Bohlen, der Opernball-Tanzpartner

Dieter Bohlen ist überall.
Sogar auf das Perkett des Wiener Opernballes hat es der Poptitan geschafft, das allerdings nicht ganz freiwillig.
Dem Dieter hat es sicherlich gefallen, auch wenn Tanzen, so seine eigene Aussage, nicht ganz sein Ding ist. Mit Sicherheit hat sich Bohlen das letzte Mal zu Modern Talkings Zeiten bewegt.
Der Grund der Veranstaltung war eine ewig bummelnde und sehr eigensinnige Lindsay Lohan, die nichts lieber tat als zu shoppen. Also wer sich auf diese Weise derart die Freunde verprellt, kann wirklich nicht alle Nadeln an der Tanne haben. Hollywood-Sternchen eben.
Für Lugner war die Auswahl in den letzten Jahren nicht immer die Beste. Waren es anfänglich Damen wie Sophia Loren oder Claudia Cardinale, kauft sich der Bauunternehmer seit längeren Frauen, deren Niveau allenfalls »normal« ist. Niemand kann behaupten, dass Lindsay Lohan abschätzen kann, was sie da wirklich veranstaltet hat. Mit Dieter Bohlen samt Freundin Carina hat Lugner allerdings etwas mehr Stil bewiesen. Bohlen ist eben nicht nur der Baurülps von Bühne, der Sohn eines Oldenburger Bauunternehmers kann auch anders und Carina dürfte so schnell nicht mehr in den Genuss des Opernballes kommen. Vielleicht hat er ja was zu erzählen, der Dieter, wenn er sich wieder mit DSDS Kriegen und Zickenkandidaten quälen muss.
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Bushidos Fotze

Von Alice Schwarzer ist man eigentlich anderes gewohnt
aber derart klare Worte wie zu Rapper Bushido fand selten eine Frau.
Was kann man über Bushido sagen? Vom Tellerwäscher zum Millionär? Das wären ehrbare Berufe. Vom Räpper zum Gärtner? Irgendwie ist das,was Bushido da vorgibt zu sein, nicht wirklich. EWs mag ja sein, dass seine Texte irgendwo, so wie bei einer Legende, einenwahren Kern haben und das ist irgendwie auch das Gewebe um Bushido, eine Legende. Die TAZ bringt es schliesslich auf den Punkt, warum Bushido lieber bei dem bleiben sollte, was er am besten kann. Der Ausbruch in die stinkende Welt der Spießnormalen steht dem empor gekommenen Rapper nicht. Das hat nicht mit seiner angeblich so schwierigen Kindheit sondern eher sein Umgang mit dem Bürgerlichen Milleu zu tun.
Jo!
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Hamburger Zauberfussball

VanTheMan
hat das Kunststück fertig gebracht, in 120 Sekunden 2 Tore zu schiessen und eine völlig verdutzte Stuttgarter Mannschaft zurück zu lassen. Nicht nur im Stadion sind die Fans aus dem Häuschen, auch die Twitteristas sind vollkommen auf dem blau-weiss-schwarzen Planeten. Es ist selten, dass ein Spieler gleich hintereinander aus vier Chancen 2 Tore herausholt.
Die Winterspiele des Ruud van Nistelrooy
Es ist das Spiel des Holländers ganz allein und dabei sagt er von sich selbst, er sei nur zu achzig Prozent fit. Man hat Weltklasse gekauft und auch Weltklasse bekommen. Es war beinahe egal, was Stuttgart macht, bis zum Schluss konnte sich der VfB nicht mehr auf eigenem Platz behaupten. Labbadia hat ein glückliches Händchen bewiesen, mit der Einwechselung des Holländers.
Was wird aber passieren, wenn Nistelrooy zu 100 Prozent fit ist? wird sich die Torrate verdoppeln? In diesem Fall, willkommen bei den Hamburger Festwochen.
Der Rest des Spieltages:
Leverkusen - Wolfsburg 2:1
Bochum - Hoffenheim 2:1
Hannover - Werder 1:5
Herta - Mainz 1:1
Bayern - Dortmund ab 18.30
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Der Rausschmiss für Blackwater

Wer sich mit der amerikanischen Söldnerfirma
abgibt, hat meist keine guten Karten. Die Firma hat einigen Dreck am Stecken und die irakische Regierung hat nun die Reißleine gezogen. 250 Söldner wurden nun aus dem Irak ausgewiesen. Die Gründe dafür sind im Jahr 2007 zu suchen, als Blackwatermitarbeiter an einem Massaker an 17 Zivilpersonen beteiligt waren. Den eigentlichen Auftrag, nämlich der Personenschutz, ist bei Blackwater, die sich heute XeServices nennt, vollkommen abhanden gekommen und mittlerweile hat man auch keinen derartigen Auftrag mehr.
Üver Xe Services alias Blackwater ist schon genug geschrieben worden und die Einsätze dieses Unternehmens sind ebenfalls genug dokiumentiert und kommentiert worden. Umso bestürzender ist die Tatsache, dass ein Teil der Angestellten, die sich im Irak zu Tätern gemacht hatten, in den Vereinigten Staaten beinahe straflos davon kommen. Es scheint, als habe man eine Truppe geschaffen, die ausserhalb jeder Gesetzlichkeit und Strafverfolgung agieren soll. Kein Militär und auch kein Politiker fühlt sich in irgend einer Form für die Mitarbeiter des Privatunternehmens verantwortlich, das zumindest zeitweise seine Mitarbeiter selbstverantwortlich für begangene Verbrechen machen wollte. Xe Services ist und war umstritten wie auch die Tatsache, dass die Mitarbeiter auf eigene Verantwortung »arbeiten«. Man soll sogar eine Zeitlang Arbeitsverträge angeboten haben, in denen es den Hinterbliebenen klar gemacht wurde, dass Blackwater nicht für einenmöglichen Tod seiner Angestellten verantwortlich zu machen sei. Die Prämien für eine Lebensversicherung von Blackwater-Mitarbeitern dürften exorbitant hoch sein.
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Iranische Informationsblockaden

Es sind keine unbekannten Umstände,
unter denen iranische Oppositionelle arbeiten, sie haben es sehr schwer, sich im Iran selbst genügend Gehör zu verschaffen.
Seit einigen Tagen ist bekannt, dass der Iran Dienste wie Google komplett gesperrt hat. Auf diese Weise lassen sich »Vorbereitungen von Protesten« wirksam unterbinden, denn man lässt nur noch bestimmte inländische Emailanbieter zu, Anbieter, die man kontrollieren und deren Accounts man offenbar auch ohne Probleme einsehen kann.
Überraschend ist die Abschaltung von Googlemail nicht denn der Mullahstaat hat offenbar genau hingesehen, als Google seine Ankündigung in die Tat umsetzte, chinesische inhalte nicht mehr filtern zu wollen. Inwiefern sich die dauerhafte Blockade als solche auch aufrecht erhalten lässt, ist nicht klar. Findet Google einen Weg, die Blockaden seiner iranischen Accounts auszuhebeln?
Was muss das für ein Staat sein, der eine solche Angst vor seinem Volk hat, dass er es kontrollieren, bespitzeln, bestrafen und töten muss, um seine eigene Macht zu erhalten? Was müssen das für Machthaber sein, die im Namen eines Gottes Verbrechen begehen? Die Energie und die finanziellen Mittel, mit denen man seine macht sichert, sind unglaublich, die digitalen Mauern, mit denen die Mullahs im Namen Allahs das iranische Volk einsperren, ebenso.Man kann die iranische Regierung beinahe mit der Führung der DDR vergleichen, nur dass die eisernen Vorhänge aus Bits und Bytes bestehen. Die Prügel, die iranische Oppositionelle beziehen, sind echt, ebenso wie die Todesurteile und Gefängnisse.
Google ist nicht nur ein Opfer der iranischen Diktatur geworden. Google hat vielleicht auch die Möglichkeit, mit seinen technischen Mitteln die zu unterstützen, die Freiheit suchen, nicht nur im Iran.
Der Suchmaschinenriese und Emailanbieter ist aber nur der Teil eines ganzen. Da wäre noch Twitter und Facebook. Vielleicht sollte man sich zusammenschliessen und an allen digitalen Mauern vorbei eine soziale Plattform bilden. Auch hier bewahrheitet sich die alte Weisheit, dass man zusammen stark ist.
Eine Möglichkeit, zumindest einen Teil der Informationen, die man im Iran gerne hätte, an allen Zensurfiltern vorbei sichtbar zu machen, würde picidaenützliche Dienste erweisen. Sämtliche URLs werden verschüsselt übertragen und dargestellt, die entsprechenden Seiteninhalte als Bilddatei übertragen, mit herkömmlichen Filtern, die sich vermutlich hauptsächlich auf Texterkennung ausrichten, wäre hier nicht viel zu erreichen. Aus den dargestellten Bilddaten lassen sich auch inbegrenztem Umfang Links aufrufen. Zumindest in der Vergangenheit war es auch möglich, die Software, die Picidae ermöglicht, auf beinahe jedem Rechner zu installieren und denselben zu einem Server zu machen.
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Olympische Spiele mit Halbmast

Der tödliche Unfall des georgischen Rodlers
Nodar Kumaritaschwili überschattet die olympischen Spiele von Vancouver.
Den Organisatoren der Spiele kann man kaum einen Vorwurf machen, sie stemmen gerade eine fast übermenschliche Aufgabe. Für den Moment aber ist man noch immer geschockt, es ist auch noch nicht klar, was mit den Rodelwettbewerben nach dem Unfall des Georgiers geschehen soll. Es wäre unglaublich, wollte man die Rodelwettbewerbe auf dieser Bahn trotz des tödlichen Unfalls festhalten.
Es gibt irgendwie auch keine Anleitung, wie mit diesem Vorfall umzugehen sein soll. Hätte man die Feiern absagen sollen oder doch nicht? Den Schock und die Trauer in eine Glitzerwelt einzubinden ist, wie der Tagesspiegel bemerkt, sehr schwer zu beurteilen. Die Angemessenheit, die Eröffnungsfeier Nodar Kumaritaschwili zu widmen, war korrekt.
Die Eröffnungsshow war glanzvoll und ganz im Sinne Kanadas. Trotz oder wegen einer kleinen Panne sah man, dass die Olympiade von Menschen gefeiert wurde. Menschen, die nicht unfehlbar sind. Die Spiele können also beginnen.
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Google: vergessene Neuentwicklungen

Manche Entwicklungen kennt man eigentlich nur
aus SF-Filmen und von Tablet PCs. Aber taugen sie auch etwas für den Alltagseinsatz?
Da ist als Beispiel Googles Fastflip, eine Awendung, mit der Sich Zeitungsseiten ziemlich schnell durchblättern lassen. Bisher war von Fastflip in Deutschland kaum etwas zu bemerken, das könnte sich vielleicht ändern. Fastflip lässt sich personalisieren und auf ausgewählte Inhalte ausrichten. In Sachen Olympiade wäre das mit Sicherheit von Vorteil. Aber ob Fastflip alltagstauglich ist? Die hat das Googleangebot bisher noch nicht unter Beweis gestellt. Schade ist trotzdem dass Fastflip auf deutschen Seiten nicht zu finden ist.
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Überwältigende Offenive gegen die Taliban

Langsam haben die Truppenstärken der Wehrmacht
alt gewohnte Stärke. Mit rund 15.000 Mann will man in Afghanistan gegen die Taliban ins Feld ziehen. Wenns hilft. Ziel ist die Einnahme der Taliban-Hochburg Mardscha. Man will nach eigenen Angabenmit überwältigender Gewalt vorgehen. Etwas ähnliches hat man schon einmal gesagt und das, was dabei heraus gekommen war, konnte niemand als Erfolg verbuchen. Keiner kann behaupten, die neue Offensive sei unter Geheimhaltung vorbereitet worden. So, wie man Zeit hatte, sich gegen die Taliban zu formieren, hatten diese ebenso Zeit und mit Sicherheit auch Ressourcen, den amerikanischen Truppen aus dem Weg zu gehen. Das zeigt auch die AFP Meldung, wonach die Truppen im Rahmen der Operation "Muschtarak" (Gemeinsam) auf wenig Widerstand stießen und bislang nur 5 Taliban unschädlich gemacht worden sein sollen. Nach anders lautenden Meldungen haben die Taliban Mardscha vermient und wollen sie mit allen Mitteln verteidigen. Für beide Seiten dürfte diese Operation sehr verlustreich sein.
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Gefährlicher Gilb - Nikotinablagerungen sind gefährlich

Nikotin in der Wohnung
sieht weder appetitlich aus noch ist es gesund, ebenso wie das rauchen selbst.
Wissenschaftler sind sich nun sicher, dass die Ablagerungen von Zigarettenrauch gefährlich sind. Vor allem weist man auf Nikotinreste hin, die sich in der Kleidung festsetzen und somit für Kleinkinder eine Gefahr darstellen, auch wenn sie nicht direkt in Kontakt mit Zigarettenrauch kommen. Die Rückstände sind in Raucherwohnungen demnach auf allen Oberflächen zu finden.
Und was ist mit Kneipen?
Es waren bis zu Beginn des Rauchverbotes in Gaststätten nahezu überall möglich, entsprechende Beläge zu finden. Eine Kneipe ohne Bier und Tabak war bis dahin fast undenkbar. Mittlerweile hat sich das entsprechend geändert, die meisten Kneipen sind »sauber«. Für Nichtraucher klingt es erschreckend, in welcher Weise sie dennoch mit Nikotin und krebserregenden Substanzen in Berühung gekommen waren, ohne es zu wissen. Vor allem ist es Staub, der in Verbindung mit Nikotin besonders gefährlich sein soll. Was bleibt ist noch die Frage, was mit unentdeckten Ablagerungen geschehen soll, die unentdeckt vor sich hinmodern. Vor allem, wie lange dauert es, bis Nikotinablagerungen keine Gefahr mehr darstellen.
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Blog des Tages: Kindernothilfe Blog

Eigentlich müssten alle Organisationen erwähnt werden
die sich mit dem Wohl der Kinder befassen. Hier wird der Blog der Kindernothilfevorgestellt. Die Kindernothilfe ist in dieser Zeit auch in Haiti präsent und hilft. Mit 1000 Projekten in 28 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ist die Kindernothilfe eine sehr bekannte Einrichtung, die es wert ist, unterstützt zu werden. Sie hat auch prominente Unterstützer wie Thomas Godoj, dem ehemaligen Arbeitsminister Dr. Norbert Blüm oder Dieter Kürten, die auf die Situation der Kinder aufmerksam machen.
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Die endlose Westerwelle - welch dumme Eselei

Die Debatte, die Westerwelle nun erneut losgetreten hat
ist im vollen Gange und man muss feststellen, der Vizekanzler hat nicht nur Gegner. Die Hauptsache ist allerdings, Westweelle hat beinahe alle gegen sich aufgebracht, selbst in der eigenen Partei regt sich der Unmut. Esel Guido hat es offenbar übertrieben. Dieser Meinung ist nicht das Volk sondern kein geringerer als der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler selbst. Langsam kommen auch die Stimmen auf, die Westerwelle zu verstehen geben wollen, dass er reaktionär sei und verschwinden möge. Nicht einmal die Kanzlerin steht hinter den Hassreden des Vizekanzlers.
Die Anstrengungen Westerwelles, die Arbeitslosigkeit, insbesondere HartzIV zu bekämpfen und die Menschen in Lohn un Brot zu bringen, sind schlichtweg miserabel. Sie beschränken sich darauf, die Menschen zu beleidigen, die von seinem Klientel mehr oder weniger ausgebeutet werden. Stellt sich die Frage, wie lange noch. In Zeiten einer übermächtigen Union zerhackstückelt sich die FDP langsam selbst, ähnlich wie mit der SPD findet so etwas wie eine politische Marktbereinigung statt. Was wird dann mit den gelben Politikern geschehen? Westerwelle hat es in der Hand, ob die FDP eine politische Chance behält oder nicht.
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Die Bundeswehr im Inneren

