Elena ist eine Datenhydra

Die Hydra kann man
hier beinahe wörtlich nehmen. In Sachen Datenschutz und gläserner Arbeitnehmer ist das Datensystem Elena für Datenschützer und Gewerkschafter so etwas wie ein rotes Tuch.
Alle möglichen und unmöglichen Einzelheiten von 40 Millionen Arbeitnehmern sollen ursprünglich gespeichert werden, beispielsweise auch Streikaktivitäten und andere »Fehlzeiten«. Die Aussage, Elena solle lediglich Bürokratie eindämmen, scheint von Anfang an nur eine Lüge gewesen zu sein, so wie man Arbeitnehmer auf diese Weise ausspähen und kategorisieren kann. Elena ist damit beinahe einzigartig. Die Deutsche Rentenversicherung hat damit einzigartige Macht bekommen, aber wer kontrolliert Elena? Und wer kontrolliert, was gespeichert und was abgerufen wird? Da sind die angepriesenen Sicherheitsvorkehrungen schon fast von vorgestern, vor allem, wenn man bedenkt,mit welchen technischen Mitteln die potentiellen, abrufenden Behörden wirklich arbeiten. Auf der Elena Seite selbst hüllt man sich auf die Frage, wer berechtigt ist, noch in Schweigen.
Aber wer wäre alles »berechtigt«? Vielleicht Sicherheitsbehörden, wenn es darum geht, einen potentiellen Straftäter zu überführen? Vielleicht auch interessierte Arbeitgeber, um Bewerber auszusieben, die eine bestimmte Anzahl von Krankheitstagen überschritten haben, mehr Kinder haben, als dem Arbeitgeber lieb sein könnte, obwohl es ihn kaum interessieren dürfte oder auch, welche Qualifikationen und Nebenjobs ein Arbeitnehmer jemals besucht hatte.
Der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung, Peter Schaar, bezeichnete Elena bereits vor einiger Zeit als unverhältnismäßig. Ob Schaars Kritik allerdings etwas bewirkt, ist ungewiss, da der Bundesdatenschützer kaum Befugnisse hat und seine Warnungen bei den Verantwortlichen in vielen Fällen meist ungehört verhallt. Sicher ist, man wird auch international sehr beobachten, was Elena zu leisten vermag. Nicht nur in britischen Datenbanken werden sich vielleicht bald Teile von Elena wiederfinden, sondern mit Bestimmtheit auch im datengierigen, fernen Amerika. Und wer weiss, vielleicht wird sich eines Tages die unvermeidliche Werbeflut im Briefkasten auf verkaufte Daten von Elena stützen.
Elena wird demnach doch nur eine korrupte Plaudertasche sein.
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Die bitterbösen Böhsen Onkelz

Nicht einmal zum Flüchten reicht es.
Was fällt ihnen ein, wenn sie an die Böhsen Onkelz denken? Richtig, Gewalt, Sex und Skandale.
Einen der jüngsten Skandale hatte Onkelz-Sänger Russell selbst verursacht, Fahrerflucht. Auf der A66 nahe Frankfurt/Main soll Russell einen anderen Wagen gestreift haben und geflüchtet sein. Er wurde kurze Zeit später unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Ob er aus dieser Affaire heil wieder heraus kommt? Noch streitet der Sänger alles ab, anhand gesicherter Spuren soll er nun überführt werden. Unklar ist allerdings, wie hoch die Strafe wirklich ausfallen wird. Die könnte sich wesentlich erhöhen, sollten die beiden Unfallopfer, ein 19jähriger und ein 21jähriger Mann, bleibende Schäden davon tragen. Wir wünschen gute Besserung!
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Karl-Heinz Funke - Der festgeklebte Funktionär

Karl-Heinz war schon vieles und der Höhepunkt seiner politischen Karriere war das Amt des Landwirtschaftsministers unter Gerhard Schröder. Karl-Heinz hat auch einen persönlichen Tiefpunkt, wobei man eigentlich nicht ganz unterscheiden kann, welcher tiefe, politische Punkt denn nun gemeint sei. Ist es die Abwahl als Ratsvorsitzender oder der Verzicht auf weitere Ämter durch die unerlaubte Finanzierung seiner Silberhochzeit durch den Oldenburgisch-Osfriesischen Wasserverband? Klar ist nur eines, man muss sich manchmal sehr wundern, welche Stilblüten die Sozialdemokratische Partei zum wachsen bringt.
Was Karl-Heinz Funke demonstriert, ist eigentlich vor etwas mehr als zwanzig Jahren aus Amt und würden gejagt worden und fristet heute teilweise als Rentner sein Dasein in Ostblerliner Plattenbauten oder schreibt Bücher. Anders allerdings Karl-Heinz. Der Funke kommt Aufforderungen, seine Ämter niederzulegen nicht nach, lehnt einen kompletten Rücktritt kategorisch ab. Begründungen, warum er nicht von allen Ämtern zurück treten wolle, hat Funke bisher nicht geliefert.
Es gibt allerdings auch Wirrungen um die Rücktrittsforderungen der SPD. Während die SPD Friesland Funke zum Rücktritt aufforderte, soll die SPD Fraktion Varels hinter den ehemaligen Minister stehen und ihn unterstützen. Schlechter als in einer solchen Situation kann sich Varel allerdings nicht präsentieren. Die Funke-Affaire hat die »Stadt zwischen Wald und Mehr« mittlerweile der Lächerlichkeit preis gegeben und es ist nicht sicher, ob sich das rote Kaspertheater nicht doch auf die Stadtentwicklung auswirkt. Sicher ist aber eines, man schaut wieder an den Jadebusen und schüttelt den Kopf. Und mal ganz ehrlich, würden sie in einer Stadt rot wählen, wenn sie wüssten, dass sie die immergleichen Bonzen zur Macht verhelfen? Mancheiner könnte dabei pessimistisch schwarz sehen,
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Darth Vaders Todessterne im All Entdeckt!

Nein, das ist keine Ente.
Zumindest nicht vollständig, denn das Weltraumteleskop Kepler hat Himmelskörper entdeckt, welche die Astronomen nicht ganz begreifen können.
Definieren können die Wissenschaftler die Himmelskörper, die nun bekannt sind, offenbar nicht, denn sie scheinen nicht den bisher bekannten Gesetzen zu folgen. Die heissen, kleinen Körper passen offensichtlich in keine bekannte Kategorie. Muss man eine neue, astronomische Schublade entwickeln? Das sind allerdings nicht die ersten, ausserirdischen Rätsel, die es zu interpretieren gilt. Es gibt ältere »Artefakte« aus dem Weltall, die sich mit irdischen Maßstäben nicht vollends erklären lassen, beispielsweise Hinterlassenschaften des Chiemgau-Kometen, die definitiv nicht irdischen Ursprunges sind und bisher unbekannte Eigenschaften haben.
Die Liste kann man beinahe unendlich fortsetzen. Fakt ist aber, Kepler hat seine Entdeckungsreise erst begonnen und für die Wissenschaftler wird noch so manche, ungeknackte ausserirdische Nuss bereit stehen.
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DSDS - The next Winner ist Helmut Orosz?

