Die Bundestagswahl fällt aus?

Einer Forsa Umfrage nach
langweilen sich die meisten Deutschen beim Thema Bundestagswahl. Noch nie ist das Desinteresse am Kaspertheater an der Politik derart niedrig gewesen wie heute. Mehr als ein drittel der Wähler scheint ein potentieller Machtwechsel in Berlin kalt zu lassen. Offensichtlich ist die langsam beginnende heisse Phase des Wahlkrampfes derart uninteressant, dass eine Mehrzahl der Befragten angeblich nicht einmal sagen kann, wann genau der Urnengang stattfinden soll.
Dass das Desinteresse für so manch andere Kräfte Tür und Tor öffnet, scheint dem votenden Bundesvolk sowohl unbekannt als auch vollkommen egal zu sein. Niemand kann derzeit wirklich sagen, in welcher Form und Weise sich beispielsweise rechstradikale Kräfte für die Bundestagswahl vorbereiten würden. Der Katzenjammer ist groß, wenn tatsächlich Neonazis ins Parlament einziehen würden, allerdings, ganz unschuldig ist die etablierte (bürgerliche) Politik nicht an einem solchen, möglichen Wahlausgang. Vielleicht ist er ja auch gewollt.
Mit rechten Kräften würden sich die Peinlichkeiten, wie man sie aus dem sächsischen Landtag kennt, auf Bundesebene fortsetzen und die Demokratie, sofern sie es jemals war, beginnen, handlungsunfähig zu werden. Die Bemühungen, dem Bundeswahlvolk politische Vorstellungen zu vermitteln, gelingt keiner der Bundestagsparteien, lediglich einige kleinere Grüppchen macht mit sonderbarem Geschrei auf sich aufmerksam. Vielleicht ist es die Wirtschaftskrise, welche die Menschen daran hindert, wieder einmal eine Veränderung herbei zuführen, vielleicht hat sich aber auch die Erkenntnis durchgesetzt dass, egal wen man wählt, sich letztlich ja doch nichts ändert.
Wen würden sie wählen, wenn morgen Bundestagswahl wäre? Horst Schlämmer oder Hape Kerkeling?
NachGedacht Info

Internetabzocke - Die Verbrechen des Alexander Varin

Zuerst waren es die Schmidtleins
seit einiger Zeit treiben andere ihr Unwesen. Mit den XXX-heute.de Domains scheint es langsam zu ende zu gehen, daher kommen neue Begriffe wie beispielsweise Softwaresammler.de, die auf die althergebrachte Weise dem unbescholtenen User Abonements unterjubeln wollen. 96 Euro soll der Infopirat für einen Service blechen, den er nach eigenen Angaben nicht in Anspruch genommen hat.
Bereits in der Vergangenheit hatte eine Content Services Ltd. ihr Unwesen getrieben, ist also nicht neu. Ebenso der Name Alexander Varin. Die Content Services Ltd ist schon einmal mit den Schmidleins in Verbindung gebracht worden, die Abzockmethoden sind dieselben. Aus diesem Grund kann man nur raten, die Finger von derartigen Angeboten zu lassen und beim Verdacht auf betrug Anzeige erstatten. Mister Varin in Cardiff wird sich sicherlich nur zögerlich auf eine gerichtliche Auseinandersetzung einlassen. Eine weitere Abzockmöglichkeit der varinschen Content Services ist die altbekannte Opendownload.de Seite, wegen der die Staatsanwaltschaft Mannheim ein Ermittlungsverfahren in Gang gesetzt hat.
NachGedacht Info

Schwalmtal vs Viernheim: Killen im Minutentakt

Es reicht nicht, daß ein Rentner im Schwalmtal
drei Menschen erschossen hat. Beinahe zeitgleich geschehen Gewalttaten, bei denen Sondereinsatzkommandos der Polizei zugegen sein müssen.
Die neueste Tragödie ereignet sich derzeit in Viernheim im Regierungsbezirk Darmstadt. Nach verschiedenen Meldungen soll ein bewaffneter Mann mit Sprengstoff drohen. Bisher ist nur bekannt, daß es sich bei dieser Tat um Mietstreitigkeiten handeln soll. Die Polizei soll auch mit der Erstürmung des betreffenden Gebäudes zögern, um die Beamten nicht zu gefährden.
Eigentlich brauch die Bundesrepublik keine islamistischen Terrorgruppen, die mittels Bomben die deutsche Politik zu unterminieren versuchen. Zerstören kann sich die deutsche Gesellschaft selbst. Auch hier macht sich wieder bemerkbar, wie abgestumpft die Gesellschaft ist. Ebenso wird sich letztlich wieder heraus stellen, daß niemand etwas bemerkt haben will. Ist es wirklich so weit, daß alles, was ausserhalb der eigenen vier Wände passiert, am liebsten unbekannt bleiben, und den Menschen die Jacke näher als die Hose ist? Auch hier wird nach der Tat ein gemeinschaftlicher Verdrängungsmechanismus einsetzen und niemand wird mehr etwas davon wissen wollen.
NachGedacht Info

Schwalmtal - Diesmal war es kein Killerspiel

Killerrentner
so nennt den 71jährigen Mann die Boulevardpresse. Weil er verhindern wollte, daß das Haus seiner Tochter zwangsversteigert werden sollte, tötete der Mann drei Personen.
Zwei Dinge können, zumindest nach dem derzeitigen Wissensstand ausgeschlossen werden. Zum einen handelt es sich hierbei nicht um einen Spieler, der sich mittels Killerspiele in Stimmung bringen muss und zum anderen ist die Bluttat offensichtlich nicht von langer Hand vorbereitet worden. Trotzdem wirft der Amoklauf aus dem Schwalmtal einige Fragen auf, bei der sich die Politik noch immer schwer tut und die professionell ignoriert werden: Wie kommt ein Rentner an Schusswaffen? Bisher ist auch nicht erwähnt worden, daß Hans P. Mitglied eines Schützenvereines ist oder war. Nach Angaben der Bildzeitung galt der Renter als hochaggressiv. Auch ist nicht klar, wieso eine Person mit einem derartigen Gefährdungspotential noch nicht gestoppt wurde.
Das wird die Diskussion über den Besitz von Schusswaffen, gerade jetzt, ein paar Tage vor der Wahl erneut anheizen. Vor allem werden es die hilflosen Erklärungsversuche sein, die sich nun jeder zu stellen versucht. Erklärungsversuche, warum denn nun ausgerechnet dort und jetzt. Für die Politik bleibt zu klären, wie die innere Sicherheit gewährleistet bleibt und welche gesetzlichen Geschütze man nach der Wahl auffahren muss, um abgedrehte Rentner zur Strecke zu bringen. Es wird sich allerdings auch schnell heraus stellen, daß weder die Politik noch die Gesellschaft eine passende Antwort auf die zahllosen Familientragödien und Bluttaten hat, die allein in Deutschland im letzten halben Jahr stattgefunden haben.
Winnenden und Erfurt sind eben überall. Schwalmtal und Viernheim ebenso.
NachGedacht Info