Die Frage stellt man sich in Berlin
schon seit dem 11. September. Was passiert im Falle eines Terroranschlages in Deutschland, beispielsweise mit einem Verkehrsflugzeug oder eines Zuges? Und genauso lange, wie man sich die Frage stellt, gibt es auch keine Antwort darauf. Man ist auch heute noch ziemlich ratlos, was man denn machen will. Zumindest müsste das Grundgesetz geändert werden, will man die deutsche Armee im Innern auch dann einsetzen, wenn es keinen Katastrophenfall gibt. Stein des Anstoßes ist das Luftsicherheitsgesetz, von der damaligen rot-grünen Bundesregierung erlassen und nach der Beschwerde von Gerhart Baum und Burkhard Hirsch durch das Bundesverfassungsgericht wieder gekippt.
Das Gerangel, wer im Ernstfall nun genau zuständig ist, die Begehrlichkeiten Hessens und Bayerns zu befriedigen, geht nun weiter und es ist niocht klar, ob die Entscheidungen des BVG letztlich doch oder gar nicht vollends nach den Vorstellungen der Länder ausfallen werden. Die Angelegenheit verschweigt nämlich auch einen Punkt, den Bayern gerne hätte:
"Nur weil Bayern keine eigenen Tornados hat, kann doch der Bund nicht hergehen und in meine Kompetenz als oberster Wächter über die Innere Sicherheit Bayerns eingreifen."
Man möchte also gerne eine eigene, bayrische Armee? Deutlicher kann Bayern nicht tönen, aus der Föderation der BRD ausscheren zu wollen. Anders ausgedrückt, was Bayerns Innenminister von sich gibt, eignet sich maximal für den Politischen Aschermittwoch. Man muss sich die Aussage, dass Bayern für seine eigene Sicherheit sorgen will, auf der Zunge zergehen lassen. Im Zusammenspiel mit Terroranschlägen und der Bundeswehr im inneren Einsatz würde das heissen, nicht der Bund selbst ist für Sicherheit, sondern jedes Bundesland selbst für seine eigene Landesverteidigung zuständig ist. Wozu dann der Bund noch gut sein soll, wenn die Länder, in diesem Falle Hessen und Bayern die Kompetenzen der Bundesrepublik derart aushöhlen und abschaffen wollen, wissen sie wahrscheinlich selbst nicht genau. Klar ist nur, dass die Gier nach Macht die Köpfe mancher Politiker vernebelt. Die Angelegenheit dümpelt bei genauerem Hinsehen in einer sehr grauen Zone und sie zu Ungunsten des Bundes da heraus zu zerren, grenzt beinahe an Verrat.
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Olympische Spiele: Rodler tödlich verunglückt.

Nur wenige Stunden
vor der Eröffnung der olympischen Winterspiele hatte sich die ultimative Katastrophe angebahnt. Im Abschlusstraining im Olympic Sliding Centre in Whistler verunglückte der Rodler Nodar Kumaritaschwili tödlich. Mit Tempo 144 geriet ins Schleudern und prallte vor einen Pfeiler.
Die Georgische Mannschaft ist geschockt,man erwäge nach eigenen Angaben sogar den kompletten Rückzug von den Olympischen spielen.
Wie es allerdings mit der Unglücksbahn weiter gehen soll, ist bisher noch nicht geklärt. Vorerst ist sie für Ermittlungen gesperrt, es sieht aber so aus, als wenn nur Videos für eine Klärung des Falles zur Verfügung stehen. Es war bekannt, dass die Bahn als gefährlich gilt, getan hat sich offensichlich nichts, um die Gefährlichkeit zu mindern. Im Moment sieht nach Offiziellen allerdings nicht so aus, als wenn eilige Sicherheitsvorkehrungen wirklich greifen würden. Nach Angaben von Experten sei die Geschwindigkeit der Anlage ein glatter Planungsfehler.
Mit diesem tödlichen Unfall gibt es nun schon nach den Dopingsperren von 30 Sportlern die zweite negative Schlagzeile der olympischen Spiele 2010 in Vancouver.
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Änderungen an der Diagnoseliste für psychische Störungen DSM-V

Wenn es um psychische Störungen geht
ist das DSM-V das Verzeichnis der Diagnosen. Aber auch dieses Verzeichnis ist nicht unfehlbar und bedarf einer Überarbeitung.
Es hat eine ganze Weile gedauert und es muss bei der Neuaufnahme einiger Störungen Diskussionen und Widerstand gegeben haben. Der Entwurf des Dokuments wurde nun von der American Psychiatric Association veröffentlicht. Die Änderungen dazu sind auf DSM5.org zu ersehen. Ob sich die Änderungen in absehbarer Zeit allerdings weltweit durchsetzen werden, bleibt abzuwarten. Interessant sind die Neuerungen der Sache allemal und man gespannt sein, wie die Endfassung der Diagnoseliste und die Diskussionen dazu aussehen werden.
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Berliner Naziladen »Harakiri« ist pleite

Zum Schluss wurde der Laden nur noch sporadisch geöffnet
Offensichtlich lohnt sich der Handel mit Nazi-Devotionalien offensichtlich nicht mehr. Interessiert es, was Ladeninhaber Henry Harms nun macht? Sicherlich hat er sich bereits anderen Geschäftsfeldern zugewandt, die offenbar nur die Kenner der Szene und den Autor dieses Artikels interessiert.
Es gibt viele, die glücklich sind, dass der Laden mit meist rechter Kundschaft nun geschlossen hat denn die Rechte Szene verliert in Berlin nach Angaben von EAG-Sprecherin Claudia Franke einen der letzten offenen Läden. Offenbar sind andere Vertriebswege, beispielsweise über das Internet lukrativer geworden. Dass die Szene damit nun ausstirbt und Neonazimode aus der Mode kommt, kann man nicht sagen. Die rechtsradikale Szene hat sich eher angepasst, die Zeiten uniformierter Bomberjackenträger ist vorbei, das Erscheinungsbild schon lange den Gegebenheiten angepasst. Auf jeden Fall freut die Schließung des Ladens ganz andere Kräfte.
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Buzz - Wozu der Twitterkiller alles gut sein kann.

Wozu ar Twitter noch gut?
Achja richtig, das war der Microbloggingdienst mit den 140 Zeichen und den unendlich vielen Möglichkeiten, per iPhone, sonstigem Handy, aus beinahe jeder Anwendung heraus und sowieso mit der Welt in Verbindung zu treten und zu twittern.
Wollen wir einen zwitschern gehen?
Was im sächsischen Sprachraum eine vollkommen andere Bedeutung hat, würde unter Twitteristas heissen, dass man sich schreibt. Die soziale Komponente zwischen einer Sauftour und 140 Zeichen mögen zwar vom Sinn her dasselbe Prinzip haben, sind aber für Quasselstrippen vollkommen unterschiedliche Dinge. Ebenso, was Buzz angeht. Nach dem ersten Testen stellt man fest, dass man den Microbloggingdienst irgendwie stiefmütterlich behandelt und die iegenen Tweets seltsamerweise abnehmen. Oder liegt es nur an der kurzfristigen Begeisterung für ein neues Spielzeug?
Anatol Locker hat den Dienst von Google noch eingehender unter die Lupe genommen und ist zu anderen, allerdigs negativeren Eindrücken gekommen, die der Sache auf Dauer das Leben schwer machen könnten. Unter den meisten Twitterern macht sich mittlerweile Desinteresse breit und es wird wieder mehr getwittert als gebuzzt. Gut ist also, wenn sich Buzz schnell wieder deaktivieren lässt, damit das Gmailkonto nicht auch noch von den Kommentaren der anderen überschwemmt wird.
Warum aber hat Google ein so schlechtes Händchen bei sozialen Netzwerken? Vielleicht sollte man auf die eigenen User hören und sie mitbestimmen lassen. Eine offen geführte Diskussion und ein Erfüllen von Userwünschen würde hier vielleicht helfen, anstatt eine Suppe vorzusetzen, die schlecht bis gar nicht gewürzt ist und derart lasch präsentiert wird, dass man schonnach kürzester Zeit das Interesse verliert. Das Image lässt sich damit umso mehr ankratzen, je öfter Google Flops präsentiert.
Aber vielleicht lassen sich Buzz, Twitter, Facebook, die diversen VZs und Netzwerke sowie Googlewave und seine Ableger ja doch noch zu einem einzigen, ziesigen Gewusel verbinden, ansonsten ist Buzz das nächste, was man nach Googles Wave-Versuchen wieder aushführt.
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Die Dopingspiele von Vancouver

30 Sportler haben hoch gepokert
und verloren. Kann man bei den olympischen Winterspielen von Vancouver eigentlich noch von sportlichen Wättkämpfen reden?
Das Thema Doping ist ein Dauerthema, nicht nur bei Olympia und nicht nur im Winter. Das Thema ist bei Radrennsportarten der Straßenfeger. Aber liegt alles nur an unangemeldeten Kontrollen? So wie es scheint, sind noch nicht einmal alle Proben ausgewertet, es wäre demnach gut möglich, dass es weitere »Enthüllungen« von Dopingsündern geben wird. Apropos Sünden, wie wäre es auf Wetten, welcher Olympiasieger mit welcher Dopingmethode erwischt wird? Interessant ist dann nicht mehr der Medaillenspiegel sondern die Dauer der Wettbewerbssperre und die Höhe der Strafgelder. Das IOC müsste sich mit der Ausrichtung seiner Wettbewerbe langsam auch die Frage stellen, wie lange man noch kriminellen Aktivitäten wie Doping unterstützt. Die Ausrichtung und die Kontrolle an sich wird Olympia kaum in Verruf bringen, dass man sich aber auf die Kontrolle allein verlässt und den Dingen mehr oder weniger seinen Lauf lässt, macht die Angelegenheit uninteressant. Zählt der Sport noch etwas zwischen Kommerz und Klischee? Manchmal ist es wirklich erstaunlich, dass man auch ernsthafte Sportler teilnehmen lässt.
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USA: Jeder schaut beim Prügeln zu

Da wird eine 14jährige lebensgefährlich verletzt
und niemand interessiert es? Das passiert nicht nur in Deutschland, das passiert leider auch in anderen, s.g. zivilisierten Staaten. Zum Beispiel in den Vereinigten Staaten, wo ein Menschenleben mitunter weniger Wert ist als der Schmutz unter den Fingernägeln. Drei Securitymitglieder und mindestens 10 weitere Personen sind auf dem Video einer Überwachungskamera zu erkennen, als eine 15jährige Frau auf eine 14jährige eintrat und sie am Kopf verletzte. Von dem Sicherheitsunternehmen, dass neu deutlich Security auf den Warnwesten trägt, ist in diesem Video nicht sehr viel zu sehen ausser gaffende Blicke aus der ersten Reihe. Gibt es hier Unterschiede zu deutschen Gaffern? Nein, definitiv nicht. Auffallend ist aber der Punkt, dass man sich nach dieser Prügelattacke darauf beruft, mit derart körperlichen Auseinandersetzungen schon aus Vertragsgründen nichts zu tun haben zu wollen. Das könnte den Verkehrsbetrieben und der privaten Sicherheitsfirma möglicherweise eine Menge Geld kosten, sollten die Eltern des Prügelopfers vor Gericht gehen. Schadenersatzsummen können in den Vereinigten Staaten bekanntermaßen astronomische Summen erreichen. Ein wahrscheinlich endloses juristisches Auseinandergezerre wird sich anschließen.
Was aber wird mit Opfer und Täterin geschehen? Bisher ist nicht einmal erwähnt worden, ob die Täterin in irgend einer Weise belangt werden wird. Der Tritt gegen den Kopf der 14jährigens würde sich durchaus als versuchter Mord werten lassen.
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Das verrückte Weltwetter

Während man in Deutschland
über gestiegene Streusalzpreise meckert, haben die Amerikaner vollkommen andere Sorgen.
Bis 140 cm Schnee sind streckenweise gefallen, etwas, was man schon lange nicht mehr hatte. Dieser Winter, der sogar noch nicht einmal zu Ende ist, hat bereits jetzt alle Rekorde gebrochen. Aus Philadelphia sind sogar satte 175 cm Schneefall bekannt geworden. Aber was passiert da wirklich?
Nicht überall gibt es Schneepflüge, ähnlich wie in New York, wo Michael Bloomberg bis zu 1.600 Schneepflüge zur Räumung der Strassen einsetzen will. Andernorts war es mit der Schneeräumung offenbar nicht soweit. Bis zu einem Viertel aller Schneepflüge seien schon im Vorfeld ausgefallen. Von dieser Seite gesehen, haben die Amerikaner sicherlich noch einiges aufzuholen. Egal ob marodes Stromnetz oder kaputte Strassen, sorglos mit den Wetterunbilden umzugehen, kann mehr Kosten verursachen, als man gerne hätte.
Die Amerikaner haben in einem Punkt den anderen Schneeopfern etwas voraus. In gewisser Weise rückt man zusammen. Kulturell wird der Winter sicherlich in der Erinnerung vieler bleiben und man kann gespannt sein, wie sich in 9 Monaten die Geburtenrate in einigen US Staaten ändert. Den »Schneekindern« sei dank hat Uncle Sam bald ein paar ungeplante Steuerzahler mehr.
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Google, der Olympionik

Pünktlich zum Beginn der Winterspiele
hat Google mal wieder nachgelegt, wenn es um die Entdeckung der Welt geht.
Pistensurfen ist eine nette kleine Abwechslung im ewig gleichen streetviewen, man kann sich nun als gemeiner Olymiazuschauer eine ganz genaue Übersicht und einen seltenen Eindruck der Olympiastätten zu geben. Mit einem Schneemobil hatte Google die neuen Aufnahmen in sehr guter Qualität machen können. Zwar ersetzt der Internetdienst keine Reise, für einen umfassenden Eindruck von Vancouver reicht es allemal. Die restlichen Informationen kann man sich locker über alle anderen Suchmaschinen selbst und über Wikipedia holen.
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Westerwelle, HartzIV und die spätrömische Dekadenz

Vizekanzler Westerwelle
hatte mit seiner Kritik an den Arbeitslosen eine immense Welle der Kritik losgetreten.
Hat er recht damit, dass die Deutschen nur noch ein Volk von sozialistischen Steuergeldbeziehern ist und niemand mehr die Steuern erarbeiten will?
Wenn es sozialistische Züge gibt, jene, die Westerwelle so diffamiert, dann ist es eine Sache der vergangenen Regierungsparteien, auf eine solche Entwicklung hingearbeitet zu haben aber nicht Sache der Arbeitslosen und Bezieher von Arbeitslosengeld 2. Westerwelle vergisst, neben einem Grossteil der politisch Verantwortlichen, dass seit Jahren mit unsinnigen Diskussionen um Sanktionen und Regelungen, immer wieder vom Wesentlichen abgelenkt wird, dem Mangel an Arbeitsplätzen. Dem FDP Vorsitzenden ist als Vorsteher einer Lobbypartei ja auch überhaupt nicht daran gelegen, Arbeitsplätze zu schaffen. Der Satz, dass sich der Staat um Arbeitslose zu kümmern habe, stammt aus der FDP, die damit sichtbar die Politik ihres Klientels vertritt und mit Schreihals Westerwelle zumindest Zeitweise ein kreischendes lautstarkes Sprachrohr gefunden hat, ein Sprachrohr mit beinahe diktatorischen Zügen, gegen das sich langsam Widerstand in den eigenen Reihen formiert,
Alle gegen Westerwelle
heisst demnach auch der Artikel der Welt. Es formiert sich nicht nur leiser Protest in der FDP sondern in allen Parteien. Für den DGB tragen Westerwelles Anfeindungen sogar verfassungsfeindliche Züge. Was wird also als nächstes kommen? Kleinbürgerliche und radikalisierte Politik, die sich gegen andere Schichten der Bevölkerung mit allen erdenklichen Mitteln abgrenzt? Westerwelles Politik ähnelt jener der Weimarer Republik. Es redet allerdings niemand mehr vom Proletariat und von der Bourgeosie, obwohl die Vergleiche durchaus treffend gewesen wären. Treffgenau ist allerdings auch die Feststellung, dass es in diesem Punkt gar keinen Klassenkampf mehr gibt. Vielleicht wäre eine Instrumentalisierung von Westerwelles Polemik gut, um die Betroffenen aufzurütteln.
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Westerwelles Absturz