Der eine Teil der Talentefindungsshow
Dieter sucht den Superstarfindet fernab jeglicher Öffentlichkeit statt und die Kandidaten werden bereits während des Recalls durch eine gnadenlose Menschenmühle gedreht, um das Individuum mit der besten Story und dem grössten Verkaufswert heraus zufiltern. Musikalische Talente sind hierbei zwar wünschenswert aber nicht wirklich gefragt. Den grössten Verkaufswert haben immer noch Menschen aus unteren, gesellschaftlichen Schichten, sie haben gewissermaßen den Aschenputtelbonus, einem Umstand, der besonders profitträchtig ist. Besonders viel Gewinn scheinen Männer zu versprechen denn bisher gab es nur eine Frau, die als Gewinner die Castingshow verlassen konnte, Elli Erl.
Der neueste, heisse Kandidat für Bohlens Konto heisst Helmut Orosz. Nach Sanftrocker Thomas Godoj könnte Orosz tatsächlich als Gewinner von der Castingbühne fallen, es stellt sich nur die Frage, ob auch er einen Plan B hat, sollte es mit der gesteuerten Karriere a' la Bohlen nichts werden. Dabei ist Orosz nicht einmal Neuling auf der DSDS Bühne. Bereits 2003 hatte der Gelegenheits-Tontechniker vorgesungen und war unter die letzten 50 gekommen. Vielleicht hat er diesmal mehr erfolg, der Helmut.
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Blog des Tages - Internet Law

Wenn es um Rechte
im Internet geht, kann der gemeine User ziemlich allein auf weiter, digitaler Flur stehen. Es gibt nicht viele Anwälte, die sich der Websachen annehmen und sie dann auch noch verständlich erklären. Einer der Wenigen ist Thomas Stadler aus Freising in Bayern. Der Fachanwalt für IT- Recht und für Gewerblichen Rechtsschutz, kommentiert in seinem Blog Internet-Law Vorgänge, die sich hauptsächlich mit dem WWW und den Medien befassen. Einer der jüngsten Artikel beschäftigt sich mit fragwürdigen Praktiken der GEZ und des NDR.
Internet-Law verdient Aufmerksamkeit und ist damit der Blog des Tages.
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USA - Das Jahrzehnt der Kriege

Beinahe zehn Jahre hintereinander
befinden sich die Vereinigten Staaten im Krieg. Mal mit dem einen, dann wieder mit dem anderen. Aber ist es wirklich Krieg? Es gab bisher kaum einen US-Präsidenten, der seine Soldaten nicht in Kämpfge geschickt hat, auch Friedensnobelpreisträger Barack Obama hat seinen eigenen. Der findet zur Abwechslung einmal nicht im Irak oder in Afghanistan statt, diesmal ist es der Jemen.
Die Frage ist, ob der Krieg im Jemen wirklich gerechtfertigt ist oder nicht. Der Jemen ist instabil und aus US-Sicht ist Militärhilfe zwingtend notwendig, um Al Kaida, die sich hauptsächlich in diesem arabischen Land aufhalten und von hier aus Selbstmordattentäter in die Welt schicken, zu stoppen. Üben sich die Vereinigten Staaten nun in Selbstverteidigung? Tatsache ist nun einmal nach offiziellen Meldungen, der jüngste Anschlag, der verhindert werden konnte, hatte seinen Ursprung im Jemen und von hier aus sollen, glaubt man alten Drohungen Bin Ladens, noch weitere folgen. So zwingt man die verhasste USA, weitere, finanzielle Mittel in Unternehmungen zu stopfen, die man sich vielleicht gerne erspart hätte. Etwas ist am jemenitischen Feldzug jedoch anders. Ähnlich wie in Pakistan führt man nicht gegen, sondern in fremden Ländern Krieg, ein Umstand, der die imperialen Kontrollzwänge der Vereinigten Staaten ein klein wenig verschleiert. Die Frage ist, wo überall mit Al Kaidas Hilfe hat man sich denn schon festgesetzt? Nicht erst seit gestern Abend, sondern schon vor Beginn des Afghanistanfeldzuges unterhalten die USA Stützpunkte auf dem Staatsgebiet der ehemaligen Sowjetunion, nicht wirklich zurBegeisterung Russlands. Man ist mittlerweile mit unzähligen bekannten und geheimen Stützpunkten in Südamerika präsent, fühlt sich schon lange in Persien heimisch und leistet nun auch Militärhilfe im Jemen. Herr der Kolonien Stützpunkte ist Obamas Vizekönig General Petraeus, Kommandeur des Central Command für Nahost und Zentralasien. Bei soviel amerikanischer Präsenz muss man sich schon einmal die Frage stellen, ob Uncle Sam die Weltherrschaft nicht beinahe schon komplett errungen hat, von widerspensitigen Staaten wie China und Russland einmal abgesehen.
Etwas wundert allerdings immer wieder, nämlich die brutale Zwiesprache, die Al Kaida und US-Präsidenten, hier George W Bush und nun auch Barack Obama, miteinander halten. Wobei man bei George W nicht soi genau weiss, ob er wirklich nur in seiner Funktion als US Präsident droht, es sind ja noch nicht einmal vollends alle Umstände zum 11. September geklärt. Es steht noch immer der Vorwurf im Raum, George W Bush habe den Anschlag auf die Twin Towers als Vorwand benutzt, um gleich mehrere Kriege vom Zaune zu brechen, quasi als die US-Variante des Senders Gleiwitz.
Der Anschlag mit Flugzeugen war allerdings nicht der erste auf das World Trade Center. Bekanntermaßen hatte es unter Bill Clinton schon einmal einen Bombenanschlag gegeben. Dieser blieb allerdings unbeantwortet, die Attentäter wurden lediglich zivilrechtlich verfolgt. Aber war das der Anfang? Es ist beinahe wie mit der Henne und dem Ei, wer hat zuerst geschossen, die USA oder der Terrorismus? Es ist beinahe wie bei grossen Jungs, der Sandkasten ist allerdings etwas grösser, er ist global. Nachvollziehbar sind auch die Gründe, wer zuerst mit Dreck geschmissen hat, ebenfalls nicht mehr.
Die Militärhilfe im Jemen ist Präsident Obamas Krieg. Er ist heimlicher als die anderen, versteckter und selbstgerechter, unabhängig des Faktes, dass die USA eine Art Selbstverteidigung üben. Ist die Militärhilfe überhaupt gerechtfertigt? Es kommen nicht nur angebliche Terroristen ums Leben, sondern möglicherweise auch unbeteiligte Zivilisten, deren Leben und Rechte vollkommen uninteressant zu sein scheinen. Wer hat etwas vom Krieg? Abgesehen davon, daß Islamisten vorzeitig bei den 69 Jungfrauen im Paradies ankommen, haben nur die beteiligten Rüstungsfirmen etwas davon, die sind die wirklichen Gewinner der US-Kriege. Die dummen Verlierer entspringen nach wie vor dem Volk, welchem auch immer.
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Natascha Kampusch: Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Auch mehr als drei Jahre nach dem Ende ihrer Geiselhaft
gibt Natascha Kampusch Rätsel und genug Stoff für wilde Spekulationen. Eine Spekulation, die nun offenbar die wildesten Gerüchte produziert ist die Frage, warum die Österreicherin angeblich mehrfach zu ihrem Entführer, Priklopil zurück gekehrt sein soll. Ein besonders seltsamer Fall des Stockholmsyndroms? Verschiedene Boulevardblätter und auch Weblogs lassen die Meinung aufkommen, Natascha Kampusch habe vielleicht nicht den Mut und den Willen gehabt und sie wäre letztlich »freiwillig« bei Priklopil geblieben. Aussprechen will es allerdings niemand. Der letzte, der sich mit einer Meinung, die in diese Richtung zielte, selbst verbrannt hatte, war der ehemalige Präsident des Verfassungsgerichtshofes, Ludwig Adamovich, der sich äusserte, Natscha Kampusch wäre es bei ihrem Entführer besser als zu Hause gegangen. Adamovich ist mittlerweile nicht das erste Ziel einer unglaublichen, österreichischen Schlammschlacht.
Auch in diversen Weblogs wird die Affaire mittlerweile haarklein und in allen Einzelheiten diskutiert und verlinkt. Beinahe könnte man den Eindruck gewinnen, Kampuschs Medienberater wollen die junge Frau unbedingt im Focus des öffentlichen Interesses halten, die Frage ist nur, warum? Was soll eigentlich noch aufgedeckt oder vertuscht werden? Kommt vielleicht noch eine handfeste LIebesgeschichte von Kampusch und Priklopil heraus? Wollten Entführer und Opfer vielleicht heiraten? Die ermittlungen der österreichischen Behörden werden es kaum ans Tageslicht bringen, eher wird es die Boulevardpresse sein, die sich dieser Stories ungeniert annimmt.
Und Natascha Kampusch selbst? Man kann den Eindruck gewinnen, Natasche schweigt, geniesst und zählt die Schillinge, die sich auf ihrem Konto ansammeln. Hinzu wird noch das zerstörte Verhältnis zu ihrem Vater geschrieben und fertig ist ein neues dramatisches Kapitel. Apropos Drama, was ist eigentlich aus der Idee geworden, Nataschas Leiden zu verfilmen? Ist man sich nicht mehr ganz sicher, was man da verfilmen will, weil vielleicht Zweifel an der Richtigkeit der Geschichte aufkommt oder werden die Rechte an der Geschichte nicht teuer genug verkauft? Niemand weiss es und irgendwann werden alle darüber schwätzen. Fakt an der Geschichte ist allerdings eines, die Intensität, mit der sich Natascha Kampusch verkaufen lässt, erinnert beinahe an die schlimmste Form der Ausbeutung, nämlich Prostitution und die Medien und Staatsanwaltschaft betätigen mit immer neuen »Erkenntnissen« sich als gewissenlose Zuhälter.
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Berliner Polizist niedergestochen