Die afghanische Blutregierung

Präsident Karsai ist ein Politiker und ein Machtmensch.
Er ist Opportunist und wenn die Begleitumstände nicht derart traurig wären, könnte der amtierende Präsident Afghanistans, der gerne wieder gewäht werden möchte, auch ein deutscher Politiker sein. Zumindest einige der politischen Begleitumstände sind nicht ganz fremd. Erschreckend ist allerdings, auf welche Weise Karsai die Gewalt zur Politik zu machen versucht. Kritiker befürchten, die nächste afghanische Regierung wird mehr Verbrecher beinhalten, als so manche Diktatur. Man befürchtet, diese Regierung wird aus Warlords bestehen.
Der erste Name, der in diesem Zusammenhang fällt, ist der von Rashid Dostum. Der ehemalige General und jetzige Politiker ist stärker geworden, die Macht dieses Warlords wird allerdings von den Besatzungstruppen und vor allem der NATO ignoriert, wodurch er nun mehr politischen Einfluss erhalten konnte. Eine Strafverfolgung braucht der Afghane nicht zu befürchten, zumindest findet eine Aufarbeitung seiner Taten sicherlich nicht mehr zu Lebzeiten statt. Auch wenn Dostum den Taliban feindlich gesonnen ist, er ist keinesfalls unumstritten.
Des weiteren werden auch Fahim und Hadschi Mohammed Mohaqiq genannt. Karsais Kabinett kann man daher getrost als ein Kabinett des Schreckens bezeichnen, demokratischen Strukturen, wie sie die westliche Besatzungsmacht gerne diktiert, wird eine derartige Warlordregierung kaum folgen wollen. Die Nato sollte eher aufpassen, daß die eigenen Truppen im nächsten Bürgerkrieg nicht aufgerieben werden. Der deutsche Versuch, die deutsche Demokratie am Hindukusch zu verteidigen, würde in einem neuen, diesmal afghanischen Stalingrad münden.
Karsai selbst ist nicht unumstritten. Auch bei den in Deutschland lebenden Afghanen wird die Wahl heiss diskutiert.
NachGedacht Info

Geldmaschine Schweinegrippe?

Beinahe könnte man behaupten,
die Schweinegrippe ist in geheimen Labors der Pharmafirmen nur deshalb erfunden worden, damit die schmierige Pharmalobby Staat und Verbraucher noch mehr Geld aus den Rippen leiern können. Beinahe wäre es so, ist es aber nicht ganz, auch wenn der Verdacht naheliegt. Zumindest ist nun klar, wer genau für die Schweinegrippeimpfung aufkommen soll. Einzig und allein der Verbraucher. Auf der einen Seite wird der Steuerzahler abgezockt, heimlich und versteckt, versteht sich, andererseits, da der Steuerzahler ja meist auch Kassenpatient ist, wird er, aktuell zumindest in Einzelfällen, von den Krankenkassen noch einmal ausgenommen. Ist der Steuerzahler eine Weihnachtsgans?
Umstritten ist auch die Testimpfung, wofür man ein ganzes Volk opfern will, ohnehin. Manche Mediziner halten, entgegen der verbreiteten, allgemeinen schulmedizinischen Meinung, diese Testimpfung für ziemlich gefährlich. Man könnte tatsächlich beinahe den Verdacht bekommen, es solle hier etwas getestet werden, um eine andere Katastrophe, gemeint ist die Schweinegrippe, zu dämmen. Bisher sind nur wenige Seiten, die sich mit Verschwörungstheorien befassen, konkret geworden, was die Viruserkrankung A/ H1N1 betrifft. Vermutet wird in einigen Fällen, daß dieser Virus keines natürlichen Ursprunges sein soll, sondern als biologische Waffe außer Kontrolle geraten sein könnte. Ein Verdacht, der sich allerdings niemals beweisen lassen würde. Mit diesem Hintergrund macht die dilletantisch durchgeführte Massenimpfung beinahe wieder Sinn. Immerhin kann man sich die Frage stellen, wie hoch ist die Rate der Überlebenden, wenn nur rund 50 Prozent der Bevölkerung geimpft werden können sollen. Die Bildzeitung kritisierte in einer ihrer letzten Ausgaben, daß es keine entsprechenden Medikamente für Kinder gäbe.
Ein Verwandter der Schweinegrippe, nämlich die Spanische Grippe, raffte hauptsächlich Kinder, Jugendliche und Alte dahin, anfänglich des 20. Jahrhunderts. Es ist erschreckend, welche Ähnlichkeiten A/H1N1 aufweist und mit welcher Machtlosigkeit reagiert wird. Die Gewinner werden keinesfalls die Patienten sein, es sei denn, sie arbeiten für die Pharmaindustrie. Politisch gesehen ist die Schweinegrippe eine gefährliche Waffe. man könnte genauestens festlegen, wer von einer (möglicherweise wirklich schützenden) Impfung ausgeschlossen werden könnte.
NachGedacht Info

Apple, der Bombenbauer?