Das Abschneiden der Liberalen
steht und fällt mit Guido Westerwelle. Der grosse Vorsitzende der gelben Partei weiss, dass ihm ein sehr eisiger Wind entgegenweht, es ist offensichtlich einfacher, Bundesaussenminister alsFDP Vorsitzender udn Koalitionspartner zu sein.
Vorbei sind die Zeiten zweistelliger Protzentergebnisse und vorbei sind auch die Jubelfeiern, mit denen sich Guido im Zenit seiner Macht wähnte. Es geht stetig bergab und Schuld sind gewiss nicht die anderen. Aber wer ist dann Schuld? Möllemann? Der Spiegel stellt drei Probleme fest, mit denen die FDP zu kämpfen hat. Das erste Problem sind Inhalte. Die haben die Liberalen bisher kaum bieten können. Selbst das eigentliche Klientel, der Mittelstand, sit mit der Politik seiner Partei nicht zufrieden. Auf Hoteliers kommen nach den Bemühungen der Liberalen noch vollkommen andere Probleme zu, von denen höchstens Backshops profitieren. Dann wäre da noch der Führungsstil des grossen Vorsitzenden, den der Spiegel mehr oder minder als ungenügend definieren könnte. Den Auflösungserscheinungen, die verschiedentlich beobachtet wurden, hat Westerwelle offenbar nichts Vernünftiges entgegenzusetzen. Auch wird über einen sehr wechselhaften Führungsstil berichtet, der zwischen »sanft« und »Vulkan« schwanken soll. Man kann es auch »sprunghaft« bezeichnen. Westerweles drittes Problem stellenlaut Spiegel seine Minister dar. Bisher hat man kaum etwas von den liberalen Ministern gehört, ausser Philipp Rösler, aber in diesem Fall nichts gutes. Der oberste Bundesmedizinmann jagt von einer Katastrophe zur nächsten und es ist sichtbar, dass auch er, ähnlich wie sein Vorsitzender, der Asache nicht gewachsen ist. Das liberale Chaos pflanzt sich sogar bis zu den Krankenkassen fort. Bis jetzt ist beispielsweise nicht vollkommen klar, wer in welcher Form genau die Zusatzbeiträge für die Krankenkassen entrichten muss. Da bleiben die Bezieher von Grundsicherung nach SGB12, die nirgends aufgeführt sind, aber dennoch überall hinzu gerechnet werden, eine beinahe kriminelle Verpauschalisierung von erwerbsunfähigen Personen, die meist nicht in der Lage sind, überhaupt arbeiten zu können. Für den Mittelstand, wenn überhaupt, ist das natürlich gut.
Der einzige, der hier noch etwas entgegen zusetzen hätte, wäre Der Vorsitzende der FDP-Fraktion in Schleswig-Holstein, Wolfgang Kubicki. Kubicki spricht klartext und drängt seine Partei mit seiner mitunter schonungslosen Abrechnung ziemlich an den Rand. Ob seine Kritik in den Führungsspitzen überhaupt ankommt, ist allerdings nicht sicher, der Aufwand, die Kritik ernst zu nehmen, ist zu kompliziert. Das würde auch heissen, dass sich die FDP in der kommenden Legislaturperiode wieder auf der Oppositionsbank wiederfindet und dort für sehr lange Zeit ausharren muss. Vielleicht können es ja nach der nächsten Wahl die Grünen richten.
Was machen eigentlich FDP Politiker, wenn sie nicht mehr im Bundestag vertreten sind? Lobbyarbeit für den Mittelstand.
Weiterhin zeigen Westerwelles Kommentare, welches Geistes Kind der Vizekanzler wirklich ist. Westerwelle hat mit seinen albernen Kommentaren zum HartzIV Urteil des BVG eines komplett vergessen. Die meisten der Bezieher von ALG2 wollen arbeiten aber finden keine Arbeit aber würden es gerne tun und diejenigen, die noch arbeiten, haben mit sinkenden Einkommen zu kämpfen. Westerwelle kriminalisiert nicht nur, er lenkt von der tatsächlichen Unfähigkeit der Regierung ab.
Der Vizekanzler sollte abtreten und sich eine Diktatur suchen.
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Ukraine: Janukowitschs Sieg ist unakzeptabel für Timoschenko

Gänzlich loslassen
will Julia Timoschenko ihr Amt nicht, obwohl sie ganz demokratisch abgewählt wurde. Aber was sind die Gründe für die Nichtakzeptanz der Tatsache?
Die Regierungschefin hat ihre Niederlage bisher nicht eingestanden, sie zeigt aber einen festen Willen. Vor allem will sie eine Neuauszählung der Stimmen erreichen der zumindest das Wahlergebnis vor Gericht anfechten. Aber macht es Sinn? Klar ist, dass der letzte Wahlkampf Janukowitchs von Moskau gesponsort und die Wahl ebenso gesteuert wurde. Das Misstrauen, dass Julia Timoschenko an den Tag legt, ist also nicht ganz unbegründet. Vor allem muss nun auch der Westen Angst haben, seinen Einfluss in der Ukraine zu verlieren. Es dürfte schwer werden, den Staat an EU und NATO zu binden, wenn Moskau mit Geld und Energielieferungen einige Krisen und Engpässe plötzlich beenden kann. Es wäre für den Westen fatal, wenn man in Kiew ein Angagement der Russen als Wohltat betrachten würde und gewissermaßen eine »Heim ins Reich« Stimmung den demokratischen Bestrebungen ein Ende setzen würden. Julia Timoschenko wird dem nichts mehr entgegen setzen können, selbst dann nicht, wenn sie in vier Jahren noch einmal zu einer Wahl antreten sollte. Das einfachste Beispiel von Abhängigkeit ist Weissrussland. Minsk tanzt getreu nach Moskaus Pfeife, ist innen- und aussenpolitisch auf Kurs. Wer braucht dazu noch fest umrissene Grenzen, wenn die Provinzen funktionieren, wie sie sollen?
Es ist allerdings nicht klar, ob man sich in der Ukraine der Umstände auch bewusst sein will. In Russland gibt es schliesslich genug Kräfte, die gerne zurück zum Sowjetreich wollen. Und in der Ukraine? Klar ist allerdins auch, diese Wahl spaltet das Land, Es gibt genug Stimmen, die den Sieg Janukowitchs als instabile Angelegenheit bezeichnen
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Der Jahrhundertraub der russischen Amateure

250 Millionen Rubel
hatte ein Kassierer einer russischen Bank beiseite geschafft aber offensichtlich war es ihm nicht ganz möglich, die Beute auch nioch klammheimlich verschwinden zu lassen. Das war dem Gericht im russischen Perm satte acht Jahre Gefängnis wert, seine Frau soll 2 Jahre auf Bewährung bekommen haben. Ein Teil des Geldes soll der Angeklagte in seiner Familie verteilt, den Rest ganz unschicklich im Wald verbuddelt haben. Der Täter hatte offenbar ganz unspektakulär einen und Fahrer überwältigt und den Geldtransporter in einem Wald ausgeraubt. Weit ist Alexander Schurman offenbar nicht gekommen, bereits acht Tage später saß er in Haft. Vom Geld fehlt offenbar der grösste Teil. Bisher soll nur eine Million Rubel wieder aufgetaucht sein.
Wäre eine solche Tat im Euroland möglich? in jüngster Vergangenheit hat es diverse Gelddiebstähle bereits gegeben aber keiner wurde so dilletantisch ausgeführt wie der des Alexander Schurman.
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Haiti: Die nächste Katastrophe ist vorprogrammiert.

Die Schäden auf Haiti
sind noch lange nicht beseitigt aber die nächste Katastrophe ist bereits vorprogrammiert. Das sind vor allem tropische Stürme und Hurrikans welche die Notbehausungen, die wohl noch eine ganze Weile halten müssen, bedrohen. Die
Frankfurter Rundschau berichtet von den Problem der Helfer auf Haiti.
Das Erdbeben hatte bereits genug Aufmerksamkeit erregt, die Hilfswelle, die daraufhin über Haiti rollte, war gross, wenn auch ein bischen chaotisch. Sie droht aber aufgrund der kommenden Hurrikansaison vielleicht ins Leere zu laufen, wenn keine wirksamen Schutzmaßnahmen gegen die Tropenstürme getroffen werden. Man kann bezweifeln, dass die Schutzmaßnahmen und stabileren Unterkünfte, die man zum Schutz vor Stürmen errichten will, wirklich ihre Wirkung entfalten. Viel eher sollte man Haiti die Möglichkeit geben, erdbebensicher und effizient zu bauen. Eine Eigeninitiative wäre immerhin besser als übergestülpte Hilfe, die gleich in der nächsten Katastrophe endet.
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Frommhold der Kalte wütet

Nein, er ist keine Sagengestalt
sondern eine Wettererscheinung, die sich momenten über den britischen Inseln auswütet. Wer allerdings beim deutschen Wetterdienst auf den Namen Frommholdgekommen ist, ist unklar. Klar ist hingegen, dass Frommhold eine wirksame Blockade gegen jeden Ansturm atlantischer Tiefs und milderer Luft ist und die Wetterverhältnisse für eine ganze Weile beim alten belässt.
Hoch Frommhold und Tief Queen sind für reichlich Schneefälle von bis zu 10 cm verantwortlich, die in der allernächsten Zeit in Teilen Deutschlands niedergehen, hinzukommt noch ein teilweise stürmischer Wind. Erst am Sonntag soll sich die Wetterlage ändern.
Für manch geplagten Fussgänger wird sich also vorerst nicht sehr viel ändern. Die Schneeverwehungen haben wieder zugenommen und mit einsetzendem Tauwetter werden auch Schneematsch und Strassenvereisungen gefährlicher werden. Das macht sich vor allem in Ortschaften bemerkbar, in denen bisher kaum geräumt wurde und auch nach Frommhold niemand daran denkt, Schneereste von den Strassen zu räumen. Ein kleiner Nebeneffekt der unangenehmen Wetterlage ist auch der Umstand, dass die Krankenhäuser voller und überproportional viele Stauchungen und Brüche zu behandeln sind. Gute Besserung!
(Quelle: Newsletter DWD)
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Ministerpräsidentenkür in Ba-Wü: BaWü: Das Strauss-Syndrom

Man hätte nicht gedacht,
dass ein Landesvater eine derartige Lücke hinterlassen kann. Ministerpräsident Mappus als Nachfolger von Vorgänger >Oettinger Teufel hat es da etwas schwer, die Fußstapfen auszufüllen.
Mappi-Schnappi
Etwas befremdlich ist es dennoch, was man sich in Baden-Württemberg zum Amtsantritt schenkt. Das Geschenk von Justizminister Goll, ein Stoffkrokodil, bring es gleich auf den Punkt. Bissig muss der neue Ministerpräsident sein, ohne gleich überzuschnappen. Eines ist vor allem klar. Ein Krokodil soll nicht alleine der Ministerpräsident sein, nein, der Zusammenhalt ist in Machtfragen der gesamten Partei geschuldet. Aber, so wahr im Gott helfe, ist der jüngste Ministerpräsident nun im Amt. Man traut ihm so einiges zu, Stefan Mappus ist kein Anfänger, er fängt als Ministerpräsident an, so Erwin Teufel. Aber auch aus anderen Ecken kam viel des Lobes, vielleicht ein bischen zu viel für den Anfang. Man sollte aber auch hinterfragen, was genau mit Stefan Mappus kommt, ein Wechsel oder eine Rückkehr? Beides kann schwierig werden, vor allem, wenn er als des Teufels Ziehkind wirkt.
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Die FDP nähert sich wieder der 5-Prozent Marke

Niemand könnte es den Liberalen verdenken
wenn sie in der nächsten Legilaturperiode aus der Bundespolitik verschwinden.
Mittlerweile sieht es so aus, als ob die Mittelstandspartei FDP in der Wählergunst mehr als nur sinkt, sie stürzt geradezu ab.
FDP-Vorstandsmitglied Wolfgang Kubicki erklärt es mit gewissen Auflösungserscheinungen seiner Partei. Weder Westerwelle noch eine andere Persönlichkeit kann die Partei zusammen halten. Die Botschaften kommen schlecht bis gar nicht an. Der einfachste Punkt ist die Kampagne für Steuersenkungen, die vollkommen missglückt sei. Die Partei sei "oft sprachlos", es gebe "keinen, der die Botschaften zusammenbindet". Außerdem sehe es "nach außen so aus, als hätten wir den ordnungspolitischen Kompass verloren". zitiert der Spiegel den FDP Politiker.
Wie es allerdings weiter gehen soll, kann auch Kubicki nicht recht erklären. Da ist von Inkompetenz, Konzeptionslosigkeit und Überforderung die Rede, für eine Regierungspartei eine mittlere Katastrophe. Man gibt sich dennoch kämpferisch und schiebt der Union die Schuld in die Schuhe. Vor allem aber der Bundesaussenminister steht unter Beschuss. Gerade den Spitzen der FDP muss der Vorwurf gemacht werden, sich von der Union regelrecht entmachtet zu haben. Ganz vom Tisch zu weisen ist der Vorwurf, der Union sei egal,mit wem sie regiere und wer ihr die Mehrheiten beschaffe, ein Vorwurf, der schon einmal im Raum stand. Andererseits ist die FDP selbst schuld, wenn sie sich durch Merkels Truppe die Butter vom Brot klauen lässt.
Und nun? Man kann gespannt sein, ob sich die FDP wieder aufrappeln kann oder ob sie irgendwann zu einer machtlosen Bundesmittelstandstruppe degeneriert, weit abgeschlagen hinter Linken, SPD und Grünen, die im Moment deutlich zugelegt haben. Böse Zungen behaupten sogar, der Spass in der Partei sei nun erst einmal vorbei.
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Iran feiert die Atomanreicherung und die Revolution

Dem internationalen Druck hat man standgehalten
und die Kritiker im Inneren mundtot gemacht, viele sind eingesperrt und einen Teil hat man sogar getötet, weil sie den eigenen Plänen, Macht zu bekommen und zu erhalten, im Weg standen. Nun ist der Mullahstaat wieder ein Stück der internationalen Macht näher gekommen. Pünktlich zum Jahrestag der Revolution feiert man auch die Anreicherung von Uran und ist somit der Atombombe ein Stück näher.
Die islamische »Revolution« jährt sich nun bereits zum 31. Mal, man ist auf allen Seiten vorbereitet. Zwar gibt es Aufrufe zur Gewaltlosigkeit, man rechnet aber mit brutalen Zusammenstössen in den kommenden Tagen. Das Internet und vor allem entsprechende Weblogs und der Microblogdienst Twitter werden voll vonmeldungen sein, auch bei Facebook werden sich dementsprechend die Meldungen über Zusammenstösse und Gwalt häufen.
Auch sonst fühlt sich die iranische Regierung sehr stark. Man ist nach eigenen Angaben in der Lage, Uran bis auf 20 Prozent anzureichern, was schon einigen Schaden anrichten könnte und man wolle noch mehr erreichen und die Produktion ausweiten. In den westlichen Ländern inclusive Israel dürfte diese Nachricht Unruhe verursachen und vielleicht jene israelischen Kräfte auf den Plan rufen, die eine Zerstörung der Anlage in Natans fordern. Mit dem Recht, Uran selbst anreichern zu können haben die Mullahs die Stabilität im Nahen Osten beinahe komplett beseitigt und quasi Nägel mit Köpfen gemacht. Auch Russland warnt mittlerweile mit Nachdruck vor einem Krieg im Iran, US-Senator Liberman schliesst sogar ein militärisches Eingreifen der USA nicht mehr aus-
In der Zwischenzeit schiessen wieder Iraner auf Iraner. Wie nun bekannt wurde, hatten iranische Polizisten auf Demonstranten geschossen und Tränengas eingesetzt. Es traf auch Oppositionspolitiker wie auch die Familie des ehemaligen Präsidenten Mohammad Chatami, er und seine Familie sollen von Sicherheitskräften attackiert worden sein. Alles in allem droht der Iran langsam in einem Bürgerkrieg zu versinken, ohne Zutun von aussen. Bisher kann auch niemand einschätzen, wie lange die iranische Führung den Druck von allen Seiten noch standhalten kann und vor allem, wie lange sich die Mullahs noch an der Macht halten können. Es bleibt dem Iran zu wünschen, dass ein Machtwechsel möglichst nicht atomar ausgefochten wird.
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Thomas Godoj: Benefitzkonzert war ein Erfolg