Die Angriffsserie auf deutsche Polizisten
hält unvermindert an. Nun ist in Berlin ein deutscher Ordnungshüter niedergestochen und lebensgefährlich veretzt worden.
Araber oder Türken sollen es gewesen sein, die ihn angegriffen hätten. Einen genaueren Hintergrund der Tat konnten die Kollegen des schwer verletzten Polizisten bisher nicht ermitteln, also wird es vorerst bei einem simplen Raubüberfall bleiben. Interessant ist natürlich, wie einig sich die Journaille bei der Täterbeschreibung ist. Während die meisten Zeitungen von einer Tätergruppe ausgehen, schreibt als einzige die Berliner Zeitung von einem Täter. Im Gegenzug dazu erwähnt nur der RBB, dass es angeblich Araber oder Türken gewesen sein sollen.
Fakt ist allerdings, die Übergriffe auf Polizisten im und ausser Dienst haben zugenommen und dieser Beruf hat mittlerweile etwas extrem Risikoreiches. Wie wird der Beruf des Polizisten demnächst aussehen? Eines dürfte allerdings klar sein, bei den klammen Kassen des Landes Berlin sind Aufrüstung der Polizei kaum drin, also werden die Beamten verstärkt mit ihrem Leben bezahlen müssen, um der steigenden Kriminalität Herr zu werden. Da ist man sich manchmal nicht mehr sicher, ob der Beruf Bundeswehrsoldat in Afghanistan wirklich der gefährlichere Job ist.
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Der Blog des Tages - Homepage von Axel John

Wenn es um die Aufdeckung von Ungerechtigkeiten geht
dann sollte die Seite von Axel John unbedingt genannt werden.
Berichte und Meinungen über das letzte deutsche Raubrittertum, nämlich die GEZ sind genauso nachzulesen, wie Berichte über Abmahner und Meinungsfreiheit. Da klar ist, dass sich Mutter und Vater Staat nicht alles erlauben können, ist uns diese Seite der Blog des Tages wert.
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Vorsicht - überall sind nackte Körperscanner!

Nun ist es bald soweit. Kein nigerianischer
Unterhosenbomber kann nun unerkannt ein amerikanisches Verkehrsflugzeug mehr in die Luft furzen sprengen. Die Zeiten werden in Europa bald vorbei sein.
Die Datensammellobby hat es nun geschafft. Glaubt man verschienden Verschwörern, so profitieren maximal die Pharmaindustrie und Google wirklich von den neuen unterbelichteten Scans des nackten menschlichen Körpers. Wollen sie wirklich noch fliegen? Oder vielleicht eine Schiffsreise unternehmen? Selbst ihr Arbeitgeber wird irgendwann aus patriotischen und antiterroristischen Gründen am Werkstor einen Nacktscanner aufstellen, damit sie auf keinen Fall die Kuchenkrümel der letzten Vorstandssitzung unverdaut nach Hause tragen. Und wenn doch, kann er sie fristlos entlassen und vielleicht wieder einstellen. Das funktioniert aber nur, wenn sie nicht bei Schlecker arbeiten. Denn dort werden sie zum Bittsteller, wenn sie arbeiten wollen.
Apropos Bittsteller, wo genau lassen sich die neuen Pornobildermacher eigentlich einsetzen? Flughäfen? Ein alter Hut. Neu wären Schulen und Bahnhöfe. Zum Einen hätten sog. Pädokriminelle wieder Spass am Leben, weil irgendein geiler Bock muss die Dinger ja bedienen, zum anderen wären es notorische Spanner, die dann quasi im staatlichen Auftrag Palmen schütteln müssen. Das hätte zur Folge, dass die Pharmaindustrie wieder verdient, bei den vielen Tennisarmen. Achja, und Google ja auch. Je nach Umfang und Länge lässt sich noch gezielter Werbung einblenden, für Viagra, Schamlippenkorrekturen, Penisvergrösserungen und essbare Unterwäsche. Es werden auch noch andere Branchen vom Nacktscanner profitieren. Beispielsweise Psychologen. Je nach Datenschutzverstoss werden die Menschen unter der Frage leiden, ob die Brust nun zu schlaff ist oder der Dödel zu klein ist. Vielleicht findet Heidi Klum ja auch das nächste Supermodel im Nacktscanner.
Eines ist immerhin sicher: Transvestiten schaffen es jetzt nicht mehr in den Flieger. Sie werden schon vorher vernascht.
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Mordanschlag auf Mohammed Karikaturisten Westergaard