Man könnte beinahe meinen, in den Entwicklerwerkstätten beim Apfel
sitzen Terroristen. Dem ist aber nicht so, auch wenn sich die Zahl explodierender Apple-Produkte erhöht. Neuerdings sind es nicht nur iPods, die zischend explodieren sondern auch iPhones, die sich in Elektronikschrott, Schall und Rauch auflösen. Dem Konsumenten ist derartiger Pfusch offenbar zuzumuten, schaut man sich die Verkaufszahlen von Apple an.Bisher sollen die explodierten Produkte noch eEinzelfälle sein, die sich allerdings als teure Rückrufaktion herausstellen könnten. Unlängst explodierte der iPod einer britischen Schülerin, den Eltern wurde eine Schweigepflichtserklärung vorgelegt. Darüber erbost, ist der Vater der Schülerin an die Öffentlichkeit gegangen. Und nun Frankreich? Unklar ist, unter welchen Umständen die Geräte explodieren.
Apple steht mit explosionsgefährdeter Unterhaltungselektronik allerdings nicht allein da. Aus der Vergangenheit ist bekannt, dass Mobiltelephone diverser hersteller bzw. die Produkte asiatischer Fälscher sich als wahre Bomben erwiesen. So soll 1999 der gefälschte Accu eines finnischen Telephonherstellers für einen schweren Autounfall in Australien verantwortlich gewesen sein. Der Fahrer des fahrzeugs soll sich über das explodierende Handy derart erschrocken haben, daß er in den Gegenverkehr geriet und eine Massenkarambolage verursacht haben soll.
Und nun Apple? Interessant wäre zu erfahren, unter welchen Bedingungen die elektronischen Äpfel explodieren.
NachGedacht Info

Schlimm und Schlämmer: Horst Schlämmer!

Dass Hape Kerkeling mit seinem »Wahlfilm«
derartig in die Wahlschlagzeilen gerät, verwundert nicht wirklich. Immerhin hat der Komiker das karikiert, was so mancher Berufskomikerpolitiker für bierernst hält, nämlich sich selbst.
Kerkeling alias Schlämmer hält nicht nur der Politik sondern auch dem ganz normalen Menschen einen Spiegel vors Gesicht. Im Grunde genommen, kann sich jeder Schlämmer nennen, aber nur einer hat das Zeug dazu.
Was die anderen nicht können, kann Horst Schlämmer auch!
Weisste Bescheid!
NachGedacht Info

Trabant nT - Das Remake eines Kultautos

Nicht als Zweitakter und mit seinem, ihm eigenen Heulen,
sondern mit bester Elektro-Technik soll die Neuauflage, rund 20 Jahre nach dem die letzten Trabbies vom Zwickauer Produktionsband liefen, wieder in Gang gebracht werden. Die Rede ist vom newTrabi.
Die Technik, die den Trabant in den 1960er Jahren ausmachte und die seinerzeit teilweise revolutionär war, steckt nicht in diesem Fahrzeug. Viel eher ist es eine komplette Neuentwicklung und es sieht so aus, als würde der Trabant nT als Elektroauto eine gewisse Vorreiterrolle spielen. Äußerlich erinnert der nT an den Trabant 601, ab 1964 bis 1988 produziert. Der legendäre 601 brachte seinen Besitzer teilweise bis ans schwarze Meer, nicht wenige Exemplare hatten mehr als 10 oder 20 Jahre auf dem Buckel und zum Teil auch mehr als 200.000 km zurückgelegt. Einige Fahrzeuge sollen es sogar auf mehr als 500.00. km gebracht haben, die beinahe anderhalbfache Strecke zum Mond, den Erdtrabanten.
Aber mal ehrlich, wird sich der Nachfolger eines Kultautos durchsetzen, so wie er geplant ist? Bisher ist kaum etwas zu vernehmen gewesen, daß es Kunden geben soll, die auf das Elektroauto warten, obwohl es in Zeiten überstrapazierter Feinstaub-Warnungen und innerstädtischer Fahrverbote vielleicht die Alternative wäre. Ob sich die IAV GmbH und IndiKar damit vielleicht als Marktführer in Sachen Elektroautos etablieren könnten, bleibt eher fraglich. Realistisch gesehen, ist der Elektrotrabbi eher einer unter vielen.
NachGedacht Info

Das Ende eines Holztransportes

Man kann in diesem Fall von Trittbrettfahrerei sprechen.
Aber was wollten die angeblich lettischen, estnischen und russischen Piraten mit einer Millionenladung finnischen Holzes?
Bisher wurde nur von möglichen Lösegeldzahlungen gesprochen, welche die Reederei angeblich gezahlt haben soll. Russland hat die mutmaßlichen Entührer nun in Gewahrsam genommen. Die Entführung an sich scheint beinahe filmreif zu sein, eine angebliche Seenot, aufgefischt in der eigentlich sicheren Ostsee. Das Kapern des Holzfrachters scheint von langer Hand vorbereitet zu sein, liest man zwischen den Zeilen der Pressemeldungen, deutet nichts auf einen spontanen Überfall hin. Je mehr man den fall betrachtet, umso mehr Fragen tauchen auf, Fragen, die mit russischen "Verhörmethoden" die eine oder andere "Wahrheit" offenbaren.
Eine der Fragen wird sich um die Sicherheit der zivilen Seefahrt allgemein drehen. Werden nun weitere Frachter auf den Weltmeeren gekapert werden? Werden es Flugzeuge oder gar Züge sein? Offensichtlich kann man von der Sicherheit des marinen Transportwesens auch die innere Sicherheit anderer, transportierender Branchen schließen. Die Piraterie vor Somalia zeigt, wie fragil und trügerisch diese Sicherheit ist und wie sehr sie in den meisten Fällen gebrochen werden kann und vor allem, wie nachlässig man damit umgeht, zeigen die Entführungs- und Überfälle der letzten Jahre. Bisher können die Sicherheitsbehörden der westlichen Welt eigentlich froh sein, daß Terroristen die Gunst der Stunde noch nicht genutzt haben, um mit sprichwörtlich selbstmörderischen Aktionen die Infrastruktur der Industrienationen zu stören.
Die Kaperung der «Arctic Sea» zeigt, wie unsicher diese Infrastruktur im 21. Jahrhundert funktioniert. Nachahmer und Trittbrettfahrer, egal ob Piraten zur See oder in der Luft, sind nicht ausgeschlossen.
NachGedacht Info

Big Brother ist ein Brite!