Beinahe 50.000 Euro
konnte ein Konzert von Thomas Godoj und der Neuen Philharmonie Westfahlen erzielen. Ein Zusammenschluss, der sich im Sinne der Erdbebenhilfe für Haiti gelohnt hat. Insgesamt war de Resonanz durchgehend positiv und die Summe der eingegangenen Spendengelder wird sich weiter erhöhen, daman weitere Einnahmen erwartet.
Positiv ist auch, auf welche Weise Thomas Godoj im Geschäft bleibt und wieviel er mit und auch für Recklinghausen tut.
Godoj hatte nach seinem DSDS Sieg keine Zusammenarbeit mit Bohlen angestrebt sondern sich voll und ganz auf sich selbst und seine Fähigkeiten verlassen. Wo das hingeführt hat, kann nun jeder sehen, in »Rocklinghausen« ist der Sänger bekannt wie ein bunter Hund und sein Angagement spricht für sich. Damit gehört er neben Medlock und Alexander Klaws zu jenen, die sich länger und erfolgreich im Musikgeschäft behaupten konnten. Thomas Godoj kann auch auf eine grosse Community, die sehr aktiv ist und jede information über den Sänger im Netz sammelt.
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DSDS: Sony trennt sich von Mark Medlock

Es liest sich schon etwas schockierend.
Nach eigenen Angaben hat sich der Musikkonzern Sony Music von Mark Medlock getrennt. Gründe dafür waren weder vom Sänger noch von Sony selbst zu erfahren. Lediglich ein Weblog berichtete darüber dass Sony seine Zusammenarbeit mit dem Sänger beendet haben soll, ausser einer möglicherweise echten Meldung auf der Medlockschen MySpace-Seite selbst, die sich allerdings ziemlich diffus liest. Demnach will Medlock aufgeben und sich nicht weiter der Musik widmen. Sehr verwirrend klingt die Meldung, zumal nachdem auch Dieter Bohlen seine Zusammenarbeit mit Sony beendet haben soll.
Nicht einmal auf seiner Internetseite oder in anderen Quellen wurde diese Nachricht gefunden, die bereits am vergangenen Wochenende stattgefunden haben muss. Da aber bisher nichts von einem Rausschmiss Medlocks in der Presse hindeutete, kann man möglicherweise von einer Ente ausgehen. Brisant wäre demnach auch die Meldung, dass Bohlen keinen Verlag mehr hat. Das würde DSDS und die Zusammenarbeit mit dem Gewinner auf eine andere Stufe stellen. Vielleicht findet sich ja ein Verlag, der keine Knebelverträge ausstellt und die Kandidaten nicht wie ausgequetschte Zitronen nach kurzer Zeit wegwirft.
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Sparrunden der Krankenkassen

Wo genau gibt es eigentlich noch Einsparungen
bei den Krankenkassen? Für Minister Rösler ist es keine leichte Aufgabe, die Krankenkassen am überbordenen Beitragskassieren zu hindern. Allerdings, das was da passiert, ist blanker Aktionismus des Ministers. Unklar ist, wo Rösler eigentlich noch sparen will. Ein Anfang sollte nicht nur bei den Kassen und manchen Ärzten gemacht werden, die an allen Kontrollinstanzen und dem Wettbewerb vorbei in die eigene Tasche scheffeln, das gesamte Gesundheitssystem sollte umgekrempelt werden. Das weiss auch der Gesundheitsminister. Es dürfte sich aber als undurchführbar erweisen, gegen die Widerstände aller das System umzubauen. Das I-Tüpfelchen stellt im moment eine ärgerliche Summe dar, auf die einige Kassen bestehen. 8Euro verlangen einige Krankenkassen von ihren Mitgliedern, der Einzug der Beträge gestaltet sich überhastet und schlecht überlegt. Beispielsweise werden die Summen ebenfallsvon ALG2 Empfängern verlangt. ein nicht unerheblicher Teil dieser Betroffenen hat bereits rund 43 € voraus bezahlt und ist von verschiedenen Beträgen befreit. Mit einer Jahressumme von 96 Euro verschlechtert sich die Haushaltsage dieser Personen, ein Fakt, der auch dem Minister bekannt sein dürfte, der allerdings schlichtweg ignoriert wird. Rösler sollte sich auch für eine »angemessene Preisgestaltung und Wettbewerb« zwischen Kassen und Pharmaunternehmen einsetzen. Preistreiber sind vor allem die überzogenen Medikamentenpreise für Neuentwicklungen. Ob sich allerdings eine strengere Bewertung von neuen Medikamenten gegenüber der Pharmalobby durchsetzen wird, wie es die Gesundheitsexpertin der Linke-Fraktion, Martina Bunge fordert, ist zweifelhaft.
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Funke: Rücktritt in Würde

Die letzten Jahre seiner Politikerkarriere
waren es kaum, sie waren eher profitabel und mitunter auch peinlich.
Für Karl-Heinz Funke ist es nun entfültig zu Ende. Sie Endet auch damit, dass Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner den Rat offiziell darüber informieren wird, dass die Niederlegung von Funkes Mandat amtlich ist. Ebenso wird der Landkreis Friesland diese Information erhalten.
Wie geht es dann weiter? Ein klein wenig Mitleid? Immerhin laufen die Ermittlungen wegen Untreue und der Staatsanwalt in Oldenburg ist noch lange nicht am Ende. Die Ermittlungen sollen etwa drei Monate dauern und bis tatsächlich greifbare Ergebnisse vorliegen, kann es demnach dauern. Während dessen köchelt langsam die Gerüchteküche denn jeder will in Erfahrung gebracht haben, dass der nun ehemalige Politiker und ehemalige Bürgermeister einer Haftstrafe entgegensehen könnte.
Wie geht es aber in Varel weiter? Die Stadt ist pleite, neue Arbeitsplätze oder gar Firmenansiedelungen sind auf absehbare Zeit nicht in Sicht. Bis auf die Neueröffnung eines Supermarktes in der Innenstadt hat sich bisher nicht sehr viel in Sachen Arbeitsplätze getan. Vielleicht sollte man kurzfristig Jobs bei der Beseitigung von Strassenschäden anbieten, irgendwann sind die vereisten Strassen wieder aufgetaut und die Frostschäden machen sich bemerkbar. Das wären auch die Verdienste gewesen, an denen man einen Vareler Politiker gemessen hätte. Tatsache aber ist, die Verdienste sind in die eigene Tasche gewandert und nicht zum Wohle aller in das Stadtsäckel.
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Die Revoluzzer von Dahlem

Man möchte sich in Deutschland gerne den Ärger vom Hals halten
auch wenn das nicht ganz einfach ist. Es ist unglaublich, dass man das iranische Terroregime vor seiner eigenen Opposition schützt, mitten in Deutschland.
Nein, es geht nicht darum die iranische Botschaft zu stürmen, auch nicht um Körperverletzung sondern einfach nur um den Umstand, dass sich Deutsche Beamte wieder einmal am Schutz einer iranischen Diktatur beteiligen. Zum einen mag es vielleicht gut sein, dass bei den Protesten vor der iranischen Botschaft keine pro-iranischen Gegendemonstranten anwesend waren, unverständlich ist allerdings die Tatsache, dass man die Proteste der iranischen Opposition in Deutschland effektiv unterbindet. Die Paragraphenreiterei scheint also bestens zu funktionieren und es sieht so aus, als wenn, zumindest auf deutschem Boden, die Hilfe für den Mullahstaat funktioniert.
Wie mag man in deutschen Amtsstuben dann noch mit Flüchtigen aus dem Iran umgehen? Werden sie abgeschoben, wenn sie zu heftig protestieren?
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Die geheimen Todeslisten der NATO

Heissa macht das Morden spass
Wer hätte das gedacht. Die Nato tötet mittlerweile nach Plan. Man hätte ein solches Vorgehen eher den Taliban selbst oder anderen Rebellenngruppen zugetraut, vielleicht noch der einen oder anderen Diktatorenarmee, aber den Truppen des Nordatlantischen Bündnisses? Sind Soldaten wirklich nur pure Mörder?
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, soll auch die Bundswehr am Erstellen geheimer Todeslisten beteiligt sein. Hat man da etwa einen Punkt übersehen? Niemand weiss, wer genau auf den Listen steht und was die Todeskandidaten verbrochen haben, es ist halt Krieg. Es sieht beinahe so aus, als bilde man extra für die »Abarbeitung dieser Listen« Personal aus, das die Zielpersonen entweder fassen oder gleich an Ort und Stelle um die Ecke bringen soll. Betrachtet man den Krieg aus dieser Ecke, sind die Verfehlungen des Oberst Klein, wenn sie denn noch welche sind, mittlerweile so klein und harmlos, dass man sie unter »ferner liefen« abheften könnte. Niemand weiss, ob die von der Bundeswehr gesuchten Personen nicht auch vom deutschen Kommando Spezialkräfte getötet werden. Auf der Flucht erschossen war schon einmal ein belieber Flüchtlingsstopper einer deutschen Armee.
Das Vorhandensein einer entsprechenden Todesliste, mit Beteiligung der deutschen Armee war offenbar ein gut behütetes Geheimnis bis zur bekannten Fehlentscheidung des Oberst Klein. Es mag ja sein, dass offiziell Fehlentscheidungen getroffen wurden, inoffiziell sieht es so aus, als wenn das Bombardement der beiden Tanklaster eine geplante, wenn auch missglückte Aktion war, bei der mehr Staub aufgewirbelt wurde, als ein Geheimdienst letztlich wollte.
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Ungeschützter Verkehr bei GMX?

Ein Teil der Deutschen hat seine Emailadresse
beim Anbieter GMX. Nun kam heraus, dass der Anbieter einen Teil seiner Zugänge überhaupt nicht verschlüsselt. Laut Golem und dem Blog Facebug werden die Zugangsdaten, mit denen sich der Nutzer bei GMX einloggt, sichtbar für jedermann übertragen.
Was sollen eigentlich endlose Diskussionen um Datensicherheit, was nützen Apelle von Politikern und warnende Videos sowie Seiten im Netz, die Schutz vor Unbefugten propagieren, was nützen ewig gleiche Fernsehsendungen, in denen immer wieder die mangelnde Sicherheit von WLan-Zugängen angeprangert wird, wenn dann doch an einer Stelle mit Absicht eine Sicherheitslücke gelassen wird? Angeblich versichert GMX, man wolle die Performanceprobleme, die bei den Freemailkonten aufgetreten sind, bald beheben. Wer es glaubt, ist eben selber schuld. Es ist aber nicht schlüssig, ob die aufgedeckte Lücke wirklich ein Problem für GMX darstellt. Die meisten der User werden davon nichts bemerken und vielen dürfte es ohnehin egal sein, »weil sie nichts zu verbergen haben«. Dass bisher aber kein Datendiebstahl publik geworden war, mag mehr oder weniger Zufall sein.
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Der Deutsche Fussball als Schmierentheater

anders sind die Machtkämpfe des DFB
nicht zu definieren. Geht es da eigentlich noch ums wesentliche? Oder ist der Sport nur noch eine Randerscheinung, die vielleicht nur stört?
Oliver Bierhoff ist der Verlierer der Stunde und der Sportpolitik, spätestens nach der WM wird sich derr Teammanager wohl einen neuen Job suchen müssen. Zumindest wäre das der Fall, wenn die Nationalmannschaft nicht mindestens ins Halbfinalekommen würde. Die Latenz seiner Position hat er sich selbst zuzuschreiben, von Verhandlungsgeschick kann man da nicht mehr sprechen. Allerdings, ob es wirklich Frieden gibt beim DFB? Viel eher könnte man bei solch viel Einigkeit beinahe der Meinung sein, der Burgfrieden sei nur geschaffen, um genügend Druck für den Krieg danach anzusammeln.
Es ist ein Pattfrieden, der wirkliche Grabenkampf wird noch folgen. Das Thema der nächsten Schlacht wird dann Nachfolgersuche heissen, denn sollten die Verhandlungen, die unlängst abgebrochen worden, nach der Weltmeisterschaft in denselben Streitereien enden, dann hat sich das vorerst mit Spitzenmannschaft und Weltmeisterschaft. Die letzten Trainer Klinsmann und Löw waren ein Glücksfall für den deutschen Fussball, das einstige Sommermärchen wird nur eine Episode im deutschen Sport bleiben.
Vielleicht kann ja noch ein anderer herhalten um von den Meinungsverschiedenheiten der Nationalmannschaftsspitze mit dem DFB ablenken zu können. Der Fall einer »sexuellen Annäherung« eines Schiedsrichterswäre genau das Richtige, um die Bierhoff - Affaire ein klein wenig zu überdeckeln. In der Zwischenzeit hätten die Löw-Befürworter Zeit, eine weitere Lobby für den Bundestrainer Joachim Löwaufzubauen und doch noch alles zum Guten zu wenden.
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Google, der Olympionik

Wer ein Freund von Google Maps ist
wird das neue Angebot, extra zur Winterolympiade geschaffen, lieben.
Dieselbe Technik, die Google für Street View einsetzt, soll nun die Orte der Winterspiele ablichten. Eine gute Möglichkeit, sich ein genaueres Bild der Austragungsorte zu machen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Google bietet natürlich die Möglichkeit, sich genauer umzusehen, ein Service, den andere irgendwie nicht bieten können. Google hatte diese Sache natürlich vorher ausgetestet. Dazu hatte man eine 360° Kamera auf ein Fahrrad montiert und Wege abgelichtet, die mit dem Google-Auto nicht erreichbar waren. Auf diese Weise lassen sich natürlich Orte erkunden, die mit herkömmlichen Mitteln kaum erkundbar wären. Fußgängerzonen, Museen, Parks und sogar Naturschutzgebiete, die nie ein Mensch betreten dürfte, könnten mit der Google-Technik für den Menschen erreichbar sein. Was hierbei ist eigentlich noch technisch machbar und was sinnvoll? Nicht wenige würden sich wünschen, vielleicht durch den US Kongress, das Weisse Haus oder gar das Oval Office zu surfen. Die Krönung wäre allerdings, eine lebendige Umgebung, zeitgenau und in HD Auflösung. Es ist zwar unklar, ob das technisch machbar ist, klar ist aber die Frage, wer so etwas wirklich braucht. Auf jeden Fall geht ein Teil davon, wie Heise berichtet. Demnach wird ein kleiner Teil der Angebote von ARD und ZDF HD tauglich übertragen. Die Frage ist nur, ob das wirklich ausreichend ist oder doch nur eine Kostprobe vom eigentlich machbaren.
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Washington: Schneesturm die Dritte

Sowohl in Europa als auch in den USA
schneit und stürmt es weiterhin unaufhörlich. Während es allerdings hierzulande krümelt und beispielsweise nördlich von Oldenburg innerhalb von 6 Stunden rund sechs cm Neuschnee fielen, war es im Land des unbegrenzten Schneefalles mehr als das zehnfache an Schnee. Aus dem Grossraum Washington wurde bekannt, dass die meisten Behörden vorläufig ihren Betrieb eingestellt haben und es wird sich in den kommenden Tagen kaum etwas daran ändern. Die Leidtragenden sind in dieser Situation vor allem ältere Menschen, denen medizinische Versorgung fehlt. Nach Angaben einiger Fernsehsender ist die Poizei in den Betroffenen Gebieten dabei, die Menschen aus ihren eingeschneiten Häusern zu befreien.
Für Schmunzeln könnte auch der Umstand sorgen, dass es nicht nur amerikanische Politiker erwischt hat, deren Arbeit quasi feststeckt. Auch deutsche Politiker, wie Ministerpräsident Jürgen Rüttgers stecken in DC fest. Zum einen wurden die politischen Termine des Ministerpräsidenten abgesagt, zum anderen wurde der Politiker an seinem Weiterflug gehindert. Das ist eine für den Ministerpräsidenten sicherlich nicht angenehme Situation.
Ebensowenig dürfte es auch den momentan wohl ohnmächtigsten Mann der Welt gehen. Barack Obamas Arbeitsplatz gilt während dieser Zwangspause ebenfalls als verscheit.
Der dritte Schneesturm in Folge hat aus der US-Hauptstadt mehr oder weniger eine Geisterstadt gemacht. Via Twitter und auf Facebook berichteten Betroffene, wie man in und um Washington versucht, der Schneemassen Herr zu werden. Aber nicht nur dort, auch in anderen Landesteilen schneit es, als würde das Snowmargeddon>nicht mehr enden wollen. Die Fans von Krisenszenarien können dem Blizzard in gewisser weise beiwohnen, die Earthcam des Broadways in New York zeigt, es schneit auch hier ohne Ende.
Da muss man auch die Frage stellen, wie es denn die Amerikaner nun mit Klimakapriolen halten. Glauben sie oder glauben sie nun nicht? Es ist allerdings unerheblich, derartige Wetterunbilden hängen nicht vom Glauben der Menschen sondern durch definierbare Ursachen ab. Der Frühling wird die nächsten Probleme bereiten und Präsident Obama wird gut daran tun, bereits jetzt vorzusorgen. Schmilzt der Schnee, wird die nächste Hilfe fällig, denn dann wollen Menschen vielleicht aus überschwemmten gebieten, vielleicht sogar ohne Strom und Lebensmittel, versorgt und gerettet werden. Politisch wäre der Schneesturm sogar der Unterstrich zu den Bemühungen der US-Regierung, etwas für das Klima zu tun. Man muss nur wissen, wie man den Schnee richtig anpackt und die Kritiker verstummen lässt.
Und in Deutschland?
Der Deutsche Wetterdienst bringt es an den Tag, dass die Karnevalszeit ebenfalls bitter kalt sein wird. Während es im Emsland und an der Küste mit gemäßigten Temperaturen weitergeht, fällt die Temperatur Richtung Landesinnere ab, weiter südlich sind lokale Tiefpunkte von -10°C möglich.
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Google: Heute schon gebuzzt?