Wie nachtragend ist eigentlich der eine Teil der Weltbevölkerung
wenn sie noch immer nach dem Leben eines alten, dänischen Zeichners, gemeint ist Kurt Westergaard, trachten und ihn mit Messern, Äxten und dämonischen Flüchen töten wollen?
Am 1. Januar ist ein Anschlag auf den 73jährigen in dessen Haus verübt worden, Nach Angaben der dänischen Polizei soll es sich um einen Somalier mit Verbindungen zu Al Kaida und der somalischen Terrorgruppe El Shabaab, handeln.
Es ist manchmal nicht zu übersehen, wie angespannt die europäische Sicherheitslage ist und mit welcher Nachsichtigkeit man in Europa Menschen aus Ländern begegnet, deren innenpolitische Lage einem Pulverfass gleicht. Somalia spielt hier leider keine Ausnahme, obwohl das Land am Horn von Afrika kaum mehr existent ist. Ähnlich sieht es im Jemen aus. Langsam stellt sich auch heraus, in welchen europäischen Ländern islamistische Aktivitäten stattfinden. Nicht nur in Deutschland oder Grossbritannien leben offenbar potentielle Terroristen, sondern auch in Dänemark. Westergaard, der sich zusammen mit seiner Enkelin in einen besonders gesicherten Schutzraum geflüchtet haben soll, sprach davon, dass es sehr knapp gewesen sei. Der Attentäter sei hinterher auf die Polizei los gegangen und von dieser in Bein und Hand geschossen worden. Nach einer Operation soll er nun heute dem Haftrichter vorgeführt werden.
Bringt uns dieser Fall weiter? Nein. Abgesehen davon, daß es Millionen von Menschen gibt, die sich offenbar mit beinahe jedem Mist manipulieren und lenken lassen, sind Westergaards Zeichnungen in der islamischen Welt noch immer ein Politikum. Wer auch immer ein politisches Interesse daran hat, Westergaard zu schädigen, der weiss auch, dass Nichtwissen nichts macht und unwissende Menschenmassen eine gefährliche Masse sein können. Auch und besonders die meisten Islamisten haben einen an der Klatsche. Das merkt man besonders daran, wenn verschiedene Gruppen die Reislamisierung Spaniens fordern.
Der Anschlag auf Westergaard und auch auf ein Verkehrsflugzeug gibt nun jenen konservativen Kräften Recht, welche die Westliche Welt in eine undurchdringliche Festung umwandeln wollen und alles Unpassende asm liebsten draussen halten wollen. Europa und die Vereinigten Staaten als zwei perfekt gesichterte Festungen? Man vergisst dabei gern, dass, betrachtet man Europa als ein Land, dieses ein Einwanderungsland ist und neben Arbeitskräften auch genug Kriminelle ins Land kommen. Konservative Kräfte hätten somit gern mehr Ressourcen für Überwachung und Sicherheit eingesetzt, was wiederum andere Begehrlichkeiten weckt, in wohl jedem europäischen Land.
Man kann nur hoffen, dass europäische Sicherheitsbehörden weiterhin reagieren können, bevor ein Anschlag glückt. Es wäre nicht auszumalen, welche Pläne man aus den Schubläden zieht, sollte ein Anschlag gelingen. Es wäre der Vorwand für weitere Rechtebeschneidungen und Einengung persönlicher Freiheiten. Vor allem in Dänemark wird man ein Lied davon singen.
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Nordkoreanische Läuterung: Lebt Kim Jong Il wirklich noch?

Es ist kaum zu glauben
dass man in Nordkorea vom Krieg die Nase voll hat. Offensichtlich hat man in Pjöngjang realisiert, dass man alleine nicht sehr viel ausrichen kann. Will man wirklich seine eigene Verteidigungs- und Angriffsdoktrin aufgeben und sind Ressourcen derart knapp, dass man sich zu solch einen Schritt entscheidet? Eine andere Lesart wäre, dass es sich um den letzten Versuch handelt, das eigene Volk und die Weltöffentlichkeit an der Nase herum zuführen. Offiziell, so heisst es, will man dauerhaften Frieden auf der koreanischen Halbinsel. Aber ist es wirklich so? Nur die Geheimdienste dürften wirklich wissen, was Nordkorea wirklich im Schilde führt und ob die Wandlung vom nordkoreanischen Saulus zum asiatischen Paulus echt ist oder nur eine Finte.
Die Welt schreibt, die amerikanische Regierung reagiere zurückhaltend auf die Informationen aus Nordkorea, Taten sprechen eben lauter als Worte. In Nordkorera lässt man es allerdings offen, wann genau der Friedensprozess einsetzen soll. Der bisher fehlende Fahrplan macht aus der Neujahrsansprache der koreanischen Führung eine Farce. Auffallend ist allerdings auch, dass alle Medien nicht mehr nur vom Führer des koreanischen Volkes, gemeint ist Kim Jong Il, die Rede ist.
Da genau würde eine weitere Lesart der Botschaft auftauchen. Die würde nämlich heissen, es gibt derzeit keine wirklich führende Kraft in Nordkorea und es sind reformorientierte Kräfte am Werk, die, wie auch immer, die Kuh vom koreanischen Glatteis retten wollen. Da stellt sich nämlich die Frage, wie es um den geschwächten Führer Nordkoreas wirklich bestellt ist. Lebt er noch? Alle Varianten, welche die Neujahrsbotschaft und die Umstände dazu inalysieren, werfen weitere Fragen und auch Zweifel auf. Demnach dürfte Il, wenn er denn noch leben würde, gewaltig an Macht und Einfluss verloren haben. Analysen der Nachrichtendienste werden es in den kommenden Wochen zeigen.
Viel eher kann man allerdings davon ausgehen, dass sich wenig ändert. Was allerdings wundert ist der Umstand, dass die meisten Nachrichtenagenturen und Internetseiten selbst kaum ein eigenes Statement abgeben und beinahe linientreu eine Nachricht verbreiten, als hätte sie Genosse Kim Jong Il persönlich diktiert.
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Russische Demokratie - Die Verhaftung von Ljudmila Alexejewa

Niemand kann nun noch behaupten,
dass sich in Russland wesentliches geändert hat. Die Zeiten von Perestroika und Demokratie, die es eigentlich nie gab, sind vorbei. Alle wissen es aber niemand will es wirklich wahr haben. Mittlerweile kann man sagen, man ist wieder bei Stalin angekommen. Die Methoden der Unterdrückung sind lediglich subtiler geworden, mit Sicherheit sind sie allerdings auch nicht weniger brutal. Es gibt auch genügend Gemeinsamkeiten, mit denen sich Stalins Erben einen Namen machen.
Abgesehen davon, daß sich die Strategien zum Machterhalt wesentlich verändert haben, die Macht selbst wird noch erhalten und niemand kann behaupten, dass sich die Herren Genossen im Kreml dabei nicht die Finger schmutzig machen würden. Schon vor geraumer Zeit hatte Wladimir Putin das Fundament seiner Macht zementiert, indem er einen Strohmann als Präsident installierte, Medwedew. Die eigentliche Macht heisst allerdings Putin.
Des Genossen Putins lange Hand, die Polizei hat nun wieder einmal klar gemacht, was Mütterchen Russland wirklich von Freiheit und Demokratie hält, nämlich absolut nichts. Mittlerweile ist man sogar unfreiwillig dabei, sich neue Märtyrer zu schaffen. Einen Namen scheint man dabei schon gefunden zu haben: Ljudmila Alexejewa. Nach Angaben verschiedener Zeitungen sei die 82jährige Menschenrechtsaktivistin zusammen mit 70 anderen Demonstranten auf brutale Weise verhaftet worden. Nach Angaben des Standart wisse man allerdings nicht genau, ob Frau Alexejewa verhaftet worden sei oder ob sie aus Solidarität die Verhafteten begleitet haben solle. Alles in allem also eine ziemlich durchsichtige Erklärung. Es ist auch weiterhin klar, dass man sich im Kreml nicht weiter darum schert, was wirklich mit Menschenrechtsaktivisten geschieht, auch die Gesundheit und das Leben der Ljudmila Alexejewa dürfte im Kreml niemanden interessieren. Ebenso wenig scheint man sich für die Reaktionen des Europäischen Parlamentes zu interessieren. Bisher hatte sich Moskau bekanntermaßen auch sehr wenig darum gekümmert, was man in Ausland über »innerrussische« Menschenrechtsverletzungen gesagt hatte.
Es wundert allerdings auch ein wenig, dass russische Medien einigermaßen frei über die brutalen Verhaftungen berichten durften, im Grunde wäre es für den Kreml besser gewesen, man hätte den Marsch der Dissidenten der eigenen Bevölkerung verschwiegen. Aber offensichtlich und das scheint der Preis der gelenkten Demokratie zu sein, ist man gezwungen, gewisse Dinge zuzugeben. Noch genauer also die offiziellen Medien sind die Teilnehmer der Demonstration, die verhaftet wurden.
Wäre ein solches Vorgehen der Polizei, beispielsweise beim Thema HartzIV, auch in Deutschland denkbar? Mit Sicherheit nicht, denn die Betroffenen haben noch nicht vollends verinnerlicht, dass man dabei ist, die Menschen- und Bürgerrechte abzuschaffen.
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CIA - ein amerikanisches Trauerspiel