Die spinnen, die Briten!
heisst es in einigen Zeichentrickfilmen mit einem dicken und einen kleinen Franzosen, die man früher noch Gallier nannte. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass sich Grossbritannien auf dem Weg befindet, der die Demokratie zum potjemkinschen Dorf und die Menschenrechte auf der Insel zu bedeutungslosen Phrasen auf dem Papier macht.
Die Gründe sind etwas schwammig gehalten, die Taten hingegen scheinen dafür umso erschreckender zu sein, in Grossbritannien sind zwei Personen zur bedingungslosen Herausgabe von Passworten und Key-Schlüsseln verdonnert worden und dafür wurden die Personen offensichtlich in Haft genommen. Was Heise in seinem Artikel als "einheimischen Extremismus", "Unanständigkeit gegenüber Kindern" und vor allem, "Anti-Terrorismus" versteht. Interessant wäre allerdings auch, was an britischen Gesetzen und Verordnungen sich vielleicht auch in deutschen Gesetzestexten wieder finden lässt. Die Datenschützer dürften reihenweise Herzinfarkte bekommen, wenn Gerichte und Behörden, ähnlich wie bei der Kontoeinsicht der Arbeitsagenturen gegenüber Arbeitslosen, wenn deutsche Sicherheitsbehörden aus allerlei Fahndungsgründen Passwortklau betreiben.
Im Moment aber spinnen nur die Briten.
NachGedacht Info

Warum Deutschland seinen Kaiser wieder haben muss.

In keinem anderen Land gibt es mehr Ge - und Verbote als in Deutschland. Haben sie eine Ahnung. was sie alles nicht dürfen, wenn sie picknicken wollen? Gemeint sind natürlich ernsthafte Gründe.
In Braunschweig wiehert derzeit der Amtsschimmel komplette Arien, einiges von dem, was da gerade das Ordnungsamt in Sachen Flashmob verzapft, ist, gelinde ausgedrückt, typisch peinlich deutsch. Um was ging es noch mal? Ja richtig, Michael Jackaon war gestorben und Fans trauerten weltweit, meist auf ihre eigene Weise. Bis auf Braunschweig. Im verstaubten Beamtenstädtchen mag man keine Touristen, es könnte ja sein, es passiert etwas. Beispielsweise wie auf Sylt, wo sich eine Party zum Megaevent mauserte. Offensichtlich hat Braunschweig den Wink zur kostenlosen Werbung nicht verstanden und wie es in solchen Verbotsfällen meist ist, wartet man mit selbstgefälligen Negativschlagzeilen auf.
Es geht mittlerweile nicht mehr nur um eine Trauerfeier zu Ehren eines der grössten Musiker der Gegenwart. Braunschweig hat es verstanden, kulturelle Ereignisse auf beinahe diktatorische Weise abzuwürgen und zu verbieten, gemäß der eigenen Selbstherrlichkeit. Politisch gesehen war es ein Schuss zwischen die eigenen Augen, denn auch Jacko-Fans sind Wähler und kulturell gesehen kann man den Eindruck bekommen, Braunschweig befindet sich im Neandertal, in grauer Vorzeit.
Eine ähnliche, kleinkarierte Handlungsweise ist allerdings nicht nur typisch deutsch, sondern taucht überall dort auf, wo Kleingeister mit sehr wenig Verstand regieren.

Das Dienstwagen-Sommerloch

Dass in der Politik mit meist unfairen Mitteln gearbeitet wird, zeigt der aktuelle Wahlkampf.
Wie gut, daß in ein paar Monaten alles wieder vergeben und vergessen sein wird, bis zum nächsren Bundeswahlkrampf, in dem sich gestandene Politiker wie prepupertäre Sandkastenkrieger benehmen. Das Neueste, was man sich gerade an die Backen schmeisst, heisst Dienstwagen. Aber auch sonst weiß die Bundespolitik gerade nur Sommerlöcher zu produzieren, nach einem Artikel der Financial Times Deutschland sogar besonders peinliche, in die sogar das Bundeskanzleramt verstrickt sein soll.
Wahlkampf scheint auch Komödie zu heissen und politische Sitcom bieten die Bundestagsparteien im Moment zur Genüge. Es muss nicht immer die freie Pauli-Union sein.

Iran - wie in der DDR ?

Schlimmer könnte es kaum kommDie Ereignisse im Iran sind eigentlich so komisch, dass man lachen sollte. Es ist nur so, daß man überhaupt nicht zum Lachen kommt, vor lauter Wütend sein.
Die Situation, vor allem die politische erinnert sehr an eine Psychose. Nun will niemand der iranischer Führung unterstellen, geisteskrank oder gar verwirrt zu sein. Vielleicht ist es jemand, genau weiß es die westliche Welt allerdings nicht. Auch passt die Rolle, welche die Opposition einnehmen will, nicht wirklich, nicht nur die Schauprozesse, auch die Proteste wirken künstlich und gestellt.
Chatamies Erklärungen erwecken den Eindruck, als würden sie vom geistigen 0berhaupt des Iran persönlich abgesegnet, sie wirken harmlos und weich gespült. Auch wenn man den Worten einer gepeinigten, iranischen Opposition glauben möchte, es klingt für die islamische Repubkik wenig logisch ung glaubhaft, wenn sich Oppositionelle und dazu noch ehemalige Regierungsvertreter so vollkommen frei Kritik erlauben können.
Nach wie vor scheint Demokratie nichts zu sein, was im Iran überall zu haben ist. Vor allem dann nicht, wenn ausgerechnet in diesem Moment Rucksackamerikaner verhaftet werden. Wollte man diese nach Hause schicken? Die neuen Raketen mit dem Mullah-Emblem wird bald fertig sein.
Unklar ist allerdingts auch, welche Strategien die demokratischen Staaten vorbereiten, sollte sich die Lage im nahen Osten weiterhin destabilisieren.

Der Beinahe-Sektenkiller

82jährig soll ein Rentner eine Veranstaltung der Zeugen Jehovas gestürmt haben
verletzt worden sein soll niemand, allerdings nur aus dem Grund eines technischen Defektes der Waffe.
Daß sich Manche Angehörige pauschal auf Glaubensgemeinschaften oder fragwürdige Vereinigungen »einschießen« ist nicht neu, die meisten dieser traurigen Vorfälle haben allerdings eines gemeinsam. Nämlich die verzweifelte Hilflosigkeit und Wut, wenn Angehörige verschwinden und der Kontakt zu ihnen abbricht. Das soll auch im Falle des 82jährigen Rentners so gewesen sein, der die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas für das Schicksal seiner Tochter verantwortlich macht.
Letztlich gerät die Glaubensgemeinschaft, die von manchem auch als Sekte bezeichnet wird, wieder ins Licht der Öffentlichkeit. Die zeugen Jehovas sind für ihren rüden Umgang mit austeigewilligen Mitgliedern und Familienangehörigen bekannt. Man könnte beinahe froh sein, daß es keine Scientologen getroffen hat.
NachGedacht Info

Lebt denn der Michael Jackson noch?