Nicht alles, was man hat
muss auch gut sein, das wird Google wohl noch lernen müssen. Die Integration eines neuen Dienstes in sein Angebot, Buzz genannt, stösst auf gemisches Interesse. Twitter ist mittlerweile voll von Meinungen über Buzz und diese Meinungen sind nicht einmal die allerbesten. Einige sagen, es habe mit Google Wave nicht geklappt und nun versucht man, dem Versuch eines sozialen Netzwerkes lediglich einen neuen Namen und einen anderen Zugang zu geben, ansonsten sei alles dasselbe. Auch ist bekannt, dass Googles Ideen lediglich die abgeschliffenen Versuche sind, die anderen möglicherweise zu kopieren. Google muss sich auch beeilen, will man im Bereich der sozialen Netzwerkerweiterin ganz vorne mitspielen. Bisher waren die Erfolge darin ziemlich dürftig ausgefallen. Es ist beinahe so,als wenn man einen aufgeteilten Kuchen neu verteilen will. Vielleicht sollte Google die Philosophie der Suchmaschine neu erfinden. Nichts wäre vielleicht angenehmer,als sich bei Suchmaschinenergebnissen nicht nur auf einen Computer, sondern auch auf Menschen zu verlassen, die ewas dazu zu sagen hätten. Googles Sitewiki wäre hierbei der passendere Ansatz für ein soziales Netzwerk gewesen. Ob es sich demnach als vorteilhaft herausstellt, den hauseigenen Maildienst zu versupertwittern oder ob die Verschlimmbesserung von Facebook auf Google-Art für sozialen Durchblick sorgt, man wird sehen. Oder auch nicht. Also seien sie gegoogelt begeistert
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Mutproben bei der Bundeswehr

Schweineleber bis zum Abwinken
Wer solche Mutproben durchführen muss um sich zu beweisen, brauch sich nicht zu wundern, wenn es danach zu Konsequenzen kommt.
So manche Rituale bei der Truppe sind irgendwie seltsam nd haben mit einer deutschen Armee nichts mehr zu tun. Welche Gemeinschaft ist so nobel, dass man um Schweineleber und Alkohol nicht drum herum kommt?
Die Vorwürde der Übergriffe haben in den letzten Jahrzehnten nicht abgenommen. Bereits seit dem Bestehen der Bundeswehr gab es immer wieder ähnliche Fälle, verfolgt wurden aber bei weitem nicht alle. Das, was da im Gebirgsjägerbataillon 233 passierte, hätte im übertragenen Sinne in beinahe jeder Einheit passieren können. Die Bundeswehr ist auch nicht die einzige Armee, in der derartige Vorkommnisse publik werden. Bekannt für abstruse und gewaltige Rituale ist beispielsweise die russische Armee, in der u.a. Wehrpflichtige bei ähnlichen Vorkommenissen ums Leben gekommen waren.
Die Aufstiegsrituale in der Edelweisskaserne sind in den letzten Jahren absolut ausser Kontrolle geraten. Niemand weiss, was Mannschaften so alles wirklich angestellt haben, die meisten der «Rituale» sollen ausserhalb der Kaserne und unter enormen Gruppendruck stattgefunden haben. Besonders pikant sind zwei weitere Punkte im Zusammenhang mit der Edelweisskaserne. Hier diente bereits Verteidigungsminister zu Guttenberg, ausserdem soll hier bereits 2006 ein Vorfall mit Photos aus Afghanistan Schlagzeilen machte.
Man bescheinigt den letzten Jahrgängen von Wehrpflichtigen auch eine besondere Härte, ein Punkt, der sicherlich nicht nur den geopolitischen Umständen geschuldet ist. Bisher gab es keinen Erklärungsversuch für diese besondere Härte ausser vielleicht der Erklärungsversuch eines Psychologen und ehemaligen Soldaten, der mangelnde Traditionen und eine mehr oder weniger fehlende Geschichte der Bundeswehr ins Spiel brachte. Die Wirkliche »Geschichte« der deutschen Armee begann demnach nicht mit ihrer Gründung sondern mit den ersten Auslandseinsätzen, so der Erklärungsversuch. Man kann es auch anders nennen, nämlich »wegschauen und machen lassen«, ein Punkt, der in der deutschen Gesellschaft ziemlich verankert ist und das Militär macht hierbei keine Ausnahme. Minister zu Guttenberg, der in dieser Kaserne gedient hatte, täte auch gut daran, diese und ähnliche »Rituale« zu unterbinden. Nichts wäre letztlich schlimmer als eine Bundeswehr mit Grüppchenbildung und besonders geheimnisvollem Zusammengehörigkeitsgefühl.
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Murray vs Jackson: Und wenn es mit Freispruch endet?

Das hätte sich Michael Jackson
sicherlich anders gewünscht. Der Prozess gegen seinen Arzt Conrad Murray droht, in einem juristischen Irrgarten zu versumpfen. Bereits jetzt ähnelt er einem typischen, amerikanischen Gerichtstheater. Entsprechend kurz war die erste Verhandlung. Es war natürlich klar, dass Murrays Anwälte auf nicht schuldigplädierten. Murray, der gegen 75.000$ Kaution weiterhin frei sein wird, drohen bei einer Verurteilung vier Jahre Haft, sollte ihm fahrlässige Tätung nachgewiesen werden.
Fahrlässige Tötung oder Mord?
Bereits im Vorfeld kündigten Murrays Anwälte an, alles tun zu wollen, um ihren Mandanten in Freiheit zu halten.Da ist allerdings die Angelegenheit mit dem Propofol, die sich nicht so einfach vom Tisch wischen lässt. Zumindest von der Seite der Verteidigung dürfte es in wüsten Verschwörungstheorien und raffinierten juristischen Winkelzügen enden, solange es bei der Anklage einer fahrlässigen Tötung bleibt. Unklar und beinahe unmöglich wäre die Frage, ob es nicht doch Mord war, denn es ist Conrad Murray kein Vorsatz und keine Absicht nachzuweisen, auch wenn Jacksons Familie hierbei anderer Meinung ist. Für sie bleibt es Mord.
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HartzIV ist verfassungswidrig und muss neu berechnet werden

Bis zum Ende des Jahres
hat nun der Gesetzgeber Zeit, HartzIV neu anzupassen und zu berechnen.
Was vom Bundesverfassungsgericht missbilligend angekreidet wurde, ist beispielsweise die willkürliche Schätzung der Regelsätze für Kinder. Der Bedarf, der derzeit bei 60% liegt, ist nicht mit angemessenen Methoden ermittelt wurden sondern unterliegt intransparenten Schätzungen. Zusammenfassend kann man sagen dass die Regelsätze für Erwachsene und Kindern in Teilen verfassungswidrig sind. Das Urteil dürfte auch bedeuten, dass sich an einigen Verfahren vor den Sozialgerichten nichts ändert. Es dürften aber noch einige Verfahren hinzu kommen, nicht wenige werden wahrscheinlich aufgrund dieses urteil den Mut zum klagen finden.
Ob sich an den Regelsätzen für Erwachsene wesentliches ändert ist unklar, für Kinder werden sich die Sätze mit Sicherheit ändern. Die Frage ist nur, in welcher Weise und in welcher Höhe werden die Beträge aufgestockt. Das Urteil sagt allerdings nicht aus, woher die Kosten kommen sollen. Ebenfalls liegt es offensichtlich im Ermessensspielraum des Gesetzgebers, den Empfängern von ALG2 soziokulturell mehr Möglichkeiten zu geben, ein Punkt, der seit der Einführung von HartzIV beinahe vollkommen vernachlässigt wurde.
Hans-Jürgen Papier hatte einige Punkte im Zusammenhang mit dem SGB2 gekippt. Nicht vom Urteil berührt sind allerdings Menschen, die nach SGB12 behandelt werden. Es gibt Menschen, die durch Behinderungen aus dem normalen Rahmen herausfallen und nicht nach dem zweiten Gesetzbuch Behandlung finden. Darunter fallen Patienten auch Menschen mit dauerhafter Arbeitsunfähigkeit oder einen theoretischen Anspruch auf Mehrbedarf aus verschiedenen Gründen. Diese Menschen werden nicht durch die ARGEn unterstützt, meist sind hier Kommunen oder Landkreise direkt verantwortlich. Wünschenswert wäre auch gewesen, auch Betroffene des SGB 12 in das Urteil einzubeziehen.
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DSDS: Kim Debkowskis erste Single erschienen?

Die siebente Staffel offenbart so manches
über das man nur staunen kann. Einige kommen aus dem Knast, die Show wird internationaler und die Zickenkriege brutaler. Was will man also noch mehr? Achja, es gehlt noch ein wenig Big Brother. Das kommt aber auch noch, also auf ein bischen Villendoku und Kandidatensoup mit Gesangseinlage kann man sich freuen. Da ist allerdings noch etwas, was erstaunt.
Bereits jetzt ist eine Single bei Amazon aufgetaucht, nicht einmal die anderen DSDS Kandidaten sind mit einer eigenen Single vertreten.
I dont wanna let u go nennt sich das Stück, das bereits jetzt zum Anhören bei Amazon aufgetaucht war. Es ist allerdings nicht klar, ob das Erscheinen Absicht oder Versehen ist, es wäre auch nicht das erste mal. Selbst von anderen Castingshows sind derartige Pannen bekannt. Auch bei DSDS selbst gab es bereits in der Vergangenheit ähnliche Pannen. So wurde in einer vorherigen Staffel das Ausscheiden eines Kandidaten bereits sechs Stunden vor der eigentlichen Show bekannt gegeben, was einigen Unmut verursachte. Ob das Erscheinen von Kim Debkowskis Titel pure Berechnung oder absolute Schlamperei ist, lässt sich nicht sagen, ein Statement von RTL gab es bisher nicht.
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DSDS: Der kaputte Held - Helmut Orosz

Viel Positives hat Helmut Orosz offensichtlich noch nicht erreicht
Langsam kommen Dinge zum Vorschein, die das Bild des Superstarkandidaten irgendwie zu demontieren scheinen. Oder will da jemand nicht, dass Orosz vielleicht doch noch gewinnt?
Helmut Orosz (30) fällt beinahe aus der Rolle der DSDS Kandidaten. Er ist 30, eigentlich viel zu alt und nicht gerade Ansprechpartner der RTLschen »Zielgruppen«. Helmut Orosz hatte bereits hinter Gittern gesessen, Drogen und Körperverletzung scheinen die Gründe gewesen zu sein. Aber warum ausgerechnet jetzt die Enthüllungen?
Es ist klar, Orosz ist und bleibt Favourit der siebenten Staffel und man muss ein klein wenig über die arme Sau berichten können, die sich mehr oder weniger gut bis zu DSDS durchgewurschtelt hat. Eigentlich die perfekte Geschichte des verirrten Jungen, der nun doch noch den Schafspelz zurück bekommen hat. Dass Orosz eine Fanschar hat, ist unbestritten, trotz aller Entgleisungen der Vergangenheit ist er dennoch ein Musiker und hat eine respektable Stimme. DSDS ist, obwohl es als unsinniges Haifischbecken für naive Möchtegernes gilt, die einzige Chance, die Orosz noch hat, ähnlich wie Mark Medlock und Thomas Godoj dürfte auch er keinen Plan B haben.
Die Staffel der Knastologen?
Menowin Fröhlich wäre damit nicht der erste Kandidat, der hinter Gittern gesessen hatte und nunalles auf DSDS setzt. Die Mitleidsboni in Sachen Knast und gefallene Jungen werden sich beide nun teilen müssen, wirklich hartgesottene Fans schauen hingegen schon mal über die düstere Vergangenheit weg. Sie werden auch nicht die zukünftigen Enthüllungen über den Oroszschen und »Fröhlichen« Knastalltag lesen, der bald in den Boulevardgazetten zu lesen sein wird, ebenso wird es wohl nicht lange dauern, bis sich ehemalige Knastkumpels zu Wort melden und ihren Teil der Aufmerksamkeit einfordern. Fraglich ist nur, ob das der Karriere von Helmut und Menowin zuträglich ist oder das Misstrauen irgendwann überwiegt. Für den Moment, sie sind sympatisch und sie können beide singen. RTL wird sicherlich alles von den beiden Kandidaten fernhalten, was dem Profit durch ihre Stimmen schadet.
Was machen wirkliche Musiker?
Da wären noch zwei, die es auch nicht leicht hatten. Gemeint ist Meike Büttner und Joel Havea. Meike Büttner hat nun dank Facebook eine ganze Menge zu tun. Nicht nur, dass sie ihre DSDS Erlebnisse musikalisch verarbeitet hatte, man merkt auch dass sich ihre Facebook-Freundeskreis immens erweitert hat. Auch wenn es noch ohne Plattenvertrag vonstatten geht, musikalisch ist sie obenauf. Es bleibt ihr zu wünschen, dass sie daraus Kapital schlagen kann, ebenso wie Helmut Orosz, dessen Karriere mit DSDS hoffentlich erst begonnen hat.
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Wahlen in der Ukraine - Der Gewinner ist: Moskau