Wann wird Präsident Obama
die Verantwortlichen des Auslandsgeheimdienstes CIA endlich zur Verantwortung ziehen? Mittlerweile hat man den Eindruck, das eigentliche Sicherheitsrisiko der Vereinigten Staaten von Amerika ist die Central Intelligence Agency selbst.
Die Peinlichkeiten, welche die Agency fabriziert, haben beinahe Tradition, eigentlich hat noch nie etwas so wirklich beim bekanntesten Geheimdienst funtioniert. Zahlreiche Filme und unzählige Märchen und Legenden belegen die teilweise Unfähigkeit des Nachrichtendienstes. Aber lernt man dazu? Mitnichten. Seit Vietnam, Panama und Grenada hat es imer wieder Pannen gegeben, die den Geheimdienst der Lächerlichkeit preisgegeben hatten und die Pannenserie reisst nicht ab.
Nun könnte man denken, die Unzulänglichkeiten der CIA würde nur entstehen, weil Amateure am Werk sind aber es dürfte auch anders gehen, wenn man an Verschwörungen glaubt. Die jüngsten Sicherheitspannen, die sich eindeutig die CIA auf die Fahnen schreiben kann, entwickeln sich langsam zu einem unangenehmen Politikum für Präsident Obama. Zuerst wird einverhinderter Unterhosenbomber kalt gestellt, es stellte sich heraus, dass die Sicherheitsvorkehrungen komplett ignoriert wurden und er nicht einmal ein gültiges Visum hatte, dann sprengt in Afghanistan ein Informant gleich acht CIA MItarbeiter in die Luft. Auch bei ihm wurden Sicherheitsvorschriften eklatant ignoriert. Sind das wirklich nur kleinere Versehen?
Beim politischen Sturm, der dem amerikanischen Präsidenten ins Gesicht weht, kann man das kaum noch glauben. Eher könnte man meinen, man bediene sich der Amateure aus Langley, um Barack Obama eins auszuwischen. Immerhin, die alten Seilschaften dürften noch funktionieren und niemand kann ausschliessen, dass es auch in den eigenen Reihen heimliche Feinde gibt. Der Verschwörungen nicht genug, da ist ja auch noch die quälende Angelegenheit der Nacktscanner. Die Geschwindigkeit, mit der die Geräte nun plötzlich eingesetzt werden, macht beinahe schwindlig. Immerhin ist klar, dass man in den Niederlanden bereits die peinlichen Scanner einsetzt während man in Deutschland noch moralische Bedenken äussert. Bundesaussenminister Westerwelle lehnte Gesetzesverschärfungen nach dem missglückten Anschlag ab und warnte „Sicherheit muss sich an der Würde des Menschen orientieren. Menschen nackt zu machen, ist ein empfindlicher Eingriff in die Persönlichkeit“. (Quelle: Focus)
Es wird hierbei allerdings gerne vergessen, dass sich der Grund für den plötzlichen Nacktscannereinsatz auch gezielt in den Focus geschoben haben könnte. Hat es wirklich derart eklatante Sicherheitsmängel gegeben? Viel eher scheint es so zu sein, daß die CIA als Bauernopfer herhalten muss um eine weitere Verschärfung von Sicherheitsvorschiften zu legitimieren. Die eigentliche Frage wäre also nicht, wie man die USA in die Steinzeit sprengen kann sondern wie man mit fragwürdigen Erfindungen wie Nacktscannern der US Regierung das meiste Geld aus den Rippen leiern kann. Demnach, auch Barack Obama wird nicht verhindern können, dass die Vereingten Staaten die eierlegende Wollmilchsau für Unternehmen ist, die am jüngsten Krieg schon mehrere tausend Prozent Gewinn einstreichen konnten.
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Times Square 2010

Wer sich in diesem Jahr das Spektakel
am Times Square via Webcam ansehen wollte, hatte ein kleines Problem. Die meisten Webcams zwischen 46th und 49th Street waren einfach nicht mehr erreichbar. Auch nach dem Ende der gigantischen Feierlichkeiten ist ein Erreichen der Bilder, teilweise in HD auf eARTHCAM.COM nicht wirklich erfolgreich. Trotzdem war es in der Nacht möglich, in sehr guter Qualität, beinahe ruckel- und aussetzerfrei die Feierlichkeiten in New York zu verfolgen. Anders als in vielen anderen Städten wurde eine perfekte Show moderiert, in der u.a. Touristen aus aller Welt zu Wort kame, die an den Feierlichkeiten teilgenommen hatten. Manche sind extra für die wenigen Stunden des Jahreswechsels an den Times Square gekommen. Nur einen Tag zuvor hatte man am berühmtesten Platz der Stadt die Luft wegen eines Kleinlasters anhalten müssen, der dort nach Angaben der New Yorker Polizei seit längerem geparkt worden sei. Man habe allerdings Entwarnung gegeben. So konnte also doch noch eine der grössten Silvesterfeiern um den Globus starten.
Die Feier um den Times Square hatte sogar noch etwas anderes, was die Teilnehmerzahl auf gefühlte zehn Millionen ansteigen lies. Die Zahl der Twitterer, die direkt vom Spektakel berichteten und die derjenigen rund um den Globus stiegen bis zum Jahreswechsel immens an. Etwa 6000 Zuschauer verfolgten die Feier via Internetstream gegen 20.00 New Yorker Zeit. Bis Mitternacht war diese Zahl exorbitant gestiegen, auch die Zahl der Twitterer, die sich direkt oder indirekt mit der Party am Times Quare befasst hatten.
Anderswo wurde auch gefeiert, wenn auch eine Nummer kleiner. Die Welt berichtete beinahe bedauernd, dass die Feiern am Brandenburger Tor mit weniger als einer Million Menschen diesmal kleiner ausfielen als noch in den letzten Jahren. Berlin braucht sich, was das Silvesterfeiern angeht, allerdings nicht hinter New York, Paris oder anderen Metropolen verstecken.
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NORAD tracks Santa

Alle Jahre wieder
verfolgt die amerikanische Luftraumüberwachung NORAD die Spur des Weihnachtsmannes um die Erde.
Dass Santa tatsächlich existiert und von den US Piloten ein ernst genommener VIP ist, zeigen zahlreiche Animationen und Videoclips, die den Zug des Weihnachtsmannes nachzeichnen.
Die Geschichte NORAD tracks Santa beruht auf einem simplen Zahlendreher einer Weihnachtswerbung. Seit nunmehr 50 Jahren fasziniert dieser kleine Fehler Kinder in aller Welt.
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Die ARD, die Springerpresse und der Internetkommunismus

Es gibt kaum einen Bereich im Internet
für den es keinen kritischen Betrachter gibt. Das macht allerdings auch die Offenheit des weltweiten Netzes aus. Dummerweise gibt es allerdings auch Kräfte, denen die Freiheit des Netzes ein Dorn im Auge ist, u.a. die sog. Springerpresse.
Die Speerspitze des deutschen Kapitalismus fürchtet offenbar um ihre Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Ausgerechnet die öffentlich-rechtlichen Anstalten sind ddie Revoluzzer der Woche. Der Stein des Anstosses ist eine Applikation, welche die Tagesschau für das iPhone entwickeln lies und das kostenlos angeboten werden soll. Man mag es kaum glauben, kostenfreie Inhalte auf einer Geldmachmaschine für Apple? Dem Springerschen Imperium, das die Kostenlosigkeit des Internets gerne als kommunistisches Teufelszeug geiselt, ist der Plan der Tagesschau natürlich gern ein rotes Tuch. Wer will schon bezahlen, wenn er kostenfreie Inhalte beziehen kann? Niemand.
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Barack Obama, der Märchenonkel?