Zumindest wäre es fahrlässige Tötung und da der Tod des King of Pop ein einziges Politikum ist, wäre ein Schrei nach Rache schon verständlich.
Aber wie damit umgehen? Zumindest was die Todesursache angeht, scheint man sich noch immer nicht auf eine Ursache geeinigt zu haben und kommentieren will man den Fall vorerst auch noch nicht. Sollte sich eine Schuld Murrays heraus stellen, dürfte sich die Zahl seiner Patienten schnell nach unten korrigieren, an einen simplen Behandlungsfehler wird niemand glauben. Vor allem ist es unverständlich, daß ein ständig anwesender Arzt mehr Drogendealer als Helfer ist.
Unter diesen Vorzeichen ist es noch immer plausibler, daß Jackson manchen Strippenziehern hinter den Kulissen tot nützlicher sein dürfte als lebendig. Es gilt auch noch heraus zufinden, mit welchen Mitteln Jacko satte fünfzig Konzerte hätte durchstehen wollen, für die angegriffene Gesundheit des King of Pop eine unmögliche Aufgabe. Auch wenn es zynisch klingen mag, in den Augen der »Auftraggeber« scheint es nur einen Gegdanken gegeben zu haben:
Wenn er es überlebt, hat er Geld verdient, wenn er dabei drauf geht, hat er auch genug verdient. Manche sind tot eben wertvoller als lebendig.
Waren da Heuschrecken am Werk?
NachGedacht Info

Im Urlaubsolymp der Bundesminister

Dort scheint Gesundheitsministerin Ulla Schmidt gut aufgehoben zu sein. Denn unters Volk traut sich die Bundesgesundheitsministerin nicht mehr
Das Sommerlochdebakel kommt zur denkbar ungünstigsten Zeit.Mit der »Dienstwagenaffaire« hat sie ihren potentiell neuen Chef, Frank Walter Steinmeier gründlich den Wahlkampf verdorben. Es mag gut sein, daß Ulla Schmidt rein rechtlich keinen Fehler gemacht haben soll, politisch gesehen ist allein die Enthüllung der Überführung eines Dienstwagens nach Spanien äußerst fragwürdig.Die Kosten, die hierbei entstanden sind, mögen für Frau Ministerin vielleicht nur Peanuts sein, aber hätte sie die Kosten wirklich auch dann bezahlt, wenn niemand hin geschaut hätte?
Der CDU-Haushaltspolitiker Georg-Schirmbeck bringt es auf den Punkt: Schmidt sei das gesunde Volksempfinden verloren gegangen. Einfacher gesagt, fernab jeder Sommerlöcher sollten auch »Führungskräfte« wie Minister ein wenig auf die Realitäten achten. Keinem Steuerzahler und Autofahrer ist eine 2400 km Fahrt und der Diebstahl eines Minister-KfZ zu vermitteln.
NachGedacht Info

Die Spears ist eine fette Ente

Ebenso wie ihr Berliner Auftritt, der für Fans enttäuschend gewesen sein soll.
Da kann man sich fragen, an was der pummelige Auftritt gelegen haben könnte, ob Britney gemästet wurde, unter Einfluss von Medikamenten leidet oder einfach nur mit dem Beginn ihrer Tournee überfordert war. Man kann auch davon ausgehen, dass der Zirkus, den sie veranstaltet hatte, nicht wirklich komplett freiwillig war, vor allem nicht, wenn sie ein Tief gegen ein anderes tauscht. Mit Vater und Manager-Freund scheint Britney Spears zwei schlaue Ausbeuter gefunden zuhaben. Britney Spears funktioniert wieder als Geldmaschine, aber hat sie wirklich etwas davon? Nicht einmal Kontakt zu ihren Fans gab es, wobei man wirklich spekulieren kann, ob diese Abstinenz freiwillig war. Wahrscheinlich sollte nur verhindert werden, daß das Pummelchen näher betrachtet wird.
Vielleicht schafft es Britney bis zum Ende ihrer Tournee, sich etwas zu steigern, ansonsten kullert sie von einem Tiefpunkt in den anderen. Und sie sollte ihr Management feuern, auch wenn Familienkrieg unschön ist.
NachGedacht Info

Zaubern kann jeder! G-Force!

«G-Force - Agenten mit Biss» nennt sich der Potterkiller und ist ein 3D animierter Kinofilm
Offenbar gibt es keinen Zauberspruch, mit dem sich der Halbblutprinz gegen virtuelle Elite-Meerschweinchen wehren kann. Produzent Jerry Bruckheimer ist damit ein genialer Wurf gelungen. Das Schweizer Fernsehen betitelt die Meerschweinchenkomödie als den ersten grossen Animationsfilm in 3D.
Man kann gespannt sein, wie lange sich die »G-Force« an der Spitze der Kinocharts halten. Vielleicht erleben sie ja in absehbarer Zeit eine zauberhafte Fortsetzung.
NachGedacht Info

Ministeriale Dummheiten

Ulla Schmidt, ihres zeichens Gesundheitsministerin
ist eine Person aus der Kategorie, die da sagt, daß einige Menschen gleicher sind als andere. Wie man auf die rabiat-intelligente Idee kommen kann, ein KfZ, auch wenn es ein Dienstfahrzeug der Frau Ministerin ist, 5000 Kilometer quer durch Europa fahren zu lassen, nur um am Urlaubsort auf den gewohnten, ministerialen komfort nicht verzichten zu müssen? Das zeugt von Berliner Realitätsbeschränkung.
Manche Kollegen der Ministerin machen es deutlich, die zeit der Gesundheitsministerin Schmidt sei abgelaufen. Daß Ulla Schmidt ohnehin nicht sonderlich beliebt war, zeigen so manche Kommentare der letzten Jahre. Ist es nun Schadenfreude, daß ausgerechnet die Ministerin, die sich mit der halben Ärzteschaft und den Patienten, quasi mit mehr als der Hälfte der Bundesbevölkerung angelegt hat, nun kurz vor der Wahl die Konzequenzen ziehen müsste?
Es steht ausser Frage, daß die ministeriale Posse um ein geklautes Dienstfahrzeug eigentlich nach einem Rücktritt schreit, im Falle mancher Minister taugt eine solche Affaire aber nicht dazu. Bisher war aus dem Gesundheitsministerium nicht zuvernehmen, daß Ulla Schmidt ihren Sessel räumt.
"Ja, geht's noch dümmer?" fragt sich die Financial Times. Wenn die Ministerin aus Schaden klug gewesen wäre, dann hätte sie schon beizeiten den Platz geräumt und nicht erst den (Dienst)karren vor die Wand gefahren. Die Netzzeitung stellt fest, daß Frau Schmidt verdammt gute Argumente braucht, keine Rechtfertigung. Mehr als das wird bei aller Beweislage aber nicht zustande kommen. Das ZDF macht es sogar noch deutlicher und spricht von Realitätsverlust jenseits der gepanzerten Limousinentüren.
Auch wenn Ulla Schmidt den Schaden aus eigener Tasche begleichen würde, den Schaden hat sie selbst und für den Spott braucht sie nicht mehr zu sorgen.
NachGedacht Info