Es bahnen sich offensichtlich noch unheimliche Dinge in Kiew an
die irgendwie vorhersehbar gewesen waren. Keiner der Präsidentschaftskandidaten will wirklich nachgeben, weder Premierministerin Julia Timoschenko noch Herausforderer Viktor Janukowitsch, der letzten Auszählungen zuvolge vor der Regierungschefin liegt. Es steht allerdings schon fest, wer genau verlieren wird und das ist nicht nur Julia Timoschenko allein.
Orangene Siege sind schon loängst vorbei und die Ukraine taumelt seit längerem von einer Krise in die nächste. Das Opfer ist ein ganzes Land. Das Problem ist nur, mit Viktor Janukowitsch sind die Probleme der Ukraine kaum behoben, im Gegenteil. Man kann das Gefühl haben, jetzt gehen sie erst richtig los. Zwischen Timoschenko und Janukowitsch spaltet sich auch der zukünftige politische Weg Kiews, pro-westlich oder pro-russisch. Janukowitsch ist ein Freund Moskaus und bereits 2004 gab es offensichtliche Probleme, als die Unterstüzung des Kremls für das Land zu einer Gefahr wurde. Nun kann es sehr gut sein, dass sich die Ukraine wieder zu einem Moskauer Vasallenstaat entwickelt, Janukowitsch hat die russischsprachige Bevölkerung hinter sich und offenbar auch diesmal die Unterstützung des Kremls. Dessen Einfluss kann man sehr deutlich bemerken, auch wenn westliche Wahlbeobachter davon ausgehen, dass es diesmal keine Unregelmäßigkeiten gegeben haben soll. Das gute Abschneiden des pro-russischen Politikers hat allerdings auch mit den voran gegangenen Krisen und der allgemeinen Politikverdrossenheit vieler Ukrainer zu tun. Man kann gespannt sein, ob sich die Beziehungen zwischen Ukranine und Russland demnächst wieder pragmatisch und vorbehaltlos gestalten, zu Moskaus Gunsten.
Die Wahl Janukowitschs scheint auch nach ersten Angaben von EU-Wahlbeobachtern weder russisch beeinflusst noch in irgend einer Weise manipuliert worden sein. Zumindest zweifelt nur Julia Timoschenko das Ergebnis an während ihr Herausforderer sich sofort und nicht einmal nach Auszählung der gesamten Stimmen zum Sieger erklärt. Die Geschichte eines russischen Traktors auf ukrainisch eben. Das Ergebnis ist ohnehin zu Moskaus Zufriedenheit ausgefallen und in einem halben Jahr wird kein Hahn mehr danach krähen.
Klar ist nun auch, der Kreml hat nun wieder eine Filiale in Kiew.
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Lichtensteiner Entschädigung für Steuersünder

Es klingt ein klein wenig nach Schmierentheater
aber auf seltsame weise ist man in Lichtenstein bemüht, das Verhältnis zu seinen Kunden wieder herzustellen. Wie die Heute-Nachrichten berichten, will eine Lichtensteiner Bank Entschädigung dafür zahlen, dass sie ihre Kunden zu spät über den Datenklau informiert hatte. Geht es noch besser? Demnach klagen sich Steuersünder ihre Steuersünden wieder zurück? So viel Dreistigkeit ist noch nicht aufgetaucht. Das wäre beinahe so, als wenn ein Drogendealer auf Ersatz seiner illegalen Substanzen klagt.
Es heisst, die damalige LGT-Treuhand AG habe den Kläger zu spät darüber informiert, dass seine Kundendaten und die von mehreren hundert anderen Bundesbürgern gestohlen worden waren. Ob das Urteil eines Lichtensteiner Gerichtes richtungsweisend sein könnte, muss sich noch heraus stellen. Fakt ist aber, für manche, vom deutschen Fiskus ausgenommene Bundesbürger wäre es der Ersatz für kürzlich erlittene, finanzielle Verluste.
Und nun? Es tauchen noch immer Hinweise auf weitere Daten auf, die plötzlich Bundesbürger kompromittieren sollen. Auch der Streit über die Verwendbarkeit der zugespielten Daten ist weiterhin in vollem Gange, wobei das Contra mehr oder weniger »diszipliniert« verläuft. Wer würde sich auch gerne als Steuersünder verraten wollen. Interessant wäre allerdings auch eine Auskunft, welche deutschen Politiker Millionäre verraten worden sind.
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Die Bürger-E-Mail für schlappe 20 Cent

Man sollte vielleicht als Bürger aufhorchen.
Die Post will bald die geplante Bürger-E-Mail ab 2010 starten.
Es hätte schon einen gewissen Vorteil, wenn alle Post mit Ämtern elektronisch abgewickelt werden würde. Gut ist auch der Punkt, dass es hier eine art Wettbewerb zu geben scheint. 20 Cent ist für das Versenden und Verwalten einer DE Mail über die Post möglich, 1&1 will angeblich um die 10 Cent verlangen. Es wird auch Zeit, dass sich Behördenpost auf diesem Wege versenden lässt. Vor allemfür Ämter würde das bedeuten, dass man einen Grossteil von Bescheiden und anderen Dokumenten quasi papierlos versenden könnte. Die Kosten- und vor allem die Papierersparnis wäre immens. Schon aus Umweltgründen wäre sie von Vorteil.
Einige Fragen zur DE Mail sollten allerdings schon noch geklärt werden. Zum einen, die Frage der Sicherheit. Reicht es wirklich aus, die Dokumente verschlüsselt zu archivieren? Was ist mit möglichen Pishingattacken oder mit potentiellen Trojanern, die es vielleicht auf Ämterdaten abgesehen haben? Ausserdem, wie steht es um die komplette Rechtsverbindlichkeit dieser Mails?
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Survivalguide für Castingshow Kandidaten

nennt der Stern seinen Artikel
und hat damit nicht einmal Unrecht. Wer sich in Deutschland bei einer Castingshow bewirbt, muss sich im Klaren sein, dass er von vorne bis hinten vorgeführt und ausgebeutet wird. Dabei ist es vollkommen egal, ob die Show nun Dieter sucht den Superstar, Popstars oder gar Supermodel heisst, die Ausbeutung ist offensichtlich und sie scheint ins Bild der Sender zu passen. Je schlimmer das Leiden der Kandidaten, umso besser ist die Quote. Vielleicht ist der dem Deutschen angeborene, natürliche Voyeurismus daran schuld, dass Gaffen im Trend liegt. Im Grunde ist es auch egal, ob da ein zerfleischtes Unfallopfer aus einem brennenden Autowrack hängt und langsam verkohlt oder sich ein Castingshowkandidat gerade in die Hosen macht und gnadenlos verulkt wird. In beiden Fällen ist es wahrscheinlich besser, wenn der Protagonist gerade stirbt. Auf der einen Seite ist er vom Leiden erlöst auf der anderen stirbt er wahrscheinlich sowieso irgendwann vor Scham und selbst das kann man prima vermarkten.
In der Vergangenheit hatten bereits einige ehemalige Kandidaten auf die ausbeuterischen Misstände bei DSDS hingewiesen. Nevio Passaro ist einer jener Kandidaten, die schon damals kein Blatt vor den Mund genommen hatten und das ist ihnen von den Machern sehr übel genommen worden. Und die heutige Staffel? Ex-Popstars-Jurymitglied Sido sagte dem Stern, wie es funktioniert und um was es geht, Quote, Quote und nochmals Quote. Etwas anderes kennt das private Fernsehen nicht. Da werden eben mal junge Naivlinge verheizt, wen interessierts? De Facto niemanden. Die Zeit ist mittlerweile so schnellebig geworden, dass morgen die peinlichen Patzer von gestern vergessen sind. Wer war Tobias Regner? kennt jemand noch Daniel Schuhmacher? Ist Elli Erl noch ein Begriff? Darum geht es aber nicht, es geht um nichts anderes als Geld. Geld, das der Sender dringend und immer wieder braucht und DSDS sowie einige andere TV-Formate bringen derart viel Geld, dass das Niveau der Unterhaltung weit unter der Gürtellinie steckt. Es interessiert aus finanziellen Gründen auch kein Schwein und Dieter Bohlen ist beispielsweise ein Profi, der aus sprichwörtlicher Scheiße eine Menge Asche machen kann, zum Wohle des Senders RTL und seines eigenen Kontos.
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DSDS Recall mit Überraschungen

Ruzhdi fliegt allein zurück nach Deutschland
Der Rest übt sich in Angst haben und Schockstarre. Allerdings nicht sehr lange, dem Recall tut Ruzhdis Heimflug keinen Abbruch, im Gegenteil.
Höchstleistungen am dritten Tag?
Es gibt einige Kandidaten, von denen man absolut nicht dachte, dass sie nicht weiter kommen. Bei manchen wusste man es vorher, bei anderen war das Ausscheiden eine wirlkliche Überraschung. Beispielsweise der Fall der beiden Musiker Meike Büttner und Joel Havea. De facte waren beide nahezu kommentarlos aus dem Wettbewerb verschwunden. Mancheiner redet auch von einer Verschwörung gegen beide Musiker. Ebenso überraschend ist das Ausscheiden der Studentin Anastasia del Mukhamedova sowie Alexandra Jansen.
Es ist klar, dass die meisten Kandidaten mit allen Mitteln versuchen zu kämpfen und sie sind auch ziemlich kreativ in der Wahl der Mittel, zumindest wenn es um die Performance ging.
Nahezu perfekt waren Steffi Landerer und Helmut Orosz mit ihrem Auftritt. Nicht nur in mmusikalischen Belangen finden sich beide sympatisch, der Auftritt selbst hatte das gewisse Extra. Das Extra war Helmuts Spikzettel, der die Sache etwas negativ abrundete. Ansonsten wäre zu bemerken, dass Steffi nicht die beste Stimme hat, da sie allerdings weiter kommt, würden ihre Stärken wohl eher in der Kandidatenvilla zu finden sein. Bis dato hatte sie allerdings eine gute Figur gemacht. Und Helmut? Es bleibt ihm zu wünschen, dass ihm die vergessenen Texte eines Tages nicht zum Verhängnis werden. Nichts wäre schlimmer, als wenn er auf der Bühne steht und er hat den Text vergessen. Ein purer Albtraum.
Celine Deneflehs Herz sorgte in der Karibik offenbar für wirkliche Aufreger. Das meiste wurde sicherlich von den DSDS Machern üerdramatisiert, fakt ist aber, die Kandidatin sollte weiterhin vorsichtig sein und gegebenenfalls aussteigen. Sie ist keine Brittany Murphy. Es ist allerdings positiv, dass die Alarmsignale sofort erkannt und Celine danach gehandelt hatte.
Thomas und Norbert hatten sich mit einem Bohlensong gut verkaufen können. Aber ob es wirklich weiter hilft? Papa Bohlen wäre tatsächlich tödlich beleidigt gewesen, wenn die beiden aus dem Song eine Lachnummer gemacht hätten.
Unfähigkeit auf 4 Beinen
Es scheint so, als ob sich manche der Kandidaten hoffnungslos überschätzt hatten. Textvergesser sind nichts Fremdes in dieser Staffel, sie gehören irgendwie dazu.
Dagegen, Menowin und Mersat wollen es unbedingt. Sie haben offensichtlich beide begriffen, was da passiert im Gegensaztz zu manch anderen Kandidaten. Wwer verlässt die Karibik als Gewinner? Es mag vielleicht vor der Mattscheibe leicht aussehen, dass Entscheidungen leicht faöllen würden, aber selbst für einen Juror wie Bohlen dürfte eine Entscheidungsfindung schwer fallen.
Diese Kandidaten haben es schliesslich geschafft:
Steffi Landerer
Helmut Orosz
Celine Denefleh
Thomas Karaoglan
Ines Redjeb
Kevoin Reichmann
Maria Valencia
Dirk Petry
Kim Debkowski
Nelson Sangare
Marcel Pluschke
Menowin Fröhlich
Naomi Marte
Manuel Hoffmann
Mersat Maraski
Ein Punkt ist dabei allerdings noch immer offen. Besser, es sind zwei Der eine dreht sich um Joel Havea, der andere handelt von Meike Büttner. Bisher ist nicht klar, welche Entscheidung zum Ausscheiden der beiden Musiker geführt hat, weder haben sich die beiden ehemaligen Kandidaten noch RTL dazu geäussert. Auf Twitter wurde immer wieder nachgefragt, was mit den beiden nun ist und beinahe ebenso viele Kommentare hatten sich auf Meike Büttners Facebookseite finden lassen. Es werden sich viele fragen, ob die beiden Musiker ohne DSDS nicht besser dran wären. Sicherlich wären sie das. Man sollte allerdings bei allem Kommerz nicht vergessen, diese Show ist ein Sprungbrett, die beide hoffentlich nutzen werden. Dank sozialer Netzwerke könnte man sogar auf die Medienpräsenz via RTL und Sony verzichten.
Man spricht in beiden Fällen weiterhin von »Verschwörungen«, genauer weiss es allerdings keiner.
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Nachtrag zu Joel Havea
Es wurde vermutet, das leise Verschwinden des Sängers habe damit zu tun, dass er einen Plattenvertrag bekommen haben könnte. Mittlerweile hat sich bestätigt, dass Havea einen Plattenvertrag hat. Er wurde laut DSDS-Blog quasi von einem bekannten Musikverlag »freigekauft«, ein unglaublicher und bisher offenbar einmaliger Vorgang, für Dieter Bohlen und RTL eine recht herbe Ohrfeige. Besser kann man nicht demonstrieren, dass man eigentlich bei DSDS mit Gesang nur wenig am Hut hat.
Während man sich über den Verbleib eines Musikers Gedanken macht, berichtet die Boulevardpresse weiter munter über kleine Nervensägen. Viel Spass am Sonntag.

Die Facebookseite von Joel Havea

Schneestürme: Washingtons Winternotstand

Die US-Ostküste versinkt im Schnee
und hierzulande ärgert man sich über angetaute und wieder vereiste Strassen mit immer grösser werdenden Schlaglöchern. Ist das eigentlich gerecht?
Alleine im Grossraum Washington soll das öffentliche Leben lahmgelegt worden sein und man geht davon aus, dass es noch schlimmer kommen könnte. Man geht davon aus, dass es der wohl schlimmste Schneesturm sein könnte, der das Land seit Beginn der Wetteraufzeichunung heimgesucht hat. Beinahe 80 cm Neuschnee sind innerhalb kürzester Zeit gefallen. Der aufziehende Schneesturmscheint alles zu lähmen und in weisse Pracht zu hüllen, was nur geht. Wie gehen die Menschen eigentlich damit um, dass der Schnee sie beinahe erschlägt? Im Grunde sind Niedeschläge in diesen Mengen nichts ungewöhnliches, ungewöhnlich ist allerdings die Dauer und die Heftigkeit des Blizzards, der da über das Land fegt. Was machen eigentlich die Menschen, während das Land verschneit? Es sieht so aus, als wenn die Menschen lieber zu Hause bleiben sollten anstatt sich draussen aufzuhalten. Was hierzulande als aussergewöhnliche Maßnahme stattfindet, ist in den Vereinigten Staaten beinahe Normalität. Flughäfen und öffentliche Verkehrsmittel stellen ihren Betrieb ein, Schulen werden geschlossen. Als Folge werden sich die meisten mit Lebensmitteln eindecken, es wird wohl für eine ganze Weile zu Engpässen bei der Versorgung und auch im medizinischen Bereich kommen.
Stellt sich nur noch die Frage, in welcher Weise entstandene Schäden erstattet werden. Alleine in Deutschland gibt es genug Schäden durch die Wetterverhältnisse der letzten Tage. Wie wird es bie den Amerikanern sein?
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Katholische Geheimnisse - Die Missbrauchsvorwürfe werden zum Desaster

Für die Katholische Kirche entwickelt sich der massenhafte Missbrauch
von Schülern beinahe zum Supergau. Es ist nicht so, dass sich die Taten auf Berlin oder Bonn beschränken und man kann mittlerweile nicht mehr nur von Einzeltaten ausgehen. Es hat fast den Anschein, als wenn die katholische Kirche ein dunkles Gesichtzeigt. Aber welche Konsequenzen will man ziehen? Bisher hatte sich die Kirche geschickt aus allen Affairen herausziehen können und sie wird es auch weiterhin tun. Es ist ja nicht nur derFall Canisius, der eigentlich Zahnschmerzen bereiten müsste. Beinahe 100 Verdachtsfälle der letzten 15 Jahre sind nun ans Tageslicht befördert worden, Fälle, die sich quer durch das Land ziehen.
Die katholische Kirche bemüht sich, mitzuspielen und verspricht Aufklärung der Fälle. Offenbar will man schnellstens seine schwarzen Schafe loswerden, bevor der Schaden noch grösser wird. Dabei ist das Thema Sexualität bei der katholischen Kirche weiterhin kein Thema, im Gegenteil. Man bemüht sich auch, schnellstens zu verlautbaren, dass das Zölibat nicht an den sexuellen Entgleisungen einiger Kleriker verantwortlich sei. Katholische Würdenträger sind eben keine asexuellen Menschen, auch wenn man das gerne und stillschweigend fordert. Nach und nach baut sich auch Misstrauen gegenüber kirchlichen Stellen auf, es fürfte nun nicht mehr so einfach sein, deses wieder abzubauen, solange Sexualität und Missbrauch unter Katholiken ein Tabu darstellt. Deutschland ist in diesem Punkt allerdings nicht das einzige Land, in dem Missbrauch und Gewalt gegenüber Kindern durch die Kirche langsam Publik werden. Egal, ob es Irland oder die Vereingten Staaten oder gar ein anderes Land ist, der Schaden für die Kirche ist immens. Es kann auch niemand sagen, wie hoch möglicherweise der Schadensersatz sein könnte, der in Folge einer Klagewelle möglicherweise auf die Katholische Kirche zukommt.
Zuletzt, wird sich etwas ändern? Es wäre eine Revolution, wenn man nach Jahrhunderten der sexuellen Abstinenz vom Zölibat lassen würde. Es wäre ein beinahe undenkbarer Traum, es würde die katholische Kirche ein Stück aus dem Mittelalter in die Moderne führen. Es wird allerdings kaum passieren.
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Köln vs. HSV 3:3