Nein, es ist keine abfällige Bemerkung,
auch wenn es vielleicht einige Kritiker gerne so sehen würden. Es ist der Auftritt des amerikanischen Präsidenten in einem Gemeindezentrum in Washington. Vor Kindern hat Obama aus dem Buch »Der Polar Express« vorgelesen und wie es scheint, haben die Kids der Stimme des Präsidenten aufmerksam gelauscht. Obamas Frage nach den Weihnachtsgeschenken mag vielleicht interessiert und nett gemeint sein, sie zeigt allerdings sehr deutlich den Konsumwandel der Zeit. Heute sind es nicht mehr Dinge wie Fahrräder, die sich Kinder wünschen, heute sind es iPods und Videospiele, die das Interesse der Kinder wecken. Darüber sind sich Kinder überall auf der Welt einig.
Merry Christmas, Mr. President! (Und dem Rest der Welt)
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Das Leiden der Laura Dekker

Als jüngster Mensch wollte sie die Welt umsegeln, heraus gekommen ist nur eine Flucht. Für ein paar Tage war die Niederländerin Laura Dekker verschwunden, aufgrund der Brisanz wurde sie schließlich weltweit gesucht. Gefunden wurde die 13jährige schliesslich in der Karibik. Kein Mensch weiss, wie sie, an allen Passkontrollen vorbei, dort hin gekommen ist.
Brisant sind Lauras Pläne ohnehin, sie wurden allerdings aprupt vom niederländischen Jugendamt mit dem Hinweis auf ihre körperliche und geistige Entwicklung gestoppt und ihr der Weltumsegelungstörn verboten. Nun ist es allerdings einfach, einem Kind zu sagen, was es nicht darf, man muss es nur ausreichend und für das Kind plausibel begründen können. Für das Jugendamt, egal ob es ein deutsches oder ein holländisches ist, scheinen diese Regeln nur bedingt zu gelten. Abgesehen von der Tatsache, daß das Familiengericht in Utrecht die Aufsicht über Laura hat, scheint sich offenbar niemand mit ihr auseinander setzen zu wollen. Von Lauras Verwandtschaft wird der Vorwurf laut, an allem sei das Jugendamt schuldMan spricht von einer »negativen Spirale«, in die sie geraten sei.
»Laura habe sich in wenigen Monaten von einem unternehmungslustigen und positiven Teenager in ein Mädchen verwandelte, das sich abschottet und kein Vertrauen mehr zu den Erwachsenen hat.«
Damit hat man das Gegenteil dessen erreicht, was man vielleicht ursprünglich anstreben wollte. Aber sind es wirklich nur Ämter und Behörden? Was haben die Eltern getan, um dem Kind die Brisanz und die Gefahren dieses Törns zu verdeutlichen? Offensichtlich nicht sehr viel. Laura Dekker wird nun zwischen den Fronten aufgerieben und zum Schluss will es niemand bemerkt haben.
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Der Blog des Tages - DVD 25

Die Betreiber nennen ihn selbst
Suchmaschine für besondere Schnäppchen und Angebote. Als Produktesuchmaschine bietet die Seite das, was die entsprechenden Partner momentan anbieten. Die entwas andere Suche der Affilinator GmbH mag vielleicht nicht den absoluten Wunsch erfüllen, aber sie bietet so manche Schnäppchen, auf die man selbst kaum gekommen wäre.
DVD 25 - der Blog des Tages
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Bing wird verklagt

Und schon scheint es wieder vorbei zu sein mit dem Google Killer.
Also nicht vollkommen aber beinahe. Wie sich heraus stellt, gab es den Begriff Bing bereits, bevor Microsoft seine Suchmaschine gestartet hatte. Die Designfirma Bing! Information Design ist es nun, die sich mit dem Branchenriesen anlegen will. Ob zu Recht oder nicht, wird sich noch heraus stellen. Entschieden ist in diesem Fall offensichtlich noch nichts.
Bei Microsoft sieht man einer Klage offenbar gelassen entgegen und man sieht keine Kollision zwischen den eigenen Interessen und denen der Designfirma. Schließlich, und darauf wird es vielleicht auch hinaus laufen, wird die Sache sicherlich außergerichtlich mit einer entsprechenden Geldsumme stillschweigend beigelegt und es kräht kein Bing Hahn mehr danach. Bing und fertig.
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Auschwitz: Es waren keine Neonazis

Offensichtlich waren es gewöhnliche Diebe
die sich im eigenen Land an der Geschichte zu schaffen machten. Alle Weit ist nun beruhigt, daß das Mahnmal des Holocaust von Auschwitz-Birkenau, der Spruch vom Eingangstor des Vernichtungslagers, »Arbeit macht frei « wieder aufgefunden wurde. Noch ist allerdings nicht klar, was die Diebe mit den Metallettern eigentlich wollten. Schrotthandel? Oder sollte es an Sammler verkauft werden? Der Umstand, dass es Polen waren, denen der Umgang mit der eigenen Geschichte offensichtlich vollkommen egal ist, macht es besonders traurig. Auch das Klischee vom diebischen Polen wird hier offenbar nicht ganz ausser Acht gelassen. Die Diebe haben den Schiftzug offenbar in drei Teile zerteilt und in einem Wald versteckt. Bisher ist auch nicht bekannt, unter welchen Umständen die Verhaftung der fünf Täter erfolgte.
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Schnee! Überall Schnee!

Kaum ist er da, ist er noch immer nicht weg.
Vor allem nicht im Norden, obwohl vom Wetterbericht die Möglichkeit ausgegeben wurde, daß es, so kurzfristig ja vielleicht doch keine weissen Weihnachten geben könnte.
Man ist sich allerdins nicht wirklich sicher, wie die Trendentwicklung sein wird, sicher ist man sich nur, die Kältewelle endet vor Weihnachten. Wirklich? Aktuell, 2 Tage vor Weihnachten kann man gespannt sein, auf welche Weise man Heiligabend verbringen darf. Die Frage ist, ob es wirklich keinen Schneefall am 24. Dezember geben wird, stattdessen leichter oder kein Regen. Die Schneefälle vom 21. zum 22. Dezember haben in Teilen Deutschlands wiederum zu chaotischen Verkehrsverhältnissen mit mehreren Unfällen geführt.
Derweil geht es in den Vereinigten Staaten munter weiter mit den weißen Massen. Nicht nur das Weisse Haus ist eingeschneit, Washington DC scheint komplett im Schnee versunken zu sein. Schuld daran ist ein Wintersturm der die Ostküste fest im Griff zu haben scheint. In Virginia spricht man sogar von einem historischen Sturm. Inzwischen soll sogar die Nationalgarde bemüht werden, um der Massen Herr zu werden.
Das bringt uns wieder ins weisse Haus zurück. Präsident Obama hat mit dem klitzekleinen Erfolg der Klimakonferenz mit den gigantischen Schneefällen im eigenen Land eigentlich eine gigantische Steilvorlage erhalten. Eigentlich müsste den Amerikanern langsam ein Licht aufgehen, daß dies nicht das Ende aussergewöhhnlicher Wetterphänomene sein wird und das Normale in Zukunft zur Seltenheit wird. Uneigentlich wird sich das gesellschaftliche Vergessen schnell mit konservativen Anti-Klimabemühungen paaren und man wird sehr schnell so weiter machen, wie bisher. Es braucht sicherlich noch eine Menge Überzeugungsarbeit, bis man auch im Land der grossen Freiheit begriffen hat, daß man auf Kosten der gesamten Menschheit lebt, als gäbe es einen Planeten B.
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Die eiskalte Rache des HSV