Spickmich für Spaßvögel

Wäre es nicht von Vorteil, Gerichte, Behörden, Kneipen, Ärzte, Universitäten und Nutten und kurz gesagt, alles, was zu bewerten ist, zu bewerten und somit einem gnadenlosen Wettbewerb zu unterziehen?
Sicher, den meisten dürfte es nicht gefallen, wenn man sie eiskalt erwischt und sie etwas tun müssten, andererseits würde auf diese Weise ein gewisser Wettbewerb und vielleicht auch eine qualitative Verbesserung gewisser Lebensaspekte eintreten. Ganz unten auf einer Spickmich-Bewertungsskala dürfte dieser Tage eine Lehrerin sein, deren Ziel es ist, sich sämtlicher Bewertungen zu entziehen. Vollkommen demokratisch zieht sie nun vors Bundesverfassungsgericht um, vom Prinzip her ähnlich inbrünstig wie einst Heide Simonis, zu verhindern, was wohl nicht zu verhindern ist.
Interessant ist, woher die Frau soviel Geld hat, um mehrere Prozesse zu führen die sie, wider Erwarten, alle verloren hat. Wie schlecht hat die Lehrerin eigentlich auf Spichmich.de abgeschnitten, daß sie nun einen (vorerst) letzten verzweifelten Klageversuch vor dem Bundesverfassungsgericht macht? Angeblich verwenden die Betreiber des Bewertungsportals unrechtmäßig Daten von Lehrern. Da stellt sich die Frage, wieso das nicht auch anderen Leerkörpern aufgefallen ist. Sind Lehrer blind oder nur desinteressiert? Offenbar gibt es Lehrerinnen, denen es peinlich ist, wenn man, in welcher Form auch immer, über sie berichtet. Vielleicht hätte sie Putzfrau bei Gericht werden sollen.
Interessant wäre allerdings, was man mit dem System Spickmich wenn man es richtig einsetzt, alles bewerten kann. Nicht nur Restaurants, Nachbarn oder die Qualität der eigenen Socken kann damit benotet werden, es wäre beispielsweise für Verbraucherschützer und die Autoren des Schwarzbuches der Steuerverschwendungen das geeignetste Mittel, um auf Mißstände aufmerksam zu machen. Mieter, teure Stromanbieter, freche Behörden oder auch unhygienische Lebensmittelhändler.
Man sollte allerdings aufpassen, was man dort bewertet, es sollten Grenzen gezogen werden. Ansonsten wäre Spickmich.de dann nicht besser als Rotten Neighbours.
NachGedacht Info

Schlechte Zeiten für GZSZ?

Offensichtlich ist Deutschlands Dauerbrenner rund um Gerner & Co. doch nicht mehr der Bringer. Zumindest nicht für die Akteure, denn die beginnen davon zulaufen.
Offensichtlich ist es im Moment mit den guten (Besetzungs)Zeiten vorbei. Nachdem Hans Christiani die Serie verlassen hat, wirft nun auch Jessica Ginkel das Handtuch und verlässt GZSZ. Aber ist es so tragisch? Nein, ist es nicht. GZSZ wird auch noch die nächsten 4000 Folgen durchlaufen und vielleicht tauchen die einen oder anderen Darsteller wieder aus der Versenkung auf, Gründe sind dahin gestellt.
Was die Serie selbst getrifft, vielleicht lassen die Autoren Jo Gerners Familie doch noch ihren heilen Frieden finden. Aber wie man sich erinnern kann, auch dieser Frieden wird nicht lange dauern.
NachGedacht Info

Gabriele Paulis Kasperlepartei

Frau hat es nicht einfach, vor allem nicht, wenn sich die eigene Partei als ausgewachsener Kindergarten herausstellt. Ein Kindergarten von Paulis Gnaden.
Sie hatte Stoiber stolpern lassen, sie war eine Weile der Shootingstar in Bayern, nun ist sie nur noch ein kunterbunter Vogel, ihre Partei, die Freie Union hingegen ein Verein, vergeschlossen, mit festem, wenn auch handverlesenem Schritt. Ihre Kritiker hatte Gabriele Pauli auf ziemlich fragwürdige Weise entsorgt. Bei dieser augenscheinlichen »Notwehr« kommen leise Zweifel am Verständnis der Parteichefin für Rechtstaatlichkeit auf.
"Wir wählen heute so, wie wir es möchten" zitiert sie der Spiegel und macht klar, daß man es in der freien Union mit demokratischen Gepflogenheiten nicht sonderlich ernst nimmt. Vielleicht sollte man Frau Pauli ihr Spielzeug Freie Union besser wieder aus der Hand nehmen, bevor sie sich politisch selbst demontiert. Offenbar ist niemand Willens, die lustigen Geister, welche die ehemalige CSU-Rebellin heraufbeschworen hat, wieder zu vertreiben. Mit der Bezeichnung »Union« im Parteinamen kann Gabriele Pauli in Bayern mehr Schaden anrichten, als es die eigentliche Volkspartei, die CSU jemals könnte. Es gibt weder soviel Bier noch heimliche Geliebte.
NachGedacht Info