Es hätte ein unheimlicher Torreigen für die Hamburger werden können
aber das ist nicht so ganz geworden. Einen einzigen Punkt hat man mitnehmen können. Zwar haben die Hamburger nicht verloren, es gab aber auch keinen Sieg in Köln. Auch kein Tor in der letzten Sekunde. Auch van Nistelroij konnte trotz seiner Einwechslung in den letzten Minuten nichts mehr ausrichten.
Es scheint so, als wenn die Hamburger ein kleines Problem offenbaren. Es ist schon das zweite Spiel in Folge, in dem man stark beginnt und beinahe genauso stark, zumindest im Abschluss, nachlässt. 3 Tore, die zu verhindern gewesen wären und damit drei ganze Punkte eingebracht hätten. Nun sieht es so aus, als ob der Abschluss an die Spitze verloren geht. 9 Punkte Rückstand zum Tabellenführer gibt es bereits. Für die Hamburger ist es eine kleine Blamage und Bruno Labbadia sollte sich etwas einfallen lassen, will man demnächst im internationalen Fussball mitspielen. Im Moment sieht es so aus, als strebe man einen Platz im Mittelfeld an, für die Hamburger ein Ergebnis weit unter Niveau.
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Chinas Weltstudenten

Wie wird eigentlich die Welt der Forschung
in der nächsten Generation aussehen? Oder besser, woher kommen die Studenten und wo werden sie studieren?
China als Beispiel hat über eine Milliarde Menschen und ein grosser Teil dieser einen Milliarde studiert an mehr als 750 Universitäten.
Das Reich der Mitte zählt bereits heute zu führenden Forschungsnationen, man will aber noch weiter hinaus, man will gerne an die Spitze. Mit rund 1,5 Millionen Forschern ist dies natürlich kein Problem. Das Land hat bisher mehr erreicht, als man vielleicht gehofft hatte. Aber was wird die nächste Generation erreichen?
Noch mischen europäische Institutionen an der Spitze mit, auch wenn diese Spitzenpositionen heiss umkämpft sind. Aber was wird, wenn sich die Auswirkungen verschiedere Reformen bemerkbar machen? Was passiert, wenn asiatische Wissenschaftler auf einmal die Szene beherrschen während man in Europa noch immer über Pisaergebnisse und Studienreformen streitet? Das Wissen wird irgendwann an dererer Stelle weiter blühen, während man sich hierzulande bürokratische Kriege liefert. Die Diskussionen um Bachelor- und Masterstudien, die Tatsache, dass immer mehr Akademiker das Land verlassen, weil die Arbeitsbedingungen anderswo besser sind und das Gerangel um Professorenstellen sowie die Tatsache hoffnungslos überfüllter Hörsääle sollte eigentlich zu denken geben. Uneigentlich ist alles gar kein Problem, es wird einfach alles an die nächste Generation weiter gegeben, die ebenfalls keine Lösung parat haben wird.
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DSDS: Meike Büttners Tagebuch

Hinter den Kulissen sind wir die Kinder
Meike Büttner, ihres Zeichens DSDS Kandidatin, hat einiges vom Casting zu erzählen, Dinge, die in dieser Form von noch keinem Kandidaten erzählt wurden.
Die Berlinerin schreibt im Grunde ihre Erlebnisse mit Dieter wieder. Das kleine Anhängsel, der Grund, warum sie beim Castingwar, fällt beinahe unter den Tisch.
DSDS als Nebensache?
Es klingt beinahe wie Des Kaisers neue Kleider, wenn Dieter Bohlen in Fahrt kommt. Seine Kinder sind die Statisten einer ewig währenden Selbstinszenierung. Kaum ist jene vorbei, werden auch die Kinder fallen gelassen. Michael Schuhmacher, Tobias Regner und andere können ein Liedchen davon singen. Einzig Mark Medlock scheint des Dieters Lieblingskind zu sein.
Meike Büttner wird schon allein durch diese Geschichte zu Ruhm kommen, auch wenn die Hälfte dieser Geschichte nach eigenen Angaben von der Berliner Zeitung frei erfunden sein soll. Ein weiterer Punkt im Zusammentreffen von Medien und Meike Büttner.
Wer mehr über sie erfahren will, sollte in die Welt der Sozialen Netzwerke abtauchen. Mittlerweile geht nichts mehr ohne sie. Ihre MySpace Seite offenbart Meike Büttner so, wie sie ist und wie sie gesehen werden will.
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Neun Jahre Knast fürs Fremdgehen

Uta Eisenhardt sollte darüber Bücher schreiben.
Am besten wären Kriminalromane oder Komödien. Einer ihrer dokumentierten Fälle wäre Stoff für beides.
Das Tödliche Stelldichein kann man schon mit einem Schmunzeln lesen, auch wenn die Geschichte dahinter wenig lustig ist. Veysel Kilic* hatte mit Marlies Kraatz* Sex. Wild und ungezpügelt und die Geliebte ist dabei gestorben. Das »Wie« des Todes mutet beinahe wie eine Folge »Dr. House« an, die Geschichte um den getöteten Sex hätte beinahe ein Fall für »Mr. Monk« sein können. Es ist eben nicht alltäglich, dass Frau bei der schönsten Nebensache der Welt einfach verstirbt. Für Veysel Kilic hat der Sex mit der Geliebten einige unangenehme Nebenwirkungen. Die eine ist, er soll für beinahe zehn Jahre hinter Gitter, für einen Mord, den er möglicherweise "nicht selbst" begangen haben soll, das andere Problem behandelt den Ärger mit seiner Frau, die er dabei betrogen hat, denn die sitzt dem Vernehmen nach in der Türkei.
* Die Namen wurden nach Angaben der Spiegelredaktion verändert.
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Steuer-CD: Das grosse Pokern

Irgendwie war es drei Reichen nicht ganz wohl
deswegen haben sie den Weg der Selbstanzeige gewählt.
In Berlin ist man nun der guten Hoffnung, dass es weitere Selbstanzeigen geben wird. Unklar ist allerdings bisher, um wen es sich genau handelt. Näheres wird auch kaum an die Öffentlichkeit dringen, ebenso wie die Summe, die der Fiskus möglicherweise einstreichen wird.
Die Ergebnisse der ominösen Compact Disc eines kleinen Raffkes, der auf die Schnelle 2,5 Millionen Euro einstreichen will, wird nun so manchem Steuersünder Zahnschmerzen verursachen. Oder ist es das Hoffen, dass man selbst nicht unter den potentiellen 1500 Steuersündern steckt, die demnächst einen Besuch vom Fiskus bekommen werden?
Wenn der Steuerberater zum Beichtvater wird
schreibt die Tagesschau zum Thema, ob ein Judaslohn von 2,5 Millionen Euro den Geldsegen von geschätzten 200 - 400 Millionen Euro zumindest moralisch rechtfertigt, bezweifelt der Spiegel. Wie denkt eigentlich der normalverdienende Bürger? Haben die reichen Säcke selbst Schuld? Oder sind sie auch nur die Opfer von Finanzamt und Staat, nur eben etwas reicher? Schliesslich wird dem Deutschen tief genug in die Tasche gegriffen. Mit jeder Preiserhöhung verdient der Fiskus mit, mit jedem teuren Medikament, jeder Vergnügung, jeder Tasse Kaffee und jedem Kilometer muss der Normalbürger zahlen. Spielt es eine Rolle, ob da jemand mehr finanzielle Ressourcen hat als andere? Oder ist es gerecht, dass der, der viel hat, viel zahlen müsste?
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Nachtrag
Mittlerweile ist eine weitere Steuersünder-CD aufgetaucht.
Dem Land Baden-Württemberg liegt ebenfalls ein Kaufangebot von Daten potenzieller Steuersünder vor. Angeblich 2000 Datensätze soll die CD enthalten, mit der man in Stuttgart aufwarten will. Ein klein wenig erinnert das Auftauchen dieses zweiten Datenträgers an Trittbrettfahrerei, immerhin, es verwundert ein wenig, wieso ausgerechnet jetzt eine weitere CD auftaucht. Man könnte beinahe meinen, das Auftauchen der Kundendaten war von langer Zeit vorbereitet. Irgendwie ist es nicht ganz glaubhaft, dass schweizerische Banken und Versicherungen vom Datendiebstahl nichts egwusst haben wollen, der Zorn der Eidgenossen ist zwar nachvollziehbar, aber sicherlich auch gesteuert. Wenn es ums Geld geht, gibt es eben keine Freunde und in diesem Fall auch keine Grenzen. Man könnte auch beinahe meinen, das Geld der Steuerflüchtlinge wird per CD unter den Ländern aufgeteilt. Man könnte beinahe meinen, die Lieferanten der Daten würden ohnehin im Auftrag des deutschen Finanzministeriums handeln, der »Kauf« der Daten, der rechtlich kaum durchsetzbar wäre, da mit Sicherheit auch »enge Freunde« von Regierungsangestellten in der Schweiz ihre Schäfchen ins Trockene gebracht haben könnten, ist aus diesem Grund vielleicht nur fingiert. Es wird nur jene treffen, bei denen es sich lohnt, tiefer zu graben. Es wird aber sicherlich nicht die treffen, die es nicht treffen soll. So werden sorgfältig ausgewählte Daten »verraten« werden. Es wäre schliesslich schlechte Presse, wenn die eine oder andere, in der Öffentlichkeit stehende Persönlichkeit plötzlich in den Verdacht der Steuerhinterziehung kommen würde.
Beinahe so wie die Maulwürfe des BKA in den Reihen rechtsradikaler Gruppierungen und Parteien wäre es also nicht unmöglich, dass es feste Mitarbeiter und Spione in Banken und Versicherungen freemder Länder gibt, Spione, von denen niemand etwas weiss. Dass Finanzminister Schäuble nun sozusagen die letzten Reserven anzapft, zeigt auch, wie pleite Deutschland wirklich ist. Man presst eben nicht mehr nur das Volk aus, weil es kaum noch Summen gibt, die man unauffällig einstreichen kann. Nun sind es beinahe die letzten Groschen, die man zusammenscharrt. Aber ob beinahe eine halbe Milliarde Euro etwas ausrichten kann?

Brittany Murphy - Die Spekulationen haben ein Ende

Es ist noch nicht sehr lange her
dass die Meldung über die tatsächliche Todesursache von Brittany Murphy veröffentlicht wurde. Der Tod der Schauspielerin> hatte Wellen geschlagen, nachdem sie am 20. Dezember tot in ihrem Badezimmer gefunden wurde. Eine Lungenentzündung war laut Gerichtsmediziner die Todesursache, illegale Substanzen sollen nicht gefunden worden sein.
Und nun? Die Darstellerin aus »Sin City« ist nicht mehr, zurück bleiben ihre Filme und eine Erinnerung. Dabei ist Brittany Murphy nicht die erste Schauspielerin, die unter 35 starb. Da wäre noch der Schauspieler Heath Ledger, der im Alter von 27 Jahren das Zeitliche segnete. Was ist eigentlich los unter Amerikas jungen Schauspielern? Man könnte meinen, einige hätten den Song »Nur die besten sterben jung« der Böhsen Onkelz verinnerlicht. Wirklich?
Die Feststellung, dass alle einmal sterben müssen, gilt nicht so wirklich. Zumindest nicht in einem Alter, in dem die meisten, auch junge amerikanische Schauspieler, vor Gesundheit strotzen müssten. Uneigentlich nehmen Krankheiten, an denen die Betroffenen eigentlich jeseits des 40. Geburtstages leiden müssten, zu. Klar ist jedoch, der Schauspielerin hätte geholfen werden können. Für die Hinterbliebenen ist dies allerdings ein schwacher Trost. Die Erkenntnis über die tatsächliche Todesursache sollte allerdings auch eine Warnung sein. Nicht alle, die gesund aussehen, sind es auch. Ob Witwer Simon Monjack nun lächerlich bestürzt ist oder nicht, die Frage ist nicht, wer Schuld hatte oder warum nichts getan wurde sondern, wieso es eine Gesellschaft gibt, in der Krankheiten um der Eitelkeit willen verschwiegen wird.
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Streikwellen lähmen das Land?

Man kann einenVorgeschmack darauf bekommen
was passiert, wenn nichts mehr funktioniert. Der Warnstreik des öffentlichen Dienstes hat in manchen Landkreis beinahe alles öffentliche Leben beendet. Vor allem der Nahverkehr hat viele Punkte empfindlich getroffen. Betroffen war vor allem NRW. Aber auch anderswo wird heftig gestreikt. Viele hatten sich gefragt, wie sie denn zur Arbeitkommen? Der Sinn und Zweck des Streikes. Nicht nur Nahverkehrsunternehmen standen still sondern in manchen Orten auch Kindertagesstätten und Schulen. Bereits gestern hatten diverse Seiten auf den Schulausfall hingewiesen.
Aber was wird noch werden? Klar ist, viele sind dem Streik davongelaufen. Diverse andere werden das nicht können. Der Warnstreik des öffentlichen Dienstes hat so manchem Taxifahrer ein besseres Einkommen beschehrt, nicht immer und überall scheinen die Streiks ihre Wirkung so entfaltet zu haben, wie man es gerne wollte. Einige der Unannehmlichkeiten, beispielsweise beim Nahverkehr sollen von Fremdfirmen abgefedert worden sein.
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Jesuitenorden - weitere Missbrauchsfälle

Das Berliner Canisius Colleg
ist offensichtlich nicht die einzige Schule, an denen es zu Missbrauchsfällen durch katholische Priester des Jesuitenordens gekommen war. Mittlerweile sind auch Fälle an der Hamburger Sankt-Ansgar-Schule bekannt. Offenbar nicht nur dort. Es fällt auf, dass es Mitglieder des Jesuitenordens sind, die sich des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht hatten. Auch wenn die Taten beinahe eine Generation zurück liegen, sind sie bei den Opfern noch immer präsent. Nicht nur aus Hamburg sondern auch aus anderen Städten wie Bonn und Hannover sind entsprechende Fälle bekannt geworden.
Vom Jesuiten Orden spricht man gerne als intellektuelle Elite der Katholischen Kirche. Kann es vielleicht sein, dass die Generationen von Jesuiten Patern, die ehelos und »enthaltsam« gelebt haben wollen, doch nicht so ganz die Ordensregeln halten? Ob die Brüder arm sind, sei dahin gestellt, enthaltsam ist ein Teil der Jesuiten offensichtlich keinesfalls und niemand weiss, was sie ausser beten und lehren noch alles machen, bisher war kaum etwas davon bekannt und die Öffentlichkeit wollte nichts davon wissen. Das Ansehen des Jesuiten Ordens und der katholischen Kirche dürfte sich mit den neuerlichen Vorfällen weiter verschlechtert haben und mit dem Versuch, um Vergebung zu bitten, ist es offenbar auch nicht getan. Nach Ansicht einiger Katholiken soll der Fehler in der katholischen Kirche selbst liegen. Manche zweifeln die historische Entscheidung, Menschen enthaltsam leben zu lassen, an und verweisen auf die »natürlichen, menschliechen Triebe«, was aus den Tätern irgendwie Opfer macht. Ob derartige Erklärungsversuche allerdings in der abendländischen, katholischen Kultur gerechtfertigt sind, sei dahin gestellt, Tatsache ist, dass die Jesuiten durch ihre praktizierte Enthaltsamkeit zu etwas gebracht, werden, was kaum in der Natur des Menschen liegt. Sexualität ist nicht einmal der evangelischen Kirche fremd. Vielleicht sollte unter praktizierenden Katholizisten ein generelles Umdenken stattfinden. Es ist unlogisch, dass einige Mitglieder der katholischen Kirche von Gottes Vermehrungsdoktrin (Gehet hin und vermehret euch) ausgeschlossen werden.
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NASA: Nächster Shuttlestart - 07. Februar