Es waren mehr als nur drei Punkte.
Es war der Anschluss an die Tabellenspitze und die Revance für drei bittere Niederlagen während der letzten Saison. Uefa Cup, DFB Pokal und nicht zuletzt auch die Meisterschaft hatten die Bremer in mehreren, kurz nacheinander folgenden Spielen den HSV geschlagen. Mittlerweile aber haben sich die Hamburger erneut aufgerappelt. Einen Teil der Saison hatten die Hamburger bereits an der Tabellenspitze verbacht und so mancher Rautenfan wähnte die Meisterschale wieder in Hamburg. Im Moment ist allerdings noch nichts dergleichen, weil noch eine weitere halbe Saison gespielt werden und es kann noch sehr viel passieren.
Passiert ist sehr viel im bitter kalten Volkspark. Bereits in der neunten Minute schoss Joris Mathijsen den HSV in Führung und in der 33. Minute ging der Bremer Stürmer Marko Marin im Zweikampf mit Jérôme Boateng zu Boden. Boateng sah daraufhin die rote Karte, eine umstrittene Angelegenheit. Unbestritten ist allerdings das zweite Tor durch Jansen. Erst in der Nachspielzeit konnte Werder den Anschlusstreffer erzielen, dieser war allerdings nicht mehr spielbestimmend. Das Spiel selbst war durchsetzt mit gelben Karten en Masse, ein Zeichen, dass man sich nichts geschenkt hat. Vielleicht sollte man den Speilern bei aller Härt auch beibringen, dass es nur ein Spiel war.
Für den HSV ist der Rückstand auf die Spitze mit nur 4 Punkten Differenz zu Bayer 04 Leverkusen durchaus im Bereich des Machbaren, will man bis zum Ende der Saison Anschluss an die Tabellenspitze behalten. Allerdings, auch wenn Werder eine Partie verloren hat, gibt es noch immer eine Rückrunde und niemand weiss, was sich wie in der nächstenhalben Saison entwickelt. Vielleicht fallen die Würfel anders, als man denkt.
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Brittany Murphy gestorben

Kurz vor Weihnachten
ist die Meldung, dass die 32jährige US-Schauspielerin Brittany Murphy an einem Herzinfarkt gestorben ist, besonders tragisch.
Nicht nur die internationalen Zeitungen sind voll von Meldungen über den Tod der Schauspielerin. Verschiedenen Meldungen nach soll man anfangs von einem angeblichen Asthmanfall ausgegangen sein, der sich allerdings nicht bestätigt hatte. Es wird auch über eine mögliche Drogenabhängigkeit spekuliert. Beim Microblogdienst Twitter ist der Tod der Schauspielerin das momentan vorherrschende Thema.
Auch in anderen Teilen der Blogosphäre ist Brittany Murphy ein grosses Thema. Der Tod des Stars schockiert viele Fans.
Brittany Murphy ist u.a. bekannt aus Filmen wie Sin City
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Auschwitz: Arbeit macht frei - Wer hats geklaut? (Und warum)

Die üblichen Klischees passen hier nicht wirklich
obwohl es beinahe etwas von Ironie hat. Die Frage ist aber, wer hat wirklich Auschwtiz bestohlen?
Das eigentlich beinahe wertlose Metall hat einen anderen, ideologischen Wert und der ist durch dreiste Diebe abhanden gekommen. Keiner weiss, wer es war und wohin der beinahe fünf Meter lange Schriftzug »Arbeit macht frei« gekommen ist, wer mit welchen Motiven den Diebstahl begangen hat. Die Polizei tappt bisher allerdings im Dunkeln, mehr als den Tathergang zu rekonstruieren, war sie nicht in der Lage.
Derweil verurteilt die halbe Welt den Diebstahl, Yad Vashem spricht sogar von einem Angriff auf den Holocaust. Vor allem in Israel selbst ist die Betroffenheit gross. Sicherlich ist die Tat schändlich (Westerwelle) aber hätte man mit einem solchen Angriff nicht rechnen müssen? Bisher sind die Hintergründe nicht bekannt, man schliesst sowohl einen antisemitischen als auch andere Motive, beispielsweise den eines »symbolischen Sieg« über die Nazis, initiiert von ehemaligen Häftlingen oder ihren Angehörigen, nicht aus.
Viel schlimmer jedoch ist der Zustand des Lagers bzw seiner Sicherungstechnik, der offenbar bedenklich ist. Die Täter müssen demnach gewusst haben, dass Kameras nichts aufzeichnen, weil kein Geld für die entsprechende Technik vorhanden ist. Nach RIA Novosty sind 100000 Zloty für die Wiederbeschaffung des metallenen Schriftzuges bereit gestellt worden.
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Wachstumsbeschleunigungsgesetz

Ab 2010 soll es Erleichterungen für Familien
und steuerliche Entlastungen in einer Höhe von 8,5 Millarden Euro geben. So hat der Bundesrat das umstrittene Schuldenbeschleunigungs. Gesetz abschliessend gebilligt. Gibt es Gegenstimmen?
Es braucht eigentlich keiner weiteren Erklärung, daß sich Finanzminister Schäuble freuen kann. Seinen Vorstellungen nach ist nun kaum noch Widerstand entgegengesetzt. Lediglich die Oppostition kritisiert das Vorhaben auf das Schärfste, ändern jedoch wird sie daran nichts. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Joachim Poß sprach von einem Sieg des »finanzpolitischen Unsinns«. Auch der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering kritisiert das Gesetz. Es werde die Staatsverschuldung beschleunigen.
Ein Einlenken wird nun kaum noch möglich sein und eines ist bereits ausgemacht, was wirklich auf der Strecke bleiben wird, die Bildung und HartzIV. Es wird unterm Strich an dem gespart werden, was am dringensten finanziert werden müsste, auch wenn es vollkommen anders auf dem Papier steht. Abgerechnet wird allerdings am Schluss und fest stehen dürfte bereits jetzt, dass die Belastungen, die letztlich durch die Finanzierung der Steuersenkungen aufkommen, die kleinen Vorteile für Eltern, Erben und Hoteliers schnell wieder auffressen.
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Twitter gehackt

Für mehrere Stunden
war der Microblogdienst Twitter nicht erreichbar und wie sich in der Zwischenzeit herausstellte, wurde der Dienst über Nacht gehackt. Iranian Cyber Army nennt sich die Gruppe von bösen Twichteln, die sich an Twitter zu schaffen machte. Offenbar war es allerdings nur eine DNS Manipulation, Twitter selbst soll ungehackt geblieben sein.
Unklar ist allerdings, wer genau hinter der Tat steckt. Es zeigt allerdings auch, dass es immer wieder gelingt, die bekanntesten Webdienste zu sabotieren.
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Irakische Aufständische hacken US-Drohnen