A/H1N1 - Virale Souvenirs

Schlagzeilen um A/H1N1
reißen derzeit nicht ab und mit der abebbenden Reisewelle und den zurück kehrenden Urlaubern aus aller Herren Länder wird sich auch das derzeit bekannteste Grippevirus weiter verbreiten. Es ist allerdings nicht ganz nachvollziehbar, wieso einige Mediziner beginnen, das Virus herunter zuspielen.
Vor allem die thüringische Gesundheitsministerin Christine Lieberknecht (CDU) sieht die Gefahr liebend gern relativiert. Was dabei allerdings übersehen wird, das ist die Tatsache, daß das H1N1 Virus noch nicht in den Regionen angekommen ist, aus denen bekannt ist, daß der Vogelgrippevirus H5N1 vom Tier auf den Menschen übergesprungen ist. Anders als bei diesen dürfte sich ein mutierter H1N1 Virus effizienter verbreiten. Der Virologe Alexander Kekulé rechnet demnach auch nicht damit, daß eine Grippewelle bedrohlich werden könnte. Die Frage, ob Ministerin und Virologe letztlich recht behalten werden, wird sich noch herausstellen. Erwartet wird zumindest ein sprunghafter Anstieg der Neuerkrankungen.
Verläufe und Ausbreitungsgebiete werden dann wie üblich in dramatischer Weise von der <a href=https://www.bild.deBoulevardpresse bekannt gegeben.
Eines wundert dennoch. Bisher sind Pläne bekannt, nachdem geplant ist, für die Hälfte der Bevölkerung Tamiflu bereit zustellen. Man scheut sich nicht, die Kosten für 50 Millionen Dosen bereit zustellen. Warum aber wird nicht die gesamte Bundesbevölkerung geschützt?
NachGedacht Info

Iranische Montagsdemos

Niemand kann verschweigen, daß sich die iranische Gesellschaft
in einem heftigen Umbruch befindet. Ein wenig erinnert das Rütteln an der iranischen Republik an die Proteste in der DDR, die Wirklichkeit ist allerdings viel schlimmer.
Nicht nur, daß es Tote und verletzte gab, nicht allein, daß Menschen von Regierungsorganisationen und Gruppierungen drangsamliert und verschleppt worden sind, viele der Ereignisse haben tatsächlich stattgefunden. Man sollte sich an die Fälschung der Kommunalwahlen 1988 erinnern, die dem herrschenden Regime, zumindest für eine sehr kurze Zeit die Macht und das politische Überleben sicherten. Und wie sieht es im Iran aus? Offensichtlich hat das Mullahregime beinahe jeden Rückhalt in der Bevölkerung verloren und man kann sich nur noch mit Gewalt und Lüge an der Macht halten, ähnlich so wie es in der DDR geplant war und in China während des Massakers auf dem Platz des himmlischen Friedens passierte.
In Deutschland wird nun wieder protestiert und nicht nur allein hierzulande, aufmerksam gemacht auf die Zustände im Iran macht vor allem Amnesty International. In einigen osteuropäischen Staaten gingen den Umschwüngen zur Demokratie teilweise blutige Umstürze voraus.
Es bleibt allerdings fraglich, ob sich die iranischen Mullahs, die beinahe wie Fliegen an der Macht kleben, sich von dieser lösen lassen. Schlimmstenfalls versinkt die islamische Republik in einem Bürgerkrieg, der zwar die Region destabilisiert, langfristig aber westliche Einflüsse zulassen wird. Niemand kann verschweigen, daß ein instabiler Iran eine atomare Gefahr darstellen könnte, ob sich das Land allerdings noch Reserven leisten kann, um atomare Waffen zu bauen, ist fraglich. Letztlich wird auch in diesem Land das geschehen, was bereits im Irak heimlich passierte, man wird das Land wirtschaftlich aufteilen wie einen Kuchen und die dann ehemaligen Machthaber müssen tatenlos zusehen. Der Verteilungskampf im nahen Osten ist noch längst nicht beendet und es würde nicht verwundern, wenn ausländische Interessengruppen an einem Sturz der geistlichen Führung des Iran interessiert sind.
Den Iranern selbst dürfte dieses nicht von Interesse sein. Viel mehr will die Masse »frei« sein. Frei von Bevormundung, Lügen und Gewalt. Beinahe so, wie in der DDR 1988.
NachGedacht Info

Geht Microsoft bald pleite?

Daß die Krise auch an den erfolgreichsten Wirtschaftsunternehmen
nicht spurlos vorüber geht, zeigen die jüngsten Zahlen von Microsoft. Demnach scheint es dem Softwarehersteller nicht mehr so glänzend zu gehen, wie einstmals gedacht. Ein Punkt, um seine Schäfchen ins Trockene zu ziehen, scheint der ewige Browserstreit zu sein, in dem Microsoft offensichtlich nachgegeben hat. Haben sie wirklich? Zumindest den Browserkrieg hat der Redmonder Softwarekonzern aufgegeben, von einer Niederlage kann allerdings keine Rede sein.
Dessen ungeachtet schockierte Microsoft mit Zahlen, die auf einen Rückgang der Gewinne hindeuten. Im vierten Quartal soll der Gewinn einbrechen. Die Benutzung alternativer mag vielleicht ein kleiner Grund sein, hauptsächlich aber dürfte es daran liegen, daß die meisten sich mit neuen Investitionen zurück halten. Wie man sieht, nicht nur Microsoft allein hat Probleme, aber diese dafür umso heftiger. Vor allem die Ära der Netbooks und Kleincomputer, die mit kostengünstiger oder kostenloser Software und entsprechenden Betriebssystemen ausgestattet sind, scheinen sich für den Branchenriesen wie die schmerzhaften Nadelstiche kleiner, gemeiner Zwerge anzufühlen. Es ist fraglich, ob Microsoft langfristig gesehen, wirklich noch die Kurve bekommt oder ob die Zeit des allumfassenden Betriebssystems Windows und einer beinahe monopolen Einigkeit vorbei ist.
Erschreckend ist auch, welche Soft- und Hardwareindustrie sich auf Windows ausgerichtet hat und die, sollte es Microsoft irgendwann wirklich existenzbedrohend schlecht gehen, vielleicht auch mit in den Abgrund gezogen werden könnten. Ob mit Unix oder Linux ein neuer Standard geschaffen wird, nachdem sich Hardwarehersteller ausrichten, scheint fraglich, zumindest reagiert die Branche nicht so flexibel, wie mancher Kunde es gerne hätte. Windows 7 ist ein Anfang in eine neue Zeit. Wirklich angekommen ist Microsoft allerdings erst, wenn man in Redmond das grundlegende Betriebssystem kostenlos anbietet, etwa so, wie es bei rund 100 funktionierenden Linux- und BSD Betriebssystemvarianten der Fall ist.
NachGedacht Info