Space Shuttle Endeavour wird als STS 130
zur ISS aufbrechen. Der Countdown ist für 04:39 EST geplant.
Die NASA gibt ausserdem bekannt, dass auf dieser Mission einiges geplant sei. So sollen mindestens 3 Ausstiege stattfinden, die Endeavour hat auch weitere Teile der Internationalen Raumstation an Bord. Neben Commander George Zamka werden ausserdem Terry Virts, Kathryn Hire, Stephen Robinson, Nicholas Patrick und Robert Behnken ins All reisen wobei Terry Virts das erste Mal in den Weltraum fliegt. Dr. Nicolas Patrick ist auch mit einem eigenen Twitteraccount vertreten.
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DSDS - Fluchende Karibik

DSDS - Fluchende Karibik
Es ist eben nicht alles Dieter, was glänzt
Nicht einmal Schweissperlen. Immerhin, 15 Kandidaten wollen sich in Punta Cana feiern lassen, aber dazu muss einiges getan werden. Wie es aussieht, hat RTL so einiges aufgefahren, um 35 Kandidaten und eine 3köpfige Jury zu feiern.
Chekker Thomas sieht keine Konkurrenz. Mit ein paar Bröckchen Englisch und noch so ziemlich feucht hinter den Ohren erschafft sich der 16jährige Grünschnabel ein eigenes Chekkerenglisch. Kommt da eigentlich noch etwas? Wenigstens kommt eine Einsicht, nämlich die des Wackelkandidaten. Sein Selbstbewusstsein ist etwas angekratzt. Vielleicht versteht das Kind nun, dass nicht alles easy sein kann.
Ruzhdi ist nicht frei von Zweifeln und wirkt bei seinem ersten Auftritt angespannt und verkrampft. Die Umstände mögen vielleicht daran schuld sein. Mit dem Problem des Klimas und des Jetlags haben beinahe alle Probleme. Selbst Menowin zeigt deutliche Ermüdungserscheinungen, die Anpassungsprobleme wurden offensichtlich unterschätzt. Aus den Zusammenschnitten der Sendung kann man vermuten, dass die Schwierigkeiten vielleicht sogar gewollt waren, um den Druck zu erhöhen. Man kann es nachfühlen, dass der Gemeinschaftsdruck immens gewesen sein muss.
Entspannter sehen dann die folgenden Aufgaben auf der Mattscheibe aus. Steffi, Angeliki und Naomi sehen dabei schon sehr entspannt aus. Bei dieser Aufgabe scheint die Performance besser zu klappen als vermutet. Auch die Gerüchteküche wird ein klein wenig bedient. Gesanglich war es dann eher ein Durcheinandersingen auf der Strandparty. Lange Gesichter nach dem Juryurteil und betretenes Weinen.
Kevin, Manuel und Patrik haben ähnliche Probleme. Aber dass ausgerechnet Chekkertom zum Performanceexperten von DSDS aufsteigt? Für irgend etwas muss er ja gut sein. Kollegial waren die Chekkertips vor laufender Kamera dennoch. Der Auftritt wirkte dennoch verkrampft, auch wenn die Urteile der Jury positiver waren.
Menowin und Alexandra scheinen es ebenfalls drauf zu haben. Für ihn steht allerdings mehr auf dem Spiel als nur ein Auftritt bei DSDS. Am Auftritt selbst hat die Jury nichts auszusetzen. Es hat beinahe den Anschein, als würde sich ein Pärchen finden. Oder ist es nur die Schippeltechnit der RTLer?
Helmut Orosz sieht es offenbar genauso und es wird geübt und geprobt bis die Flut weicht. Marcel Pluschke fungiert nur als Nebenstimme, aber die Drei von der Tankstelle machen das schon. Veni vidi vici eben.
Dieter Bohlen als Regisseur? Kim und Thomaskönnen sich offensichtlich nicht ganz riechen aber Feindschaften sind manchmal am sympatischsten. Es war gut, das kann man nicht abstreiten.
Liebe Kim, ihr passt zusammen, da kannst du machen nix, den Chekker wirst du so schnell nicht mehr los, egal was du machst.
Mehrzad und Olivera empfinden sich als Traumpartner. Zumindest gesanglich hat sich noch ein Pärchen gefunden, das auch zusammen passt. Vielleicht gibt es ja doch noch eine Hochzeit auf der Bühne. Notar Fleischhauer würde als Trauzeuge passen.
Dirkund Ruszhdi haben sich zwar gut verstanden, gesanglich liegen zwischen ihnen Welten. Sänger sollte Ruzhdi nicht werden, seine Leistung konnte er irgendwie nicht steigern. Aber gleich abfliegen lassen? Der Rest ist geschockt und Ruzhdi blamiert bis auf die Knochen.
Aber was war wirklich in der Karibik passiert, damals während des Recalls? Wir werden es wohl nie erfahren, es sei denn, die Hauptdarsteller brechen irgendwann ihr Schweigen und erzählen ihre Anekdoten.
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Raabs Eurovision-Castingshow

Raab total oder Casting total?
Eines kann man sagen, es gab keine Scheiße und auch sonst wurde nicht gefremdschämt, es wurde gefreut.
Stefan Raab, Yvonne Cetterfeld und Marius Müller-Westernhagen haben eine Jury, die zwar etwas zuviel um den heissen Brei redete, ansonsten aber fachlich in den meisten Fällen richtig lag. Die Eurovisions Casting Show, Unser Star für Oslo ist etwas vollkommen neues, zumindest in Deutschland an den Zeitgeist angepasst. Ob es Simon Fuller passt, dass man seine Idee der Castingshow sogar für ein Dinoformat wie den Eurovision Song Contest benutzt? Sagen wir mal so, wenn es hilft, nicht auf den letzten Plätzen herum zudümpeln, sollten alle Mittel erlaubt sein. Aus dem Contest mit dem verstaubten Image ist mittlerweile eine vollkommen andere Commerzshow geworden und bisher gelang es nur selten, mit der musikalischen Konkurrenz wirklich mit zuhalten. Die Kandidaten, die auf der Bühne standen, waren wirklich gut. bei so viel guten Simmen kann man nur parteiisch sein, um wirklich auszuwählen. Egal, ob sie nun Katrin Walter heissen, sie waren alle gut.
Da ist es gut, dass die Kandidaten des Song Contestes nicht bei DSDS verheizt werden. Zum einen gibt es keine »Fremdschämgarantie«, zum anderen interessiert wirklich die gesangliche Leistung und nicht der Umfang von Brust und Hintern. Da vermisst der DSDS-Geschädigte auch die Dokusoup um zickende und streitende Kandidaten.
Beim Eurovision Song Contest geht es eben um mehr als nur einen Gewinner, der nach einem halben jahr Verheizen und einem Album wieder ins Jobcenter muss.
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Vietnam: Mangelware Mädchen

Nicht nur in China sind weibliche Föten unbeliebt
sondern offensichtlich auch in Vietnam.
Jungen sind Stammhalter, sollen die Ahnenaltäre pflegen, den Familienbesitz erben und ansonsten fällt kein driftiger Grund ein, warum Mädchen in Vietnam abgetrieben werden. Sie werden aber und das offensichtlich nicht zu knapp. Dass dies negative Folgen für die »verbliebenen Mädchen und Frauen« haben könnte, scheint vielen Eltern vollkommen egal zu sein. Auch egal ist offenbar der Trend, dass sich so manche Gesellschaften und Kulturkreise auf diese Weise selbst abwickeln. Eben nicht nur in China.
Wie könnte denn eine vietnamesische Gesellschaft der kommenden Generation aussehen? Abgesehen davon, daß der vietnamesischen Politik noch nicht aufgefallen ist, was sich da entwickelt und man die eigenen, staatlichen Interessen offenbar nicht wahrnehmen will, wird es sich offenbar so entwickeln, dass sich um Mädchen ein Krieg entwickelt, diese zu »Gemeineigentum« zu zu werden drohen. Frauenhandel, Prostitution, Vergewaltigungen und Kriege um Mädchen und Frauen dürften folgen.
Sinken in verschiedenen Gebieten die Geburtenraten, weil eben nicht mehr genug Frauen vorhanden sind, dürfte sich die Bevölkerungszahl in spätestens zwei Generationen auf ein Niveau, weit unter die Hälfte der bisherigen Bevölkerungszahl einpendeln, eine funktionierende Infrastruktur wäre dann kaum noch aufrecht zu erhalten. Etwas ähnliches, wenn auch nicht ganz so drastisch wie vielleicht in Vietnam dürfte China drohen. Die strikte »Ein-Kind-Politik« stoppt zwar eine explodierende Bevölkerung, die Bevorzugung von Jungen dürfte diese auch im Reich der Mitte langfristig sinken lassen, solange man übertriebenen Wert auf Stammhalter legt.
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Iranische Märchen aus einer Nacht

Ob man im Westen wirklich glaubt,
was da aus der islamischen Republik heraus quillt?
Es ist kaum zu glauben, dass der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Atomstreit einlenken will. Plötzlich sei ein Anreichern von Uran im Ausland kein Problem mehr. Sieht sich die Iranische Führung plötzlich derart an den Rand gedrängt, dass es die Bedingungen, der Atomkraft wegen, akzeptieren muss? Ahmadinedschads Ankündigung lässt aufhorchen und macht auch misstrauisch.
Ein wenig erinnert sie an die nordkoreanischen Versuche, sich mit dem Westen zu einigen. Nach salbungsvollen Worten hatte Nordkorea, ganz berechenbar übrigens, die Waffen sprechen lassen und ein wildes Feuerwerk veranstaltet. Was wird der Iran veranstalten? Ahmadinedschad steht mit dem Rücken zur Wand, seine Regierung hat den Karren vor die Wand gefahren, es ist von Vetternwirtschaft die Rede. Will man im Land der Mullahs nur Zeit schinden? Man muss sich allerdings etwas einfallen lassen, um dein Staat wieder auf die Beine zu bekommen. Die Verquickung von Staat, Religion, Militär und Wirtschaft hat Seilschaften entwickelt, die sich kaum aus eigener Kraft lösen lassen. Früher oder später verstrickt sich die islamische Republik in einen blutigen Bürgerkrieg. Unklar ist aber, wer ihn gewinnt, demokratische Kräfte werden es allerdings nicht sein, die Seilschaften und Verbindungen, welche in denletzten Jahrzehnten gewebt wurden, sind offenbar zu undurchsichtig, als dass man wirklich schnell aufräumen könnte. Während dessen gehen die Unglaublichkeiten im Mullahstaat weiter.
Aussenpolitisch bekommt der Iran ebenfalls sehr dünne Luft. Es ist nicht klar, welche Angebote aus Teheran kommen, klar ist aber, man ist sehr vorsichtig mit iranischen Offerten geworden. Die Nachricht, dass der Iran hoch angereichertes Uran nicht produzieren kann, beruhigt ein wenig. Nie Nachricht, dass der Iran möglicherweise doch nicht die Technologie besitzt, um hoch angereichertes und demnach waffenfähiges Kernmaterial herzustellen, entspannt die Situation ein wenig, niemand kann allerdings sicher sein, dass das Kernmaterial, was man für einen medizinischen Reaktor verwenden will, nicht doch noch seinen Weg in einen Waffenträger findet.
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Vorsicht, schwimmende Bomben in Israel

Terroristen lassen sich immer wieder
etwas Neues einfallen. Nun sind es keine fliegenden Bomben in Form von Katjuscha-Raketen, nein, jetzt sind es, mit Sprengstoff gefüllte Fässer, die an die israelische Küste angeschwemmt worden sind. Man kann damit zwar nicht gezielt Anschläge verüben, offenbar sind einige böse Kräfte dazu über gegangen, nach dem Prinzip »drop and forget« gefährliche Sprengsätze zu versenden. Israel vermutet militante Palestinenser hinter den schwimmenden Bomben und mittlerweile ist man seit einiger Zeit in Alarmstimmung. Für die Sprengstofffässer selbst macht sich der Islamische Dschihad verantwortlich, nach israelischen Angaben sei die Hamas offenbar nicht beteiligt.
Beschränken sich schwimmende Bomben allein auf Israels Küste oder muss man nun weltweit mit Objekten an der Wasseroberfläche rechnen, die ähnlich wie Seemienen explodieren und Schiffe schwer schädigen? Muss man vielleicht auch damit rechnen, dass Terroristen zu regelrechten Ökoterroristen werden und sich Anschläge vielleicht in Zukunft nicht alleine auf »Wertgegenstände« der Ungläubigen richten sondern auch ökologische Schäden angerichtet werden? Es mag sich niemand vorstellen können, was ein gekaperter Supertanker möglicherweise vor einer europäischen oder amerikanischen Küste anrichten kann, die Schäden würden die der Exxon Valdez um ein Vielfaches übertreffen. Was als Unfall bereits immensen Schaden anrichtet, kann als kontrollierter Anschlag noch Mehr vernichten. Vor allem sind derart schmutzige Ökobomben derart billig, dass sie sich beinahe überall herstellen lassen und eine Infrastruktur lässt sich beinahe überall und an jedem Punkt schädigen.
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Heisse Scheiben aus der Schweiz

Dass das Schweizer Bankgeheimnis
geknackt wurde, davon kann man schwerlich ausgehen, dennoch wurden einige gut gehütete Bankgeheimnisse gelüftet. Für 2,5 Millionen Euro will nun der deutsche Fiskus den eigenen Steuersündern auf die Schliche kommen. Der Vorgang ist nicht unumstritten, manche haben das Gefühl, Deutschland setzt sich, nicht zum ersten Mal, über Recht und Gesetz hinweg. Die »Anderen« tun es allerdings auch, die frage ist nur, wo ist eine moralische Grenze. Kritiker, insbesondere aus der Schweiz sprechen in dem Zusammenhang mitunter auch von einem »Judaslohn« der da gezahlt werden soll. Es gibt genug warnende Stimmen die da meinen, der Deutsche Staat mache sich in diesem Fall der Hehlerei schuldig. Der deutsche Professor Björn Burkhardt meldet in diesem Punt zumindest Zweifel daran an, dass Deutschland unrechtmäßig handeln würde. Aus einer Steuersünde entwickelt sich ein handfester Rechtsstreit ums Prinzip.
Man muss sich nun als Schwerreicher etwas anderes einfallen lassen, will man sein Geld nicht dem deutschen Fiskus in den Rachen werfen. Aber ob Österreich als letzter Hort gebunkerten Schwarzgeldes sicher ist? Damit ist das Geld wieder in der EU gelandet und geändert hätte sich de facto nicht sehr viel. Vielleicht eignen sich ja wieder alte Schatztruhen oder die Hunderter werden wieder zwischen den Buchseiten versteckt. Dumm ist nur, damit lassen sich keine Zinsen erwirtschaften, also sollte man seine Millionen lieber investieren. Und damit der gute Zweck nicht zu kurz kommt, lieber gleich in Deutschland. Der Fiskus verlangt ohnehin seinen Anteil. Oder eben spenden. Haiti kann ein paar Millionen gebrauchen.
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»Unter Uns« Star Kapfelsperger steigt aus

Zwei Jahre verkörperte
Anna Julia Kapfelsperger Charlotte Sommer aber damit ist bald vorbei. Wie nun vermeldet wurde, will die 24jährige eine andere Karriere anstreben, als Musicalstar in Las Vegas. Bisher war von ihr noch nicht selbst zu hören, wie weit diese Pläne realistisch sind und welche Angebote sie hat. Auf ihrer Webseite steht darüber zumindest noch nichts.
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