Es wäre der grösstmögliche Schaden
wenn die US-Luftaufklärung nicht die einzigen Empfänger von Bildern sind, die Drohnen der amerikanischen Streitkräfte aufnehmen und wieder aussenden.
Wie nun berichtet wurde, haben irakische Aufständische die ferngesteuerten Drohnen angezapft, die eigentlich nur der US-Aufklärung dienen sollten. Ein Supergau für die US-Militärs. Niemand kann wirklich sagen, ob und wo noch immer Hacker sitzen, die sich der eigentlich feindlichen Aufklärung bedienen. Das Unglaubliche daran ist, die Software, die eine Schwachstelle der»Predator« Drohnen ausnutzen soll, sei für rund 26 Dollar im Internet zu beziehen.
Für die US-Militärs hat sich damit schon vor einiger Zeit ein neues, reales Problem aufgetan, mit dem man sehr unvorsichtig umgegangen ist. Es ist eben nicht nur das Internet, in dem sich Hacker tummeln. Auch auf den realen Kriegsschauplätzen und damit sicherlich nicht nur im Irak sind feindliche Spione am Werk, die auf der Suche nach imperialen Schwachstellen sind. SkyGrabber nennt sich das Programm, mit denen die Streams der Drohnen mitgeschnitten worden sein soll. Also noch Fragen? Findige Bastler rund um den Globus werden sich nun mit Sicherheit auf die Suche nach geheimen Drohnen machen, der Irak ist schliesslich nicht der einzige Einsatzort für unbemannte Flugkörper.
Sichert eigentlich die Nasa ihre Kommunikation ab?
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Jedem sein eigener (Browser)


Können sie auch noch Internet Explorer?
Die Drohungen der EU, den Internet Explorer als vorherrschenden Browser betreffend, scheinen Wirkung gezeigt zu haben denn offensichtlich ist es damit vorbei, dass der User mühevoll Browser installieren musste. Aber welche stehen denn nun zur Verfügung?
dER Stern listet 12 Browser auf, von denen bei weitem nicht alle komfortabel und aktuell sind wie beispielsweise Firefox oder der Internet Explorer selbst. Der bekannteste und einer der ältesten Browser überhaupt ist Lynx, ein Textbrowser. Er verzichtet auf beinahe alles und stellt reinen Text dar. Auf Wikipedia ist eine sehr umfangreiche Liste vergangener und aktueller Browser veröffentlicht. Ein Teil dieser würde sich problemlos in der neuesten Version von Microsoft Windows verwenden lassen.
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Neue Macht für das Kartellamt

Wer bestimmt eigentlich
wo genau die Grenzen der Machtbefugnisse des Kartellamtes liegen? Wer übt Kontrolle aus?
Wirtschaftminister Brüderle will dem Kartellamt die Kompetenz einräumen, Konzerne mit marktbeherrschender Stellung zu zerschlagen. Welche Sind eigentlich die berüchtigten marktbeherrschenden Konzerne? Die Meldung, mit welcher der Spiegel nun aufwartete, kann man interpretieren, wie man will aber man wird letztlich das Gefühl nicht los, dass das Kartellamt letztlich doch nur das Instrument von Interessensgruppen ist. Es ist schliesslich nichts neues, dass Lobbyverbände zu Entscheidungen zwingen, die lediglich einer kleinen Minderheit dienen. Geht es Wirtschaftsminister Brüderle wirklich nur um Kontrollinteressen des Staates? Die Entwürfe des Ministeriums sind nicht komplett nachzuvollziehen. Die Frage ist, wer den Plan, dem Bundeskartellamt Macht zu verschaffen, zuerst konkretisiert hat. Eine derartige Idee lässt sich nicht über Nacht entwickeln und es ist fraglich, ob Ex-Wirtschaftsminister zu Guttenberg von den Plänen der staatlichen Wirtschaftswächter auch gewusst hat.
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Deutschland ist kein Freund von Menschenrechten

Nein, diesmal ist nicht die Arbeitsmarktreform gemeint.
viel schlimmer, es geht um Straftäter, die sich Hoffnung machen können, um eine nachträgliche Sicherungsverwahrung herum kommen zu können. Für das europäische Menschenrechtsgericht steht fest, Deutschlands nachträgliche Sicherungsverwahrung verstösst eindeutig gegen die Menschenrechtskonvention. So geht es nach dem Spiegel um Schmerzensgeld und vielleicht auch um weitere Verfahren. Geklagt hatte ein Serientäter, der seit seinem 15. Lebensjahr hinter Gittern gesessen haben soll. Im aktuellen Fall 19359/04 soll es somit um die Summe von 50.000 € gehen, nach Angaben des Spielgels sollen sich noch weitere 70 Straftäter in nachträglicher Sicherungsverwahrung befinden.
Wehe, wenn sie losgelassen!
Es ist beinahe so als wenn der deutsche Gesetzgeber gezwungen ist, die Geister, die er bisher sicher verwahrt hatte, freilassen muss und dafür sogar noch zahlen soll. Wie es die Opfer und die restliche Bevölkerung findet, ist dabei offenbar gleich. Dem Gesetzgeber soll allerdings die Umsetzung des Urteiles überlassen sein. Somit würde die Sicherheit der Öffentlichkeit vielleicht doch nicht ernsthaft gefährdet werden.
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Der Politthiller: Nur 24 Stunden

Kanzlerin Merkel hat es erneut auf den Tisch gepackt
Die Zeit wird knapp, das wissen alle Beteiligten. Der Appell der Kanzlerin hat es mehr alsd deutlich gemacht. Fraglich allerding ist, ob er bei den Verantwortlichen wirklich ankommt. Man hat allerdings nicht den Eindruck, dass es einigen der Beteiligten der Klimakonferenz in Kopenhagen wirklich ernst ist. Dazu stehen zu viele Interessen und nicht nur der Ruf der Kanzlerin auf dem Spiel, das wäre die geringste Sorge. Der eigentliche Skandal ist dann die Tatsache, dass die wichtigsten Staaten überhaupt kein ernsthaftes Intersse haben, ihre Wirtschaftsstrategien soweit zu ändern, dass man von einer ernsthaften Klimareduzierung sprechen kann. Zu verschieden sind die Interessen, die in Kopenhagen aufeinander prallen.
Seit einiger Zeit ist nun auch bekannt, dass der Gipfel ergebnislos zu ende gehen könnte, manche sprechen auch davon, ihn als gescheitert zu betrachten. Für die Bundeskanzlerin wäre dieses Scheitern ein besonderes Dilemma, sie wäre nicht nur keine Klimakanzlerin mehr, es ist auch die Ernsthaftigkeit ihrer Umweltpolitik in Frage gestellt. Das könnte unter Umständen soweit führen, dass sich einige der angepeilten Ziele überhaupt nicht mehr realisieren lassen könnten. Es geht um Unterstützungen von bedrohten Staaten, die mit Unterstützungen rechnen, es geht um konkrete Reduzierung von CO², vor allem bei den grössten Verursachern USA und China. Allerdings würde der Kanzlerin auch im eigenen Land ein anderer Wind um die Nase wehen.
24 Stunden hatte die Kanzlerin dem Gipfel gegeben. 24 Stunden, in denen sie Ergebnisse erwartet und in denen sehr viel auf dem Spiel steht.
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