Der Sunnyboy der deutschen Politik

nennt sich Karl-Theodor zu Guttenberg
ist Wirtschaftsminister und nun auch beliebter als seine Chefin, Bundeskanzlerin Merkel.
Für diese dürfte sich eine Schwierigkeit ergeben, wenn der jüngste deutsche Wirtschaftsminister beliebter ist als sie selbst. Kann sie sich sicher sein, daß der kleinere Teil der Union in Form der CSU bei der Bundestagswahl 2013 nicht doch die K-Frage erneut aufheizt? Guttenberg scheint (noch) der Macher zu sein und seine Werte als beliebtester Spitzenpolitiker steigen.
Wie könnte das in fünf Jahren sein, wenn die Merkelschen Umfragewerte sich gen Boden bewegen? Ja, wir können? Was können wir denn?Guttenberg hat den Esprit und die Fähigkeit zur Trendwende in der deutschen Politik, die Frage ist allerdings, ob er sich bis dahin verheizen lässt. Wenn nicht, vielleicht ist er ja die deutsche Antwort auf Barack Obama. Vielleicht.
Vielleicht können wir ja auch.
NachGedacht Info

Wegen was gekündigt?

Kennen sie seltene Kündigungsgründe?
Also Gründe, die auch rechtens sind, wenn sie zur Beendigung eines, wie auch immer gearteten Verhältnisses führen. Beispielsweise Arbeitsverhältnisse. In Deutschland geben Arbeitgeber ungeahnte Summen dafür aus, ihre Angestellten zu feuern, teilweise aus niederen Gründen. Wie wäre es mit 3 Brötchen als Kündigungsgrund?
Derartige Überschriften passen eigentlich ins Deutschland der 20er Jahre, als Angestellte noch weniger Rechte hatten als heute. So soll in Künzelsau einer Küchenhilfe gekündigt worden sein, weil sie drei Brötchen gestohlen haben soll. In Zeiten knapper Arbeit scheint es für Arbeitgeber selbstverständlich zu sein, Arbeitnehmer wie Untermenschen zu behandeln. Leider erklärt dieser Bericht nicht, ob ähnliches bereits schon einmal erfolgte und die 59jährige eine diebische Elster sein könnte. Andererseits ist es unglaublich, welche Ressourcen Arbeitgeber verschwenden. Offenbar scheint man dem Beispiel so mancher Manager zu folgen.
Allerdings werfen auch andere Unternehmen ihr Geld auf abenteuerliche Weise zum Fenster hinaus. Dabei spielt es beinahe keine Rolle, ob man unfähige Manager schmiert, oder die eigenen Angestellten bespitzelt. Unfähig sind solche Führungskräfte sowieso, das Wesentliche, was ihnen fehlt, ist Verstand.
NachGedacht Info

Zunahme der Unwetter

Nicht nur die Heftigkeit
nimmt zu, auch Dauer und Qualität von Unwettern hat sich in den letzten Jahren deutlich gesteigert.
Allein in Friesland, nördlich Oldenburg haben sich im Jahr 2009 mehr Gewitter entladen als in den letzten fünf Jahren zusammen. Beinahe alle 2 Tage ist am Ufer des Jadebusens ein Gewitter zu beobachten. Andernorts haben Unwetter allerdings vollkommen andere Intensitäten als am Jadebusen. Mit den Schäden steigt leider auch die Zahl der Todesopfer.
Beispielsweise in Polen. Die letzten Unwetter, die im Nachbarstaat wüteten, haben, ähnlich wie in Tschechien, mehrere Menschenleben gefordert. Unwetter richteten dem Bericht nach auch in Österreich Schäden an.
Interessant wäre ein zeitnaher Bericht der Versicherungswirtschaft über die angerichten Schäden. Es wäre auch wichtig zu erfahren, welche Schäden die Versicherungen zukünftig und in welcher Höhe noch abdecken werden und wer für nicht versicherte Schäden und die Folgekosten aufkommt. Allein Blitzschäden an Häusern dürften seit geraumer Zeit gestiegen sein. Bisher kaum erfasst sind allerdings Blitzeinschläge in Wäldern, die höchstens von der Forstwirtschaft wahrgenommen werden.

NachGedacht Info

NachGedacht.Info

Der andere Blick auf den Eiertanz der Welt

Aktuelle Beiträge

Australien brennt...
... lassen wir es doch noch eine Weile brennen. Oder...
nachgedacht - 15. Jan, 19:15
Nur der HSV!
Recht haben die, denen der Trubel um Jatta, mit Verlaub,...
nachgedacht - 25. Aug, 21:26
Nein! Doch! Wirklich?...
Medial hat man sich sehr gut auf den HSV eingeschossen. Und...
nachgedacht - 9. Aug, 15:18
Und nun? Alles auf Anfang?
Lange Zeit hat dieser Blog geschlummert und niemanden...
nachgedacht - 8. Aug, 19:42
West Wing Week
Wer unter Ex-Präsident Barack Obama Einblicke in die...
nachgedacht - 23. Jan, 22:52

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Counter


blogoscoop

kostenloser Counter

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
blogoscoop

Credits

Status

Online seit 5898 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 15. Jan, 19:15

Archiv

August 2025
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 

Impressum

Bei Fragen an:
a d m i n [ a t ] n a c h g e d a c h t [ p o i n t ] i n f o

Haftung

Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 (312 O 85/98, "Haftung für Links") hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Erstellung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das Gericht - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Daher distanziere ich mich hiermit vorsorglich von den Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Seite und aller anderen Seiten in diesem Verzeichnis. Diese Erklärung gilt für sämtliche Linksammlungen, die zur Zeit bestehen oder in Zukunft bestehen werden.

Amateurfunk
Blog des Tages
Bundesliga
Castingshows
China
Computer
Eurozone
Fernsehen
Fussball
Fussball WM 2010
Gastbeiträge
Gesellschaft
Gesundheit
HartzIV
Internet
Katastrophen
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development